Historische Arado-Werksfotos für Potsdam Museum erworben

Dem Förderverein des Potsdam-Museums ist im Juli 2020 der Erwerb von drei Original-Fotoabzügen aus der Arado-Bildstelle Babelsberg gelungen, die Gebäude der früheren Zweigstelle der Arado-Flugzeugwerke an der heutigen Friedrich-Engels-Straße zeigen.

Verwaltungsgebäude der Arado-Flugzeugwerke GmbH (um 1940) / Arado-Bildstelle (C) Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Die 1925 in Warnemünde gegründete Arado-Flugzeugwerke GmbH gründete ab 1933 verschiedenen Zweigwerke, darunter in Brandenburg / Havel, Anklam, Wittenberg und Rathenow.

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Gemälde von Groß Glienicke geht als Ostergeschenk an das Potsdam-Museum

Als Ostergeschenk für das Potsdam-Museum hat sein Förderverein kürzlich ein Gemälde des Berliner Impressionisten Paul Lehmann-Brauns (1885-1970) erworben. Das mittelgroßformatige Ölgemälde (60x80cm) aus dem Jahr 1930 trägt den Titel „Glienicke bei Kladow“ und zeigt das ehemalige Gut des heutigen Potsdamer Ortsteils Groß Glienicke am Ufer des gleichnamigen Sees.

Paul Lehmann Brauns: „Glienicke bei Kladow“ (Gut Groß Glienicke), 1930, Öl auf Leinwand, 60×80 cm. Repro: Förderverein des Potsdam-Museums

„Mit dieser Schenkung wollen wir die breitgefächerte Kunstsammlung der Landeshauptstadt um das Werk eines weiteren bedeutenden Künstlers des Märkischen Impressionismus bereichern“, so der Vereinsvorsitzende Markus Wicke zur Intention der Schenkung.

Bisher ist Paul Lehmann-Brauns noch nicht in der Sammlung des Potsdam-Museums mit einem Ölbild vertreten, obwohl er auch persönliche Bezüge zur Stadt hatte. „Sein Sohn Gerhard war nach einer Ausbildung als Chirurg 1937 nach Potsdam gezogen; hier besuchte ihn sein Vater oft und malte auch einige klassische Stadtansichten wie das Schloss Sanssouci oder Schloss Charlottenhof“, so Wicke weiter. Der Enkelsohn des Malers – der bekannte Berliner Politiker Uwe Lehmann-Brauns – wurde 1938 ebenfalls in Potsdam geboren.

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„Ein prächtiges mit grauem und roten Marmor verkleidetes Vestibül …“

Förderverein erwirbt mit einer Spende der Baudenkmalpflege Roland Schulze drei seltene Aufnahmen der Seidenweberei Michels & Cie. von Hermann Muthesius

Seit kurzem befinden sich drei bisher unbekannte Innenaufnahmen der Nowaweser Seidenfabrik Michels & Cie. in der Fotosammlung des Potsdam Museums. „Sie konnten Dank unseres Fördervereins erworben werden.“, freut sich Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann.

Blick in die Repräsentationshalle der Seidenweberei Michel & Cie, um 1913
Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte/ Foto: Emil Leitner

„Durch Zufall entdeckte unser Vorstandmitglied Mathias Deinert bei einem Händler im Internet die drei großformatigen, für ihr Alter außerordentlich gut erhaltenen Fotoabzüge des Berliner Fotografen Emil Leitner“, berichtet der Fördervereinsvorsitzende Markus Wicke. „Erste Recherchen ergaben, dass die Aufnahmen kurz nach Fertigstellung des repräsentativen Baus 1912 entstanden sein müssen. Die drei Fotografien sind Teil einer umfangreicheren Fotodokumentation, aus der ganz ähnliche Aufnahmen desselben Urhebers in zeitgenössischen Publikationen veröffentlicht wurden“.

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„BARES FÜR RARES“-Potsdam-Schatz für Museum angekauft – durch Spenden!

Am 30.01.2020  wurde in der beliebten ZDF-Sendung „Bares für Rares“ ein Bild des bekannten Potsdamer Malers Max Koch an einen Wiesbadener Händler verkauft. Es zeigt die – heute leider nicht mehr vorhandene –  Potsdamer Kellertorbrücke am früheren Stadtkanal.

Foto: David Suppes

Nach schneller Verhandlung mit dem Händler, der noch weitere Interessenten aus Potsdam hatte, konnten wir das Bild für das Potsdam Museum sichern und mit Hilfe vieler Spenden ankaufen. Es ist jetzt auf dem Weg zu uns und soll dann restauriert werden.

Danke an alle Spender/innen!

Die entsprechende Folge BARES FÜR RARES mit dem Koch-Bild können Sie unter HIER sehen. Auch die Potsdamer Neuesten Nachrichten haben schon berichtet.

Seltene Mappe mit DDR-Fotos für Friedrich Ebert erworben

IMG_4736Aus Anlass des 15jährigen Jubiläums des Fördervereins des Potsdam-Museums hat der Verein dem Museum im April 2019 eine wertvolle leinengebundene Mappe mit 11 Farbfotos mit Potsdamer Stadtansichten aus dem Jahr 1979 geschenkt. Die Fotos von Horst Albrecht zeigen vorwiegend die von 1950 bis 1990 so genannte „Klement-Gottwald-Straße“ (heute Brandenburger Straße) kurz nach der Sanierung, die ab 1974 aus der verkehrsreichen Straße einen modernen Flanier- und Einkaufsboulevard machte und „169 Wohnungen …. auf das Niveau von Neubauwohnungen“ brachte, wie auf der beigefügten Schrifttafel vermerkt wird.

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Klement-Gottwald-Str. (um 1979, heute Brandenburger Str.). Foto: Horst Albrecht / Sammlung Potsdam Museum

Neben Bildern der sanierten Fassaden sind auch Weiterlesen