Kulturgut-Träger gefunden


BK-2016-87
PROJEKT 2: Restaurierung des Plakates „Juryfreie Kunstschau Berlin 1920“ von Walter Bullert, Holzschnitt, 1920, 48,6 x 67,4 cm, Inv.-Nr. BK-2016-87

Die Ausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Wilhelm Schmid und die Novembergruppe“ präsentiert ab September 2018 den Schweizer Künstler Wilhelm Schmid, der auch im Potsdam der 20er Jahre arbeitete und wirkte. In Korrespondenz zu Schmids Werken werden nicht nur Arbeiten der avantgardistischen künstlerischen Vereinigung der Novembergruppe gezeigt, die Schmid 1918 mitgründete, sondern auch eine Auswahl von Potsdamer Künstlern der Weimarer Republik. Die Potsdamer Sektion umfasst Künstler, die über ihre Ausstellungstätigkeit einen Bezugspunkt zu Schmid aufweisen.

Der Maler und Grafiker Walter Bullert schuf ebenso wie Wilhelm Schmid im Jahr 1920 einen Holzschnitt als Plakatentwurf für die Juryfreie Kunstausstellung in Berlin. Weiterlesen

Königsgalerie komplettiert

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Porträt Friedrich Wilhelm I, Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, Foto: Susanne Städler

Die Königsgalerie im Potsdam Museum ist komplett: „Durch eine großzügige Schenkung und die Restaurierung konnte die bisherige Lücke, ein Porträt Friedrich Wilhelm I., des sogenannten ,Soldatenkönigs‘ und zweiten Königs in Preußen, nun geschlossen werden“, sagt Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums. Sie dankt dem Förderverein des Potsdam Museums sowie dem von Rohdich’schen Legatenfonds.

Das Gemälde stellte vermutlich ursprünglich ein sogenanntes „Beamtenstubenporträt“ dar. Dabei handelt es sich um ein Porträt, das für den öffentlichen Raum und nicht für den privaten oder höfischen Gebrauch geschaffen wurde und damit um eine Art Funktionsmalerei, bei der es weniger um die künstlerische Raffinesse als vielmehr um eine plakative, eindeutige Lesbarkeit ging: Der König sollte trotz physischer Abwesenheit bei seinen Untertanen präsent sein. Der König stellt sich dem Betrachter frontal in einer Dreiviertelansicht in seiner Galauniform entgegen. Dabei steht er unter einer die Situation theatralisch überhöhenden, roten, goldbetressten Samtdraperie, dem imaginären Ehrenbaldachin. Weiterlesen

Kulturgut-Träger gefunden, Dankeschön!

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Alfred Liedtke, Alte Glienicker Brücke, um 1900, Öl auf Pappe, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Projekt Restaurierung / Rahmung Alfred Liedtke, Alte Glienicker Brücke, um 1900, Öl auf Pappe

Die Ausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Schmid und die Novembergruppe“ präsentiert ab September 2018 den Schweizer Künstler Schmid, der auch im Potsdam der 20er Jahre arbeitete und wirkte. In Korrespondenz zu Schmids Werken werden nicht nur Arbeiten der avantgardistischen künstlerischen Vereinigung der Novembergruppe gezeigt, die Schmid 1918 mitgründete, sondern auch eine Auswahl von Potsdamer Künstlern der Weimarer Republik. Die Potsdamer Sektion umfasst Künstler, die über ihre Ausstellungstätigkeit einen Bezugspunkt zu Schmid aufweisen.

Alfred Liedtke stellte seine Studie „Alte Glienicker Brücke“ neben anderen seiner Potsdamer Motive bereits 1927 bei der Ausstellung des Potsdamer Kunstvereins im Marstall aus. Weiterlesen

Beauty-Behandlung für Basedow

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Heinrich Basedow, „Selbstbildnis“, 1927, Tempera und Öl auf Holz,135 x 105 cm, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, Potsdam. Copyright: Ute Boeters, Kiel

Projekt Restaurierung / Rahmung Heinrich Basedow d. J., Selbstbildnis als Halbakt, Tempera und Öl auf Eichenholz, 1927

 

Die Ausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Schmid und die Novembergruppe“ präsentiert ab September 2018 den Schweizer Künstler Schmid, der auch im Potsdam der 20er Jahre arbeitete und wirkte. In Korrespondenz zu Schmids Werken werden nicht nur Arbeiten der avantgardistischen künstlerischen Vereinigung der Novembergruppe gezeigt, die Schmid 1918 mitgründete, sondern auch eine Sektion von Potsdamer Künstlern der Weimarer Republik.

Die Potsdamer Sektion umfasst Künstler, die über ihre Ausstellungstätigkeit einen Bezugspunkt zu Schmid aufweisen. Besonders relevant ist Heinrich Basedows (d.J.) Werk: „Selbstbildnis als Halbakt“, das 1927 in der Ausstellung des Potsdamer Kunstvereins im Marstall Weiterlesen

Sonderausstellung „Faszinierender Blick“ mit Spenden des Fördervereins

Mit knapp 10.000 Euro hat der Förderverein des Potsdam Museums die  Sonderausstellung „Faszinierender Blick. Potsdamer Veduten des 18. und 19. Jahrhunderts“ unterstützt, die vom 1. April bis zum 9. Juli 2017 zu sehen war.

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Unbekannter Künstler nach Andreas Ludwig Krüger, Blick auf das Potsdamer Stadtschloss und den Obelisken, um 1795 © Potsdam Museum, Foto: Walter Wawra

Potsdam war und ist aufgrund seiner Schönheit und seines kulturellen Reichtums ein Anziehungspunkt für Künstler und Touristen aus aller Welt. Einen frühen Höhepunkt erreichte das Interesse, Ansichten Potsdams festzuhalten, in der Vedutenmalerei und -grafik des 18. und 19. Jahrhunderts. Das Potsdam Museum verfügt über einen großen Bestand von annähernd 750 Veduten mit Ansichten der Residenzstadt, ihrer Kirchen, Schlösser und Umgebungen. Aus diesem Bestand – ergänzt durch Gemälde, Handzeichnungen und bemaltem Porzellan – wurde die Sonderausstellung entwickelt. Sie enthielt sowohl „Klassiker“ der Potsdam-Veduten als auch bislang nicht publizierte Grafiken, die neue Blicke auf Bekanntes erlauben. Mit dem vielbeschriebenen Drei-Kirchen-Blick und einer konzentrierten Auswahl an Grafiken und Zeichnungen zur Nikolai-, Friedens- und Garnisonkirche sowie zur Französischen Kirche und zur Alexander-Newski-Kirche vom Pfingstberg leistet die Ausstellung auch einen Beitrag zum Themenjahr der Landeshauptstadt Potsdam „Stadt trifft Kirche“.  Weiterlesen