Potsdamer Schüler/innen erforschen jüdische Orte für Online-Projekt

F.C. Flick Stiftung und die BBBank unterstützen das Projekt mit dem Humboldt-Gymnasium finanziell / Daniel Hope als Schirmherr

Der Förderverein des Potsdam Museums führt im Jahr 2019 mit Unterstützern und Kooperationspartnern ein Projekt zur Recherche und Veröffentlichung jüdischer Orte in Potsdam durch, das im Januar gemeinsam mit Schüler/innen des Potsdamer Humboldt-Gymnasiums gestartet ist.

Screenshot 2018-11-08 12.26.01Die jüdische Geschichte Potsdams ist durch die Residenz- und Architekturgeschichte der Stadt weitestgehend überlagert und bislang nur wenigen Jugendlichen und auch Erwachsenen bekannt. Es fehlt die Bündelung aller bekannten Orte (wie z.B. der Stolpersteine) des einstigen und heutigen jüdischen Lebens in Potsdam durch ein attraktives Vermittlungsformat für Jugendliche von Jugendlichen.

Ein von 13 Schüler/innen des Humboldt-Gymnasiums Potsdams Weiterlesen

139 Patinnen und Paten für Fotoschatz von Werner Taag

139 Foto- und Potsdam-Freunde haben unseren Förderverein bei der Erschließung eines wertvollen Potsdamer Foto-Schatzes mit insgesamt 7.610,00 Euro unterstützt. Dazu wurde unter www.potsdam-crowd.de/fotoschatz ein Projekt auf der neuen Potsdam-Crowd-Plattform der Stadtwerke Potsdam eingerichtet.

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Werner Taag. Alte Fahrt (Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte)

Als Dankeschön für eine finanzielle Unterstützung erhalten die Unterstützer/innen limitierte Postkartensets zu den Themen Verkehr, DDR-Architektur oder Abriss und Wiederaufbau oder eine Eintrittskarte zur exklusiven Vorstellung des Nachlasses im Potsdam Museum.

WORUM GING ES IN DIESEM PROJEKT?

Mit Hilfe der Stadtwerke Potsdam und vieler weiterer privater Partner und Unterstützer konnten wir im Jahr 2018 gemeinsam mit dem Potsdam Museum den großartigen Fotoschatz von Werner Taag für die städtische Sammlung ankaufen. Der Nachlass beinhaltet mehrere Tausend Negative und Abzüge aus der Zeit von 1940 bis in die 1990er Jahre sowie Dokumente zur Biographie Taags.

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Kulturgut-Träger gesucht – und gefunden!

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Max Koch, Alte Fahrt, um 1917, (C) Potsdam Museum, Forum für Kunst und Geschichte.

Im zweiten Teil der Ausstellungsreihe „Umkämpfte Wege der Moderne“ werden ab 23. Februar 2019 im Potsdam Museum „Geschichten aus Potsdam und Babelsberg 1914–1945“ erzählt. Die großen Zäsuren – der 1. Weltkrieg, die Abdankung des Kaisers, die Weimarer Republik, die Machtübernahme der Nationalsozialisten und schließlich der 2.Weltkrieg – lassen sich in diesen beiden Orten wie unter dem Brennglas anschaulich nachverfolgen. Der national-konservativ geprägten ehemaligen Residenz und Garnison Potsdam steht dabei das industriell geprägte „rote Nowawes“ (ab 1938 Babelsberg) gegenüber.

Auch das Kunstschaffen der betreffenden Jahre wird anhand von Beispielen aus der Museumssammlung Weiterlesen

15 verschollene Gemälde aus früherem Potsdamer Garnisonmuseum entdeckt

2018-12-11-10-06-25.jpgDer Förderverein des Potsdam-Museums hat in einem Potsdamer Privathaushalt 15 stark beschädigte Offiziersporträts entdeckt, die aus dem früheren Potsdamer Garnisonmuseum stammen und bisher als komplett zerstört bzw. als verschollen galten. Neun Gemälde sollen ab Februar 2019 in der Ausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Geschichten aus Potsdam und Babelsberg 1914-1945“ erstmals seit 1944 wieder öffentlich gezeigt werden. Weitere sechs Gemälde werden an den früheren Besitzer, den Semper talis Bund, in dessen militärhistorische Sammlung gegeben.

2018-12-11 11.34.33Der Fördervereinsvorsitzende Markus Wicke stellte den Gemäldefund heute gemeinsam mit der Museumshistorikerin Dr. Wenke Nitz, dem Museumskonservator Oliver Max Wenske und Ernst Schüßling vom Semper talis Bund vor. Markus Wicke entdeckte die 15 Gemälde vor einigen Monaten bei einem Mitglied des Fördervereins, dessen Familie die stark zerkratzten Leinwände seit den 1950er Jahren aufbewahrte und nun dem Förderverein als Schenkung zur Verfügung stellte.

Die historischen Porträts zeigen Offiziere des 1. Garde-Regiments zu Fuß, die in den Kriegen 1866 (sog. „Deutscher Krieg“ zwischen Österreich und Preußen) und 1870/71 (Deutsch-Französischer Krieg) gefallen sind. Weiterlesen

Potsdam-Gruß für den Kaiser: Seltene Max-Baur-Fotos zum Garnisonmuseum für das Potsdam Museum angekauft

Kurz vor Ende der Sonderausstellung mit Fotos von Max Baur ist dem Förderverein des Potsdam Museums der spendenfinanzierte Ankauf einer äußerst seltenen Arbeit des Fotografen gelungen. Es handelt sich dabei um eine großformatige Mappe mit insgesamt 14 Fotos von Innenräumen des Potsdamer Garnisonmuseums, was sich von 1923 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im früheren Marstall des Stadtschlosses (heute Filmmuseum) befand.

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Max Baur: Album Garnisonmuseum Potsdam (1938), Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte (C) Lichtbildarchiv Max Baur.

Die wertvolle Mappe aus dem Jahr 1938 wurde vom Vereinsvorsitzenden Markus Wicke nach einem Hinweis eines Museumsfreundes im Kunsthandel angekauft – sehr zur Freude von Max-Baur-Spezialistin Judith Granzow, die die Fotosammlung des Potsdam Museums betreut. „Bei diesem Mappenwerk handelt es sich um eine absolute Rarität, uns ist nur noch ein fast identisches Exemplar in der Sammlung von Haus Doorn bekannt.“, so ihre Einschätzung. Kaiser Wilhelm II. hatte die Mappe im Januar 1939 als Geschenk zum 80. Geburtstag von ehemaligen Offizieren des Ersten Garderegiments zu Fuß aus Potsdam ins holländische Exil nach Doorn geschickt bekommen. „Dass wir nun auch ein Exemplar dieser Mappe für unsere Potsdamer Sammlung bekommen haben, ist ein Glücksfall“, so Granzow weiter.

Die 14 handsignierten Fotos Weiterlesen