Vereine sammeln für Gemälderestaurierung

Der Förderverein des Potsdam-Museums e.V. und der Verein Kulturstadt Potsdam e.V. haben im Jahr 2011 unter ihren Mitgliedern erfolgreich Spenden zugunsten der Restaurierung eines wertvollen Gemäldes zusammengetragen, das dem Verein im Dezember 2010 fur das Potsdam Museum geschenkt wurde.

Auf dem Bild aus dem Jahre 1927 ist die Schenkerin Annelene Trapp, geborene Dietz im Alter von 5 Jahren auf einem Schaukelpferd zu sehen; gemalt wurde das Kinderporträt vom namhaften Potsdamer und Freund der Familie Maler Walter Bullert (1895-1986), dessen Wohnhaus im Jahre 1924 von Annelenes Vater, Heinrich Laurenz Dietz entworfen wurde.

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BBBank spendete 1.300 Euro für Gemälderestaurierung

Doppelporträt „Julius Kann mit seiner Schwester“

Albert Moores: Julius Kann mit seiner Schwester, © Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Albert Moores: Julius Kann mit seiner Schwester, © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Das Gemälde kam durch eine Schenkung der Familie Blumenau (Nachfahren der Familie Kann) in den Besitz des Potsdam-Museums. Es handelt sich dabei um ein Doppelporträt von 1849 aus der Hand des Potsdamer Malers Albert Moores, auf dem der spätere Potsdamer Bankier Julius Kann (21.12.1844 – 19.09.1918) im Alter von 5 Jahren gemeinsam mit seiner Schwester zu sehen ist. Die Schwester, deren Name nicht überliefert ist, starb bereits im Alter von 12 Jahren.

Die Familie Kann kam um 1840 aus Eberswalde nach Potsdam, wo der Vater von Julius Kann, Wilhelm Kann im Jahre 1842 ein Bankhaus an der heutigen Friedrich-Ebert Str. 113 eröffnete. In diesem Haus hat die Potsdamer Filiale der BBBank seit über einem Jahr ihren Sitz.
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Erfolgreiche Restaurierung des Poträts Friedrich Wilhelm III.

unbekannt: Porträt Friedrich Wilhelm III. © Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

unbekannt: Porträt Friedrich Wilhelm III. © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Der Förderverein des Potsdam-Museums hat der Landeshauptstadt Potsdam am 18.5.2007 das aufwändig restaurierte Porträt Friedrich-Wilhelm III. übergeben. Die Restaurierung des Bildes aus der Sammlung des Potsdam-Museums wurde mit Hilfe von Spendenmitteln ermöglicht, die der Förderverein im letzten Jahr gesammelt hat. 

Hauptspender für die Restaurierung ist die Kommunikationsagentur „Brille und Bauch“, die durch die Geschäftsführer Thomas Wolter und Rico Bigelmann vertreten wird.

Ein weiterer namhafter Betrag wurde durch Frau Dr. Angelika Euchner zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus haben einzelne Bürgerinnen und Bürger aus Potsdam und Berlin, dem Potsdamer Umland und sogar aus den Alten Bundesländern kleinere und größere Beträge gespendet. 

Daten zum Bild:
Porträt König Friedrich Wilhelm III
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Standbild, im Hintergrund das Kreuzbergdenkmal
Unsigniert
Öl auf Leinwand
Bildmaße: 80,5 x 60,,5 cm
Schmuckrahmenmaße: 86,5 x 66,5 x 5,0 cm

Der Maler des Bildes und das Entstehungsjahr sind unbekannt, auffällig ist jedoch die Ähnlichkeit zu einer Kreidezeichnung des Malers Franz Krüger aus dem Jahr 1824. Die Kreidezeichnung – zugleich das erste bekannte Porträt des Königs von Krügers Hand – und die entsprechende Lithographie könnten die Vorlage für das Gemälde des unbekannten Künstlers gewesen sein. 

Das Gemälde ist eine Schenkung an das Potsdam-Museum von Herrn Nikolaus von Wedell. Das aus dem Familienbesitz stammende Porträt füllte eine entscheidende Lücke im Sammlungsbestand, da kein Gemälde des auch für Potsdam wichtigen Königs vorhanden war. Um es in künftigen Ausstellungen zeigen zu können, war eine Konservierung und Restaurierung notwendig.

Die Restaurierung des Bildes und des Schmuckrahmens wurde durch Oliver Wenske und Grit Jehmlich besorgt.