Königsgalerie komplettiert

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Porträt Friedrich Wilhelm I, Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, Foto: Susanne Städler

Die Königsgalerie im Potsdam Museum ist komplett: „Durch eine großzügige Schenkung und die Restaurierung konnte die bisherige Lücke, ein Porträt Friedrich Wilhelm I., des sogenannten ,Soldatenkönigs‘ und zweiten Königs in Preußen, nun geschlossen werden“, sagt Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums. Sie dankt dem Förderverein des Potsdam Museums sowie dem von Rohdich’schen Legatenfonds.

Das Gemälde stellte vermutlich ursprünglich ein sogenanntes „Beamtenstubenporträt“ dar. Dabei handelt es sich um ein Porträt, das für den öffentlichen Raum und nicht für den privaten oder höfischen Gebrauch geschaffen wurde und damit um eine Art Funktionsmalerei, bei der es weniger um die künstlerische Raffinesse als vielmehr um eine plakative, eindeutige Lesbarkeit ging: Der König sollte trotz physischer Abwesenheit bei seinen Untertanen präsent sein. Der König stellt sich dem Betrachter frontal in einer Dreiviertelansicht in seiner Galauniform entgegen. Dabei steht er unter einer die Situation theatralisch überhöhenden, roten, goldbetressten Samtdraperie, dem imaginären Ehrenbaldachin. Weiterlesen

Kulturgut-Träger gefunden, Dankeschön!

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Alfred Liedtke, Alte Glienicker Brücke, um 1900, Öl auf Pappe, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Projekt Restaurierung / Rahmung Alfred Liedtke, Alte Glienicker Brücke, um 1900, Öl auf Pappe

Die Ausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Schmid und die Novembergruppe“ präsentiert ab September 2018 den Schweizer Künstler Schmid, der auch im Potsdam der 20er Jahre arbeitete und wirkte. In Korrespondenz zu Schmids Werken werden nicht nur Arbeiten der avantgardistischen künstlerischen Vereinigung der Novembergruppe gezeigt, die Schmid 1918 mitgründete, sondern auch eine Auswahl von Potsdamer Künstlern der Weimarer Republik. Die Potsdamer Sektion umfasst Künstler, die über ihre Ausstellungstätigkeit einen Bezugspunkt zu Schmid aufweisen.

Alfred Liedtke stellte seine Studie „Alte Glienicker Brücke“ neben anderen seiner Potsdamer Motive bereits 1927 bei der Ausstellung des Potsdamer Kunstvereins im Marstall aus. Weiterlesen

Kulturgut-Träger für Otto-Heinrich-Bild gefunden

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Otto Heinrich, Die Breite Brücke, 1926, Öl auf Leinwand, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Projekt Restaurierung / Rahmung Otto Heinrich, Die Breite Brücke, 1926, Öl auf Leinwand

Die Ausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Schmid und die Novembergruppe“ präsentiert ab September 2018 den Schweizer Künstler Schmid, der auch im Potsdam der 20er Jahre arbeitete und wirkte. In Korrespondenz zu Schmids Werken werden nicht nur Arbeiten der avantgardistischen künstlerischen Vereinigung der Novembergruppe gezeigt, die Schmid 1918 mitgründete, sondern auch eine Sektion von Potsdamer Künstlern der Weimarer Republik.  Die Potsdamer Sektion umfasst Künstler, die über ihre Ausstellungstätigkeit einen Bezugspunkt zu Schmid aufweisen.

Von Otto Heinrich, der in der 1927er Ausstellung vertreten war, besitzt das Potsdam Museum den umfangreichsten künstlerischen Nachlass, der sich in Gemälde, Zeichnungen, Pastelle und Aquarelle gliedert. Weiterlesen

Beauty-Behandlung für Basedow

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Heinrich Basedow, „Selbstbildnis“, 1927, Tempera und Öl auf Holz,135 x 105 cm, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, Potsdam. Copyright: Ute Boeters, Kiel

Projekt Restaurierung / Rahmung Heinrich Basedow d. J., Selbstbildnis als Halbakt, Tempera und Öl auf Eichenholz, 1927

 

Die Ausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Schmid und die Novembergruppe“ präsentiert ab September 2018 den Schweizer Künstler Schmid, der auch im Potsdam der 20er Jahre arbeitete und wirkte. In Korrespondenz zu Schmids Werken werden nicht nur Arbeiten der avantgardistischen künstlerischen Vereinigung der Novembergruppe gezeigt, die Schmid 1918 mitgründete, sondern auch eine Sektion von Potsdamer Künstlern der Weimarer Republik.

Die Potsdamer Sektion umfasst Künstler, die über ihre Ausstellungstätigkeit einen Bezugspunkt zu Schmid aufweisen. Besonders relevant ist Heinrich Basedows (d.J.) Werk: „Selbstbildnis als Halbakt“, das 1927 in der Ausstellung des Potsdamer Kunstvereins im Marstall Weiterlesen

Digitales Werkverzeichnis zum Maler Heinrich Basedow d. J. (1896–1994) veröffentlicht

Heinrich Basedow, „Selbstbildnis“, 1927, Tempera und Öl auf Holz,135 x 105 cm, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, Potsdam. Copyright / Foto: Ute Boeters, Kiel

Am 12. Dezember 2017 wurde das digitale Werkverzeichnis Malerei des Potsdamer und Kieler Malers Heinrich Basedow d. J. (1896–1994) veröffentlicht. Das Werkverzeichnis wurde in ehrenamtlicher Arbeit durch Siegfried Jahn im Auftrag des Fördervereins des Potsdam-Museums erstellt und fachlich durch Dr. Liane Burkhardt und Thomas Kumlehn vom Verein Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg betreut.

Dem Förderverein des Potsdam-Museums wurde 2012 ein Teilnachlass Basedows als Schenkung angeboten. Seit 1958 hatte der Hamburger Arzt Dr. Heinz Müller (†) – Sammler und Vertrauter des Malers – in Abstimmung mit dem Künstler alle relevanten Dokumente zu Person und Werk bei sich konzentriert. Weiterlesen