Frischer Fischer fischt im Stadtkanal

Erneut ist dem Förderverein der Ankauf und die Restaurierung eines Gemäldes des bekannten Potsdamer Malers Max Koch gelungen. Ebenso wie der letzte Ankauf beim „Bares für Rares“ Händler David Suppes zeigt es wieder die zerstörte Potsdamer Kellertorbrücke. Dieses Mal ist jedoch die Perspektive anders: Im Hintergrund sieht man das frühere Offizierscasino der „Gardes du Corps“, und im Vordergrund ist ein Fischer mit einem Kahn zu sehen.

Das von der Potsdamer Diplom-Restauratorin Regina Klug gereinigte Bild. Foto: Regina Klug.

Das Bild und der originale Rahmen mussten dringend restauriert werden. Weiterlesen

Retten Sie den Blick auf das Neue Palais!

Wir bitten Sie herzlich um die Hilfe bei der Rettung eines wertvollen historischen Gemäldes, das vor wenigen Wochen als Schenkung an das Potsdam Museum kam. Es handelt sich dabei um ein Gemälde vom Künstler Karl Ferdinand Adolf Kießling (1810–1882), mit dem „Blick auf das Neue Palais in Sanssouci über Eiche vom Ehrenpfortenberg“ von 1862.

Karl Ferdinand Adolf Kießling (1810 – 1882): „Blick auf das Neue Palais in Sanssouci über Eiche vom Ehrenpfortenberg“ / Datierung: 1862 / Technik: Öl auf Leinwand / Bildmaße, Rahmenmaße: 43,7 x 51,2 cm, 64,0 x 71,0 x 10,0 cm / Foto: Oliver Max Wenske.

Ferdinand Kießling, gebürtig 1810 in Brandenburg an der Havel, studierte ab 1833 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Johann Wilhelm Schirmer und zog 1838 nach Studienende nach Potsdam, wo er im Potsdamer Kunstverein ausstellte. Auch beteiligte er sich an Akademischen Jahresausstellungen in Berlin, wohin er 1871 übersiedelte.

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Frischer Blick vom Babelsberg

Restaurierte Potsdam-Vedute ans Potsdam Museum übergeben

Nach einer aufwändigen Restaurierung konnte dem Potsdam Museum durch seinen Förderverein Anfang März eine großformatige Potsdam-Vedute als Schenkung übergeben werden. Das in einem Auktionshaus erworbene Ölgemälde zeigt die Stadt, wie sie sich dem Spaziergänger im ausgehenden 19. Jahrhundert vom Park Babelsberg aus präsentierte. Standort des Betrachters ist die Anhöhe unterhalb des Flatowturms.

Das großformatige Gemälde nach der Restaurierung (Foto: Oliver Max Wenske).

Der Blick geht über die Havel auf die Stadtsilhouette mit ihren markanten Bauten und reicht links vom Brauhausberg mit dem Belvedere bis zur Leibgarde-Husaren-Kaserne am rechten Bildrand. Unterhalb der Heiligengeistkirche ist der nicht mehr erhaltene Heckers Kalkofen zu erkennen, links daneben sieht man Liebischs Meierei, das heutige Havelhaus, das nach einem Brand im Jahr 1883 sein neues Aussehen von Reinhold Persius erhielt. Zahlreiche Staffagefiguren beleben die Szenerie im spätbiedermeierlichen Stil.

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Restaurierte Dankestafel der Füsiliere der Unteroffiziersschule Potsdam bekommt Platz in Ständiger Ausstellung des Potsdam Museums

Als sich 1899 der 75. Jahrestag der Gründung der Potsdamer Unteroffiziersschule in der Jägerallee (heute Justizzentrum) jährte, sammelten 1.478 ehemalige Schüler der Anstalt Geld für eine Gedenk- und Dankestafel an ihre Erzieher und Ausbilder. Die Tafel wurde am 4. Juli 1899 feierlich übergeben. Die Zöglinge (ab 1864 Füsiliere genannt) waren zwischen 17 und 20 Jahre alt und unterstanden den Militärgesetzen wie reguläre Soldaten. Sie kamen aus dem Großen Militärwaisenhaus von Potsdam, den neuen Unteroffiziersschulen oder traten als Freiwillige in den Dienst. Sie erhielten in der Potsdamer Jägerallee eine Schulausbildung, trugen Uniformen und wurden militärisch erzogen. Nach 3-jähriger Ausbildung wurden nur die besten Schüler Unteroffiziere der Armee.

Die Bruchstücke der Tafel nach dem Fund. Foto: Volker Schobeß

Am 1. April 1920 wurde die Unteroffiziersschule Potsdam infolge des Versailler Friedensvertrages aufgelöst. Die aus schwedischem Granit hergestellte Tafel wurde erst 1936 demontiert und in die neue Heeres-Unteroffiziersschule nach Potsdam-Eiche gebracht. Beim Abriss der alten Wehrmachtsgarage auf dem heutigen Gelände der Brandenburgischen Landespolizei in Potsdam/Eiche kam die alte Platte zum Vorschein, zerbrach aber dabei.

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„Bares-für-Rares“-Schatz geht gemeinsam mit Groß-Glienicke-Gemälde als Geschenk ans Potsdam Museum

Der Fördervereinsvorsitzende Markus Wicke hat am 31. August 2020 gemeinsam mit Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann zwei neu erworbene und frisch restaurierte Gemälde vorgestellt, die als Geschenk des Vereins in die Kunstsammlung des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte übergehen sollen. Es handelt sich dabei zum einen um das Ölgemälde „Kellertorbrücke im Herbst“ von Max Koch (1917, Öl auf Sperrholzplatte, 35x 50 cm) und zum anderen um das Gemälde „Glienicke bei Kladow“ von Paul Lehmann-Brauns (Öl/Harzmalerei auf Leinwand, 80,7 x 58,8 cm). Beide Gemälde wurden im Auftrag des Fördervereins durch die Potsdamerin Regina Klug restauriert.

Fördervereinschef Markus Wicke und Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann bei der Bildübergabe

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