Schenkung von Kai Diekmann an das Potsdam Museum

img_3641

Fördervereinschef Markus Wicke, Museumsdirektorin Jutta Götzmann, Kai Diekmann und Denkmalpfleger Jörg Limberg (Foto: Potsdam Museum)

Auf Vermittlung unseres Fördervereinsmitglieds Jörg Limberg hat der Potsdamer Journalist und Publizist Kai Diekmann am 21.11.2016 der Direktorin des Potsdam Museums, Dr. Jutta Götzmann zwei Landschaftsgemälde von Ludwig Martin Wilberg (1853 – 1936) übergeben. Das Wohnhaus des Künstlers im Stil eines Bauernhauses aus dem Voralpenland in der Potsdamer Karl-Marx-Straße 35 wurde von Kai Diekmann und seiner Frau Katja Keßler vor zwei Jahren erworben. Während der Sanierungsarbeiten wurden Schätze im Innern des Gebäudes sichtbar; Wandmalereien, die zur Bauzeit üblich waren, wurden entdeckt und wieder freigelegt. Für Diekmann ein Grund, sich für den Maler zu interessieren und nach weiteren Werken Ausschau zu halten. Weiterlesen

Speisekarte zur Olympiade 1936 aus dem Kempinski Hotel Schloß Marquardt

Bildschirmfoto 2016-08-01 um 08.31.48Aus Anlass der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele vor 80 Jahren in Berlin hat der Förderverein dem Potsdam Museum am 1. August 2016 eine Speisekarte vom Kempinski-Schlosshotel in Marquardt übergeben. Die in deutscher, englischer und französischer Sprache verfasste Karte wurde für die Gäste der Olympiade herausgegeben, die den Weg von den Spielstätten nach Marquardt fanden. Eine Landkarte informierte über den schnellsten Weg aus Berlin an den idyllisch gelegenen Ausflugsort.

Das Schloßhotel spielte auch für die Vorbereitung der Olympiade eine wichtige Rolle Weiterlesen

Seltene Fotografie kommt aus den USA ins Potsdam Museum

Dank einer durch den Förderverein des Potsdam-Museums e.V. vermittelten Spende der Luftschiffhafen Potsdam GmbH konnte die Fotografische Sammlung des Potsdam Museums im Juli 2016 durch eine besonders seltene und spannende Fotografie vom Eingangsbereich des Luftschiffhafens bereichert werden.

2016-07_FS18912

Toreingangsgebäude zum Luftschiffhafengelände kurz vor der Fertigstellung am 7. 9. 1911, Potsdam Museum/ August Scherl GmbH

Die historische Ansicht tauchte auf einer Auktion im Internet auf und begeisterte sowohl die Museumsmitarbeiter als auch den Fördervereinsvorsitzenden Markus Wicke, der sich sogleich auf Sponsorensuche machte.

Die Aufnahme zeigt eine ungewöhnlich frühe Ansicht des Haupteingangs zum Potsdamer Luftschiffhafengelände und die Umzäunung des Areals im September 1911. Bisher waren ausschließlich spätere Aufnahmen des Geländes bekannt, beispielsweise aus der aktiven Zeit als Luftschiffhafen zwischen 1912 und 1916, die den bereits begrünten Weiterlesen

Broschüre zum Jüdischen Friedhof und Schenkung eines Rabbiner-Porträts

img_4170Am 12. April stellte Projektleiterin Anke Geißler die gemeinsam mit Schüler/innen erstellte Broschüre „Spurensuche auf dem Jüdischen Friedhof Potsdam“ im Potsdam Museum vor. Im Rahmen eines Seminarkurses am Potsdamer Humboldt-Gymnasium mit 15 Schüler/innen der 11. Klasse entstand im 1. Schulhalbjahr 2015/2016 ein facettenreiches Lehrmaterial für den Unterricht. Finanziert wurde dieses Schülerprojekt der Vereinigung für Jüdische Studien e.V. durch das „Leo Baeck Programm“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Realisiert wurde es unter mühevoller Kleinarbeit, begleitend durch die Lehrerin Frau Andrea Rauch sowie durch die großzügige Unterstützung unterschiedlichster Protagonisten.

Die jüdische Geschichte Potsdams ist bislang nur wenigen bekannt. Weiterlesen

Historische Pläne für Haus Dietz als Schenkung an das Potsdam Museum 

Dietz_im_Atelier_Peter_Behrens_1912

Heinrich Laurenz Dietz im Atelier von Peter Behrens in Neubabelsberg, 1912, Foto: Privatbesitz.

Durch die Vermittlung seines Fördervereins hat das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte mehrere wichtige Dokumente aus dem früheren Besitz des bekannten Potsdamer Architekten Heinrich Laurenz Dietz erhalten. Die in Köln lebende Enkeltochter Angelika Werner schenkte dem Museum insgesamt drei originale Pläne des „Hauses Dietz“, das sich in der Kurfürstenstraße befand und im Jahr 1927 vom Architekten im Stil des „Neuen Bauens“ für sich und seine Familie entworfen wurde.

Darüber hinaus sind eine Patentschrift und Pläne für den ebenfalls von Dietz entworfenen Multifunktions-Schreibtisch „Zwiesel“ Bestandteil der Schenkung.

„Unser Museum würdigt das Werk von Heinrich Laurenz Dietz bereits in der Ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte. Die neuen Dokumente stellen eine wertvolle Ergänzung unserer Sammlung zur Potsdamer Architekturgeschichte dar“, freut sich Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann über den Neuzugang.

Der in Mainz geborene Heinrich Laurenz Dietz (1888 – 1942) Weiterlesen