Positive Bilanz bei Neujahrsempfang mit 100 Gästen

„Wir können voller Stolz und Dankbarkeit auf die geleistete Vereinsarbeit zurückblicken. Wie schon im Vorjahr werden wir wieder mit einem Jahresergebnis von über 80.000 € an Zuwendungen, Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Verkaufserlösen abschließen. Darüber hinaus besuchten rund 2.800 Gäste unsere Veranstaltungen. Und unsere wachsende Mitgliederzahl von nunmehr 264 macht uns zu einem der größten Geschichts- und Kunstvereine der Landeshauptstadt Potsdam.“, so fasste der Vorsitzende des Fördervereins des Potsdam-Museums die positive Jahresbilanz des Vereins für 2019 auf dem Neujahrsempfang am 7. Januar 2020 im Potsdam Museum zusammen.
Anlässlich des Empfangs erhielt der Förderverein von der Potsdamer Filialleiterin der BBBank, Ines Schulz eine Spende von 1.450 Euro für die Restaurierung des Gemäldes „Uferlandschaft.  Schilfufer mit auffliegender Stockente“ (1892) von Karl-Hagemeister.

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Erfolgreiche Zeitzeugenreihe mit über 900 Gästen erinnerte an Friedliche Revolution in Potsdam

Die späten 1980er Jahre und besonders das Jahr 1989 waren auch in Potsdam eine Zeit des Umbruchs, des Widerstandes und der Repressionen des Staates gegen den Unmut seiner Bürger.  30 Jahre später kamen in unserer erfolgreichen Zeitzeugenreihe Potsdamer zu Wort, die damals dazu beigetragen haben, daß am 10. November 1989 die Glienicker Brücke geöffnet werden mußte und Weiterlesen

JOHN GERSMAN FLÜCHTLING – BEFREIER – BESATZER – WOHLTÄTER

Am 8.11.2019 stellten wir im Potsdam Museum das von uns herausgegebene Buch JOHN GERSMAN FLÜCHTLING – BEFREIER – BESATZER – WOHLTÄTER  vor. Der Autor ist Wolfgang Weißleder.

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Das reich mit Fotos und Originaldokumenten aus dem Nachlass von John Gersmann ausgestattete Buch beschreibt die spannende Lebensgeschichte des Potsdamers John Gersman (1911 – 2003), der als Jude vor den Nationalsozialisten in die USA flüchtete, von dort im Jahre 1945 als ausgebildeter „Ritchie Boy“ als Befreier in seine alte Heimat Weiterlesen

Seltene Mappe mit DDR-Fotos für Friedrich Ebert erworben

IMG_4736Aus Anlass des 15jährigen Jubiläums des Fördervereins des Potsdam-Museums hat der Verein dem Museum im April 2019 eine wertvolle leinengebundene Mappe mit 11 Farbfotos mit Potsdamer Stadtansichten aus dem Jahr 1979 geschenkt. Die Fotos von Horst Albrecht zeigen vorwiegend die von 1950 bis 1990 so genannte „Klement-Gottwald-Straße“ (heute Brandenburger Straße) kurz nach der Sanierung, die ab 1974 aus der verkehrsreichen Straße einen modernen Flanier- und Einkaufsboulevard machte und „169 Wohnungen …. auf das Niveau von Neubauwohnungen“ brachte, wie auf der beigefügten Schrifttafel vermerkt wird.

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Klement-Gottwald-Str. (um 1979, heute Brandenburger Str.). Foto: Horst Albrecht / Sammlung Potsdam Museum

Neben Bildern der sanierten Fassaden sind auch Weiterlesen

Potsdamer Schüler/innen erforschten jüdische Orte für Online-Projekt

F.C. Flick Stiftung und die BBBank unterstützten das Projekt mit dem Humboldt-Gymnasium finanziell / Daniel Hope als Schirmherr

Der Förderverein des Potsdam Museums führte im Jahr 2019 mit Unterstützern und Kooperationspartnern ein Projekt zur Recherche und Veröffentlichung jüdischer Orte in Potsdam durch, das im Januar gemeinsam mit Schüler/innen des Potsdamer Humboldt-Gymnasiums startete.

Foto_PK_1_Markus_WickeDie jüdische Geschichte Potsdams ist durch die Residenz- und Architekturgeschichte der Stadt weitestgehend überlagert und bislang nur wenigen Jugendlichen und auch Erwachsenen bekannt. Es fehlte bisher die Bündelung aller bekannten Orte (wie z.B. der Stolpersteine) des einstigen und heutigen jüdischen Lebens in Potsdam durch ein attraktives Vermittlungsformat für Jugendliche von Jugendlichen.

Ein von 13 Schüler/innen des Humboldt-Gymnasiums Potsdams Weiterlesen