Karl-Hagemeister-Gemälde brauchen Ihre Hilfe!

Im Februar 2020 eröffnet im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte die Sonderausstellung Karl Hagemeister – „…das Licht, das ewig wechselt“ – Landschaftsmalerei des deutschen Impressionismus.

Screenshot 2019-05-07 17.39.11Karl Hagemeister (* 12. März 1848 in Werder /Havel; † 5. August 1933, ebenda) gehört zu den Wegbereitern der modernen Landschaftsmalerei in Deutschland und ist einer der bekanntesten und wichtigsten Künstler, die in der Umgebung von Potsdam gelebt und gearbeitet haben. Das Potsdam Museum, das neben dem Bröhan-Museum in Berlin die zweitgrößte Sammlung von Werken Hagemeisters besitzt, wird ihm mit dieser großen Ausstellung eine umfassende Werkschau widmen und die malerischen Schaffensperioden des Impressionisten chronologisch darstellen. Der angeführte Titel der Sonderausstellung weist darauf hin, dass Hagemeisters Werk exemplarisch für die bedeutende kunsthistorische Epoche der modernen Landschaftsmalerei in Deutschland um 1890 steht. Neben ihm sollen weitere wichtige Vertreter des deutschen Impressionismus in der Ausstellung vertreten sein.

Um diese große Ausstellung zu ermöglichen, sind wir auf Hilfe für Restaurierungen, den Katalog und die Gestaltung angewiesen. Insgesamt benötigen wir Spenden Weiterlesen

Seltene Mappe mit DDR-Fotos für Friedrich Ebert erworben

IMG_4736Aus Anlass des 15jährigen Jubiläums des Fördervereins des Potsdam-Museums hat der Verein dem Museum im April 2019 eine wertvolle leinengebundene Mappe mit 11 Farbfotos mit Potsdamer Stadtansichten aus dem Jahr 1979 geschenkt. Die Fotos von Horst Albrecht zeigen vorwiegend die von 1950 bis 1990 so genannte „Klement-Gottwald-Straße“ (heute Brandenburger Straße) kurz nach der Sanierung, die ab 1974 aus der verkehrsreichen Straße einen modernen Flanier- und Einkaufsboulevard machte und „169 Wohnungen …. auf das Niveau von Neubauwohnungen“ brachte, wie auf der beigefügten Schrifttafel vermerkt wird.

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Klement-Gottwald-Str. (um 1979, heute Brandenburger Str.). Foto: Horst Albrecht / Sammlung Potsdam Museum

Neben Bildern der sanierten Fassaden sind auch Weiterlesen

Potsdamer Schüler/innen erforschen jüdische Orte für Online-Projekt

F.C. Flick Stiftung und die BBBank unterstützen das Projekt mit dem Humboldt-Gymnasium finanziell / Daniel Hope als Schirmherr

Der Förderverein des Potsdam Museums führt im Jahr 2019 mit Unterstützern und Kooperationspartnern ein Projekt zur Recherche und Veröffentlichung jüdischer Orte in Potsdam durch, das im Januar gemeinsam mit Schüler/innen des Potsdamer Humboldt-Gymnasiums gestartet ist.

Screenshot 2018-11-08 12.26.01Die jüdische Geschichte Potsdams ist durch die Residenz- und Architekturgeschichte der Stadt weitestgehend überlagert und bislang nur wenigen Jugendlichen und auch Erwachsenen bekannt. Es fehlt die Bündelung aller bekannten Orte (wie z.B. der Stolpersteine) des einstigen und heutigen jüdischen Lebens in Potsdam durch ein attraktives Vermittlungsformat für Jugendliche von Jugendlichen.

Ein von 13 Schüler/innen des Humboldt-Gymnasiums Potsdams Weiterlesen

139 Patinnen und Paten für Fotoschatz von Werner Taag

139 Foto- und Potsdam-Freunde haben unseren Förderverein bei der Erschließung eines wertvollen Potsdamer Foto-Schatzes mit insgesamt 7.610,00 Euro unterstützt. Dazu wurde unter www.potsdam-crowd.de/fotoschatz ein Projekt auf der neuen Potsdam-Crowd-Plattform der Stadtwerke Potsdam eingerichtet.

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Werner Taag. Alte Fahrt (Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte)

Als Dankeschön für eine finanzielle Unterstützung erhalten die Unterstützer/innen limitierte Postkartensets zu den Themen Verkehr, DDR-Architektur oder Abriss und Wiederaufbau oder eine Eintrittskarte zur exklusiven Vorstellung des Nachlasses im Potsdam Museum.

WORUM GING ES IN DIESEM PROJEKT?

Mit Hilfe der Stadtwerke Potsdam und vieler weiterer privater Partner und Unterstützer konnten wir im Jahr 2018 gemeinsam mit dem Potsdam Museum den großartigen Fotoschatz von Werner Taag für die städtische Sammlung ankaufen. Der Nachlass beinhaltet mehrere Tausend Negative und Abzüge aus der Zeit von 1940 bis in die 1990er Jahre sowie Dokumente zur Biographie Taags.

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Kulturgut-Träger gesucht – und gefunden!

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Max Koch, Alte Fahrt, um 1917, (C) Potsdam Museum, Forum für Kunst und Geschichte.

Im zweiten Teil der Ausstellungsreihe „Umkämpfte Wege der Moderne“ werden ab 23. Februar 2019 im Potsdam Museum „Geschichten aus Potsdam und Babelsberg 1914–1945“ erzählt. Die großen Zäsuren – der 1. Weltkrieg, die Abdankung des Kaisers, die Weimarer Republik, die Machtübernahme der Nationalsozialisten und schließlich der 2.Weltkrieg – lassen sich in diesen beiden Orten wie unter dem Brennglas anschaulich nachverfolgen. Der national-konservativ geprägten ehemaligen Residenz und Garnison Potsdam steht dabei das industriell geprägte „rote Nowawes“ (ab 1938 Babelsberg) gegenüber.

Auch das Kunstschaffen der betreffenden Jahre wird anhand von Beispielen aus der Museumssammlung Weiterlesen