Förderverein unterstützte erfolgreiche Hagemeister-Ausstellung mit über 30.000 Euro

Am 6.9.2020 ging die erfolgreiche Retrospektive zum märkischen Maler Karl Hagemeister im Potsdam Museum zu Ende. Über 19.000 Gäste besuchten die Ausstellung mit dem Titel KARL HAGEMEISTER »…das Licht, das ewig wechselt.« Landschaftsmalerei des deutschen Impressionismus.

Karl Hagemeister: Uferlandschaft [Schilfufer], 1900 Öl auf Leinwand, 71 x 116 cm I Potsdam Museum, Forum für Kunst und Geschichte. Restauriert mit Unterstützung des Vereins Kulturstadt Potsdam e.V.

Das Potsdam Museum besitzt in seiner Kunstsammlung einen umfangreichen Werkbestand des bedeutenden Impressionisten Karl Hagemeister, der in der Nähe von Potsdam lebte und zu den Wegbereitern der modernen Landschaftsmalerei in Deutschland zählt. Die für Potsdam konzipierte Werkschau wurde am 8. Februar 2020 eröffnet; sie stellte in einem retrospektiven Überblick das malerische und grafische Schaffen des Künstlers von 1870 bis 1916 vor. In Kooperation mit zwei Partnermuseen, dem Museum Georg Schäfer in Schweinfurt und dem Kunstmuseum Ahrenshoop, wird die Ausstellung anschließend an den beiden weiteren Standorten in Deutschland präsentiert.

Der Förderverein hat diese Ausstellung in den Jahren 2019 und 2020 mit über 30.000 Euro unterstützt, die durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Einnahmen aus dem Museumsshop finanziert wurden. Das Geld wurde vor allem für die Restaurierung und Neurahmung von Gemälden, Pastellen und Zeichnungen verwendet. Dabei wurden wir durch Spenden von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Institutionen wie der BBBank Potsdam und dem Verein Kulturstadt Potsdam e.V. unterstützt.

Erfolgreich mit Hilfe von Spenden restauriert: Karl Hagemeister, Winterlandschaft, Pastellkreide auf Leinwand, 110,0 x 75,5 cm, Inv.-Nr. 80-549-K, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Darüber hinaus hat der Förderverein 2019 einen auf 700 Exemplare limitierten Kunstkalender mit 13 Gemälden, Pastellen und Zeichnungen Hagemeisters herausgegeben. Die im Blattformat 440 x 330 mm reproduzierten Werke stammten bis auf zwei aus dem Bestand des Potsdam Museums. Der Kalender war im März des Jahres ausverkauft.

 

Ein weiterer Höhepunkt des Engagements unseres Vereins stellte die Finanzierung einer audiovisuellen Performance des Potsdamer Künsterkollektivs XENORAMA dar. Auf Einladung der Kuratorinnen Dr. Jutta Götzmann und Dr. Hendrikje Warmt wurde die audiovisuelle Performance Karl Hagemeister – ‚…das Licht, das ewig wechselt.‘ | ‚…the ever changing light‘  für die Sonderausstellung des deutschen Impressionisten entwickelt, sodass einige Gemälde des Künstlers in eine andersartige Erlebnis- und Klangwelt versetzt worden sind. Die Besucher der Karl Hagemeister Retrospektive konnten sich an drei Tagen zusätzlich in eine dynamisch choreographierte Raumsituation begeben, welche die Kunstwerke Hagemeisters digitalisiert erfassbar macht. Das Projekt wurde durch den Förderverein des Potsdam Museums e.V. und durch die BBBank eG gefördert.

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