80.000 € Einnahmen, Lotte-Laserstein-Stadtansicht und interessante Aussichten für Museumserweiterung in 2022

Trotz aller Einschränkungen, die vor allem auch das soziale Vereinsleben stark beeinträchtigt haben, konnte der Förderverein des Potsdam-Museums eine sehr gute Bilanz seiner Arbeit für das Jahr 2021 ziehen. „Mit über 80.000 Euro Einnahmen haben wir finanziell eines der besten Ergebnisse unserer bisherigen Geschichte erzielt – und dies ohne einen einzigen Cent öffentlicher Förderung. Dies war nur mit der Unterstützung der mehr als 270 Mitglieder und vieler Förderer möglich“, so der Vereinsvorsitzende Markus Wicke.

Das Projekt mit der größten Beteiligung und Reichweite war nach Vereinsangaben die Crowdfunding-Aktion zur Herausgabe des Buches „Unterwegs in Potsdam und Umgebung. Fotografien aus dem Atelier Eichgrün zwischen 1890 und 1952.“

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Kulturgut-Träger gefunden: Original-Brief von Ernst von Bergmann erworben

Unbenannt1Original-Brief von Ernst v. Bergmann (Namensgeber des Ernst-v.-Bergmann-Krankenhauses) für die Sammlung des Potsdam Museums erworben

Dem Förderverein des Potsdam-Museums ist es gelungen, einen stadtgeschichtlich interessanten originalen Brief von Ernst v. Bergmann an den damaligen Potsdamer Oberbürgermeister Zehrmann aus einer Auktion zu erwerben.

Die Finanzierung erfolgte über eine Spende unseres Mitglieds Manfred Kolb, der uns bereits bei anderen Restaurierung- und Ankaufprojekten unterstützt hat. Herzlichen Dank!

Der Brief hat folgenden Inhalt:  Weiterlesen

Potsdamer Stadtansicht von Lotte Laserstein als Schenkung für das Potsdam Museum

Bedeutende Ölskizze zeigt verlorenes Potsdam-Panorama von 1929/30.

Der Vorsitzende des Fördervereins des Potsdam-Museums, Markus Wicke, hat am 19.03.2021  gemeinsam mit Museumsdirektorin Jutta Götzmann eine bedeutende Neuerwerbung für die Sammlung des Potsdam Museums vorgestellt. Es handelt sich dabei um die Ölskizze „Ansicht Potsdam (Im Park)“ von Lotte Laserstein (1898–1993) aus dem Jahr 1929/30, die vom Förderverein Anfang  März aus schwedischem Besitz angekauft werden konnte.

Lotte Laserstein: Ansicht Potsdam (Im Park) I 1929/30 I Öl auf Holz I 15×34 cm (C) I Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte  (Foto: Michael Lüder)

Die Finanzierung des Ankaufs gelang über Spenden sechs privater Kunstfreunde, einer Spende des Rotary Club Potsdam und aus Vereinsmitteln. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir durch diese große Unterstützung innerhalb von zwei Wochen die nötigen Mittel für einen Ankauf aufbringen und so dieses in Potsdam gemalte Bild zurück an den ursprünglichen Entstehungsort bringen konnten“, so der Vereinsvorsitzende Markus Wicke.

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Frischer Fischer fischt im Stadtkanal

Erneut ist dem Förderverein der Ankauf und die Restaurierung eines Gemäldes des bekannten Potsdamer Malers Max Koch gelungen. Ebenso wie der letzte Ankauf beim „Bares für Rares“ Händler David Suppes zeigt es wieder die zerstörte Potsdamer Kellertorbrücke. Dieses Mal ist jedoch die Perspektive anders: Im Hintergrund sieht man das frühere Offizierscasino der „Gardes du Corps“, und im Vordergrund ist ein Fischer mit einem Kahn zu sehen.

Das von der Potsdamer Diplom-Restauratorin Regina Klug gereinigte Bild. Foto: Regina Klug.

Das Bild und der originale Rahmen mussten dringend restauriert werden. Weiterlesen

Frischer Blick vom Babelsberg

Restaurierte Potsdam-Vedute ans Potsdam Museum übergeben

Nach einer aufwändigen Restaurierung konnte dem Potsdam Museum durch seinen Förderverein Anfang März eine großformatige Potsdam-Vedute als Schenkung übergeben werden. Das in einem Auktionshaus erworbene Ölgemälde zeigt die Stadt, wie sie sich dem Spaziergänger im ausgehenden 19. Jahrhundert vom Park Babelsberg aus präsentierte. Standort des Betrachters ist die Anhöhe unterhalb des Flatowturms.

Das großformatige Gemälde nach der Restaurierung (Foto: Oliver Max Wenske).

Der Blick geht über die Havel auf die Stadtsilhouette mit ihren markanten Bauten und reicht links vom Brauhausberg mit dem Belvedere bis zur Leibgarde-Husaren-Kaserne am rechten Bildrand. Unterhalb der Heiligengeistkirche ist der nicht mehr erhaltene Heckers Kalkofen zu erkennen, links daneben sieht man Liebischs Meierei, das heutige Havelhaus, das nach einem Brand im Jahr 1883 sein neues Aussehen von Reinhold Persius erhielt. Zahlreiche Staffagefiguren beleben die Szenerie im spätbiedermeierlichen Stil.

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