Schlegels Birke kommt nach Potsdam

Im Dezember 2020 haben wir mit Hilfe von Spenden für das Potsdam Museum eine Bleistiftzeichnung (laviert und gehöht) von Julius Schlegel aus dem Jahr 1857 erworben. Sie zeigt eine Birke am Weidezaun.

Wilhelm Herrman Julius Schlegel (* 20. September 1825 in Potsdam; † 8. Juli 1884 in Berlin) war ein höfischer Landschaftsmaler in Potsdam.

Nach dem Studium an der Berliner Akademie der Künste zog Schlegel von 1847 bis 1855 nach Italien. Dort stellte Alfred von Reumont, Botschafter der preußischen Gesandtschaft, den ersten Kontakt Schlegels zum preußischen Königshaus her. Aquarelle und Zeichnungen von ihm befinden sich u.a. in der Grafischen Sammlung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Mit fotografischer Genauigkeit schuf Julius Schlegel hauptsächlich Potsdamer Veduten und Ansichten verschiedener italienischer Orte. Der spätere Kaiser Friedrich III. verlieh ihm 1859 den Titel eines Hofmalers. (Quelle Wikipedia)

„Bares-für-Rares“-Schatz geht gemeinsam mit Groß-Glienicke-Gemälde als Geschenk ans Potsdam Museum

Der Fördervereinsvorsitzende Markus Wicke hat am 31. August 2020 gemeinsam mit Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann zwei neu erworbene und frisch restaurierte Gemälde vorgestellt, die als Geschenk des Vereins in die Kunstsammlung des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte übergehen sollen. Es handelt sich dabei zum einen um das Ölgemälde „Kellertorbrücke im Herbst“ von Max Koch (1917, Öl auf Sperrholzplatte, 35x 50 cm) und zum anderen um das Gemälde „Glienicke bei Kladow“ von Paul Lehmann-Brauns (Öl/Harzmalerei auf Leinwand, 80,7 x 58,8 cm). Beide Gemälde wurden im Auftrag des Fördervereins durch die Potsdamerin Regina Klug restauriert.

Fördervereinschef Markus Wicke und Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann bei der Bildübergabe

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Historische Arado-Werksfotos für Potsdam Museum erworben

Dem Förderverein des Potsdam-Museums ist im Juli 2020 der Erwerb von drei Original-Fotoabzügen aus der Arado-Bildstelle Babelsberg gelungen, die Gebäude der früheren Zweigstelle der Arado-Flugzeugwerke an der heutigen Friedrich-Engels-Straße zeigen.

Verwaltungsgebäude der Arado-Flugzeugwerke GmbH (um 1940) / Arado-Bildstelle (C) Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Die 1925 in Warnemünde gegründete Arado-Flugzeugwerke GmbH gründete ab 1933 verschiedenen Zweigwerke, darunter in Brandenburg / Havel, Anklam, Wittenberg und Rathenow.

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„Ein prächtiges mit grauem und roten Marmor verkleidetes Vestibül …“

Förderverein erwirbt mit einer Spende der Baudenkmalpflege Roland Schulze drei seltene Aufnahmen der Seidenweberei Michels & Cie. von Hermann Muthesius

Seit kurzem befinden sich drei bisher unbekannte Innenaufnahmen der Nowaweser Seidenfabrik Michels & Cie. in der Fotosammlung des Potsdam Museums. „Sie konnten Dank unseres Fördervereins erworben werden.“, freut sich Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann.

Blick in die Repräsentationshalle der Seidenweberei Michel & Cie, um 1913
Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte/ Foto: Emil Leitner

„Durch Zufall entdeckte unser Vorstandmitglied Mathias Deinert bei einem Händler im Internet die drei großformatigen, für ihr Alter außerordentlich gut erhaltenen Fotoabzüge des Berliner Fotografen Emil Leitner“, berichtet der Fördervereinsvorsitzende Markus Wicke. „Erste Recherchen ergaben, dass die Aufnahmen kurz nach Fertigstellung des repräsentativen Baus 1912 entstanden sein müssen. Die drei Fotografien sind Teil einer umfangreicheren Fotodokumentation, aus der ganz ähnliche Aufnahmen desselben Urhebers in zeitgenössischen Publikationen veröffentlicht wurden“.

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Seltene Mappe mit DDR-Fotos für Friedrich Ebert erworben

IMG_4736Aus Anlass des 15jährigen Jubiläums des Fördervereins des Potsdam-Museums hat der Verein dem Museum im April 2019 eine wertvolle leinengebundene Mappe mit 11 Farbfotos mit Potsdamer Stadtansichten aus dem Jahr 1979 geschenkt. Die Fotos von Horst Albrecht zeigen vorwiegend die von 1950 bis 1990 so genannte „Klement-Gottwald-Straße“ (heute Brandenburger Straße) kurz nach der Sanierung, die ab 1974 aus der verkehrsreichen Straße einen modernen Flanier- und Einkaufsboulevard machte und „169 Wohnungen …. auf das Niveau von Neubauwohnungen“ brachte, wie auf der beigefügten Schrifttafel vermerkt wird.

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Klement-Gottwald-Str. (um 1979, heute Brandenburger Str.). Foto: Horst Albrecht / Sammlung Potsdam Museum

Neben Bildern der sanierten Fassaden sind auch Weiterlesen