Gemeinsam mit dem Verein der Freunde der Freundschaftsinsel zeigen wir vom 29. August bis 4. Oktober 2026 im Pavillon auf der Freundschaftsinsel eine Ausstellung mit Werken von Jörg Hafemeister.
REiF FÜR DIE INSEL Hafemeister – 40 Jahre Potscartoon & Co
Seit dem Frühjahr 2025 widmete sich der Berliner Künstler Christopher Lehmpfuhl auf Einladung des Fördervereins des Potsdam-Museums ein ganzes Jahr lang dem Alten Markt. Aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Jahreszeiten malte er einen der bekanntesten Plätze Deutschlands. Das Ergebnis dieses Arbeits-Zyklus – über 30 Ölbilder, Aquarelle, Grafiken und Leuchtkästen – ist noch bis zum 3. Januar 2027 in einer Ausstellung im Potsdam Museum direkt am Alten Markt zu sehen sein – parallel zur Museums-Ausstellung „Platz____ für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945-2025“.
Christopher Lehmpfuhl: Alter Markt im Mittagslicht, 2025, Öl auf Leinwand, Repro: Uwe Walter, VG Bild-Kunst Bonn, 2026
Vom 4. Mai bis 1. Juni 2025 erzählte die Ausstellung „Im Fluss. Die Freundschaftsinsel“ Geschichten aus dem Leben dieses Ortes. Die über 6.000 Besucher erwartete im Pavillon auf der Freundschaftsinsel eine Auswahl von etwa 100 historischen Fotografien, Kunstwerken und Dokumenten, die teilweise zum ersten Mal gezeigt wurden. Die üppig gehängte Ausstellung folgte dabei nicht einem streng chronologischen Erzählstrang, sondern lud anhand der Objekte eher zum selbständigen Entdecken der vielen Geschichten dieser Insel ein, die den Potsdamern und ihren Gästen schon seit 1845 als Ausflugsziel und seit über 80 Jahren als innerstädtischer Garten dient.
Die Potsdamer Freundschaftsinsel, ein idyllischer Park in der Havel direkt neben dem Stadtzentrum, ist ein Paradies für Spaziergänger und Gartenliebhaber. Die Insel bietet nicht nur reichblühende Schönheit, sondern viele weitere Attraktivitäten: Eine Freilichtbühne, ein Bootsverleih, ein großer Spielplatz und ein Café laden Besucher ein, den Tag inmitten dieser grünen Oase zu genießen. Bekannt vor allem durch den Schau- und Sichtungsgarten, der von Karl Foerster und Hermann Mattern von 1938 bis 1940 angelegt wurde, ist die Geschichte ihrer Nutzung älter und vielfältiger, als es den Potsdamern und Touristen heute mitunter bewußt ist.
Das Potsdam Museum präsentiert vom 17. August 2024 bis zum 14. September 2024 im Potsdamer Hauptbahnhof eine Ausstellung spannender Potsdam-Panoramen aus der Fotografischen Sammlung, die vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen. Ermöglicht wird die Ausstellung durch die finanzielle Unterstützung unseres Fördervereins und der Bahnhofspassagen Potsdam.
Der Blick von oben, aufgenommen von Türmen, Hochhäusern und Bergen, hat Fotografen über alle Zeiten hinweg fasziniert. Die wohl bekannteste Potsdam-Ansicht ist der Panoramablick vom Brauhausberg auf die Stadt. Auch von Potsdamer Kirchtürmen und dem Flatowturm wurden zahlreiche Aufnahmen gemacht. Die festgehaltenen Fernsichten und Panoramen bieten uns heute weite Perspektiven auf die Stadt, ihre Höhendominanten zu verschiedenen Zeiten und veranschaulichen so den Wandel des Stadtgefüges in den letzten gut 100 Jahren.
Ausstellung zum 20jährigen Jubiläum unseres Vereins hatte über 4.000 Gäste
Die damals viel zu kleine Ausstellungsfläche des Potsdam Museums war 2004 das Gründungsmotiv unseres Fördervereins, der mittlerweile von über 350 Mitgliedern (Stand 1.1.2024) unterstützt wird. Der 20. Geburtstag des Vereins im Jahr 2024 war der Anlass einer vom Förderverein kuratierten Ausstellung, in der Werke aus den Privatsammlungen der Vereinsmitglieder und der Sammlung des Potsdam Museums gemeinsam zu sehen waren und durch eine illustrierte Chronik der Vereinsgeschichte ergänzt wurden. Die Ausstellung „Mehr davon! Wir sammeln Kunst“ war vom 21. Oktober 2023 bis zum 28. Januar 2024 im Potsdam-Museum zu sehen und war mit 4.013 Gästen ein großer Erfolg.
Foto: Michael Lüder
„Die Initiative des Fördervereins für diese Ausstellung belegt ein weiteres Mal sein hohes Engagement für das kulturelle Leben der Stadt. Ich danke allen Mitgliedern und besonders dem Vereinsvorsitzenden Markus Wicke, für die für uns so wichtige vielseitige Unterstützung des Potsdam Museums – von der finanziellen Hilfe bei Restaurierungen, Neuerwerbungen, über die Vermittlung von Schenkungen bis hin zu seiner Veranstaltungs- und Publikationstätigkeit.“, würdigte Museumsdirektor Thomas Steller im Vorfeld der Eröffnung die Arbeit des Vereins.