ATLAS. DAS MAGAZIN mit erster Ausgabe erschienen

Der Förderverein des Potsdam-Museums bringt zum Ende des Sommers 2021 ein neues Produkt für Mitglieder und Freundinnen und Freunde des Potsdam-Museums heraus: Das ATLAS-Magazin.

Mit diesem neuem Online-Magazin wollen wir ein- bis zweimal jährlich Einblicke in die Museumsarbeit ermöglichen, Mitglieder und Förderprojekte unseres Vereins vorstellen und mit einem Blick über den Potsdamer Tellerrand Denkanstöße für die Museumsarbeit liefern.

In unserem Auftaktheft stellt Museumsdirektorin Jutta Götzmann im Interview mit Kathrin Jütte die aktuellen Herausforderungen ihrer Arbeit und der ihres Teams vor und gibt Einblicke in die Vorbereitungen des anstehenden Depotumzugs.

Mathias Deinert porträtiert unser Mitglied Jörg Kirschstein, dessen vor wenigen Monate erschienene Biographie der letzten Deutschen Kaiserin bereits in zweiter Auflage gedruckt wurde.

Hans-Jürgen Krackher nimmt uns in seinem Beitrag mit auf eine Museumsreise nach Weimar und Altranft und stellt interessante Beziehungen zur Potsdamer Stadtpersönlichkeit und zum Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte her.

Und schließlich stellen wir mit dem Neuankauf eines Lotte-Laserstein-Gemäldes, dem gerade im Druck befindlichen neuen Buch „Unterwegs in Potsdam und Umgebung“ und einem neuen Spendenaufruf die aktuellen Projekte des Vereins vor.

Sie können das aktuelle Heft als .pdf hier herunterladen.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Potsdamer Stadtansicht von Lotte Laserstein als Schenkung für das Potsdam Museum

Bedeutende Ölskizze zeigt verlorenes Potsdam-Panorama von 1929/30.

Der Vorsitzende des Fördervereins des Potsdam-Museums, Markus Wicke, hat am 19.03.2021  gemeinsam mit Museumsdirektorin Jutta Götzmann eine bedeutende Neuerwerbung für die Sammlung des Potsdam Museums vorgestellt. Es handelt sich dabei um die Ölskizze „Ansicht Potsdam (Im Park)“ von Lotte Laserstein (1898–1993) aus dem Jahr 1929/30, die vom Förderverein Anfang  März aus schwedischem Besitz angekauft werden konnte.

Lotte Laserstein: Ansicht Potsdam (Im Park) I 1929/30 I Öl auf Holz I 15×34 cm (C) I Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte  (Foto: Michael Lüder)

Die Finanzierung des Ankaufs gelang über Spenden sechs privater Kunstfreunde, einer Spende des Rotary Club Potsdam und aus Vereinsmitteln. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir durch diese große Unterstützung innerhalb von zwei Wochen die nötigen Mittel für einen Ankauf aufbringen und so dieses in Potsdam gemalte Bild zurück an den ursprünglichen Entstehungsort bringen konnten“, so der Vereinsvorsitzende Markus Wicke.

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Frischer Fischer fischt im Stadtkanal

Erneut ist dem Förderverein der Ankauf und die Restaurierung eines Gemäldes des bekannten Potsdamer Malers Max Koch gelungen. Ebenso wie der letzte Ankauf beim „Bares für Rares“ Händler David Suppes zeigt es wieder die zerstörte Potsdamer Kellertorbrücke. Dieses Mal ist jedoch die Perspektive anders: Im Hintergrund sieht man das frühere Offizierscasino der „Gardes du Corps“, und im Vordergrund ist ein Fischer mit einem Kahn zu sehen.

Das von der Potsdamer Diplom-Restauratorin Regina Klug gereinigte Bild. Foto: Regina Klug.

Das Bild und der originale Rahmen mussten dringend restauriert werden. Weiterlesen

Retten Sie den Blick auf das Neue Palais!

Wir bitten Sie herzlich um die Hilfe bei der Rettung eines wertvollen historischen Gemäldes, das vor wenigen Wochen als Schenkung an das Potsdam Museum kam. Es handelt sich dabei um ein Gemälde vom Künstler Karl Ferdinand Adolf Kießling (1810–1882), mit dem „Blick auf das Neue Palais in Sanssouci über Eiche vom Ehrenpfortenberg“ von 1862.

Karl Ferdinand Adolf Kießling (1810 – 1882): „Blick auf das Neue Palais in Sanssouci über Eiche vom Ehrenpfortenberg“ / Datierung: 1862 / Technik: Öl auf Leinwand / Bildmaße, Rahmenmaße: 43,7 x 51,2 cm, 64,0 x 71,0 x 10,0 cm / Foto: Oliver Max Wenske.

Ferdinand Kießling, gebürtig 1810 in Brandenburg an der Havel, studierte ab 1833 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Johann Wilhelm Schirmer und zog 1838 nach Studienende nach Potsdam, wo er im Potsdamer Kunstverein ausstellte. Auch beteiligte er sich an Akademischen Jahresausstellungen in Berlin, wohin er 1871 übersiedelte.

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Frischer Blick vom Babelsberg

Restaurierte Potsdam-Vedute ans Potsdam Museum übergeben

Nach einer aufwändigen Restaurierung konnte dem Potsdam Museum durch seinen Förderverein Anfang März eine großformatige Potsdam-Vedute als Schenkung übergeben werden. Das in einem Auktionshaus erworbene Ölgemälde zeigt die Stadt, wie sie sich dem Spaziergänger im ausgehenden 19. Jahrhundert vom Park Babelsberg aus präsentierte. Standort des Betrachters ist die Anhöhe unterhalb des Flatowturms.

Das großformatige Gemälde nach der Restaurierung (Foto: Oliver Max Wenske).

Der Blick geht über die Havel auf die Stadtsilhouette mit ihren markanten Bauten und reicht links vom Brauhausberg mit dem Belvedere bis zur Leibgarde-Husaren-Kaserne am rechten Bildrand. Unterhalb der Heiligengeistkirche ist der nicht mehr erhaltene Heckers Kalkofen zu erkennen, links daneben sieht man Liebischs Meierei, das heutige Havelhaus, das nach einem Brand im Jahr 1883 sein neues Aussehen von Reinhold Persius erhielt. Zahlreiche Staffagefiguren beleben die Szenerie im spätbiedermeierlichen Stil.

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