Kulturgut-Träger gesucht – 20 Gemälde brauchen Ihre Hilfe!

80-638-K

Max Koch, Alte Fahrt, um 1917, (C) Potsdam Museum, Forum für Kunst und Geschichte.

Im zweiten Teil der Ausstellungsreihe „Umkämpfte Wege der Moderne“ werden ab 23. Februar 2019 im Potsdam Museum „Geschichten aus Potsdam und Babelsberg 1914–1945“ erzählt. Die großen Zäsuren – der 1. Weltkrieg, die Abdankung des Kaisers, die Weimarer Republik, die Machtübernahme der Nationalsozialisten und schließlich der 2.Weltkrieg – lassen sich in diesen beiden Orten wie unter dem Brennglas anschaulich nachverfolgen. Der national-konservativ geprägten ehemaligen Residenz und Garnison Potsdam steht dabei das industriell geprägte „rote Nowawes“ (ab 1938 Babelsberg) gegenüber.

Auch das Kunstschaffen der betreffenden Jahre wird anhand von Beispielen aus der Museumssammlung in einer eigenen Abteilung ausgestellt. Als Auftakt fokussieren wir den Kunstsommer 1921 und andere Kunstausstellungen. Auch die Ausstattung des Regattahauses, wie sie Oberbürgermeister Hans Friedrichs anordnete, wird gezeigt, soweit sie rekonstruierbar ist. Und schließlich widmen wir uns inhaltlich den Themen der Darstellung der Garnisonkirche und des Alltagslebens in Potsdam.

Um dies zu ermöglichen, sind wir auf Hilfe zur Restaurierung ausgewählter Objekte angewiesen. Weiterlesen

Potsdamer Schüler/innen sollen jüdische Orte für Online-Projekt erforschen

BBBank spendete für Projekt mit Humboldt-Gymnasium / Daniel Hope als Schirmherr

Der Förderverein des Potsdam Museums hat am 8.11.2018 gemeinsam mit Förderern und Kooperationspartnern ein Projekt zur Recherche und Veröffentlichung jüdischer Orte in Potsdam vorgestellt, das im kommenden Jahr gemeinsam mit Schüler/innen des Potsdamer Humboldt-Gymnasiums starten soll.

Screenshot 2018-11-08 12.26.01Die jüdische Geschichte Potsdams ist durch die Residenz- und Architekturgeschichte der Stadt weitestgehend überlagert und bislang nur wenigen Jugendlichen und auch Erwachsenen bekannt. Es fehlt die Bündelung aller bekannten Orte (wie z.B. der Stolpersteine) des einstigen und heutigen jüdischen Lebens in Potsdam durch ein attraktives Vermittlungsformat für Jugendliche von Jugendlichen.

Ein von 13 Schüler/innen des Humboldt-Gymnasiums Potsdams Weiterlesen

700 Gäste bei SANS FEMMES potsdammaenner im sans titre

Michael Lüder / Fotografie und Ulf Schüler / Skulptur

Über 700 Gäste besuchten unsere Ausstellung, die vom 22. September bis zum 28. Oktober 2018 im im Kunsthaus sans titre stattfand.

Bildschirmfoto 2018-09-08 um 14.12.27

Potsdamer Männer: Musiker und Metzger, Student und Steinmetz, Polizist und Philosoph, Sportler und Schlosser, Pfarrer und Obdachloser, Autor und Buchhändler. Und alle im besten Alter: jung, älter und alt; am Ziel, am Start und auf dem Weg; selbstsicher und zweifelnd, traumverloren und felsenfest. Weiterlesen

Kulturerbenbroschüre zeigt breites Engagement der Potsdamer Vereine

Bildschirmfoto 2018-10-03 um 11.50.28Als einen Höhepunkt im Europäischen Kulturerbejahr 2018 – Sharing Heritage präsentierten der Förderverein des Potsdam-Museums und die Landeshauptstadt Potsdam am 25.09.2018 das Buch „Kulturerben in Potsdam“, das als Informationsmaterial von beiden Partnern herausgegeben wurde. „Nach der politischen Wende von 1989 wurden in Potsdam ungewöhnlich viele Menschen aktiv und engagierten sich für das kulturelle Erbe ihrer Stadt. Das ist bundesweit herausragend, wenn nicht ein Alleinstellungsmerkmal für Potsdam“, sagt Sabine Ambrosius vom Bereich Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Potsdam. Die Ehrenamtlichen in der Bau- und Gartenkultur widmen sich der Pflege, dem Erhalt, der Belebung oder der Vermittlung des bau- und gartenkünstlerischen Erbes. „Sie bekennen sich dazu, nutzen und verwalten es, um es später an die nächste Erbengeneration weiter zu geben – sie sind Kulturerben“, so Ambrosius.

Im Buch „Kulturerben in Potsdam“ stellen sich insgesamt 39 Vereine und Initiativen in der Baukultur vor. Weiterlesen

Potsdam-Gruß für den Kaiser: Seltene Max-Baur-Fotos zum Garnisonmuseum für das Potsdam Museum angekauft

Kurz vor Ende der Sonderausstellung mit Fotos von Max Baur ist dem Förderverein des Potsdam Museums der spendenfinanzierte Ankauf einer äußerst seltenen Arbeit des Fotografen gelungen. Es handelt sich dabei um eine großformatige Mappe mit insgesamt 14 Fotos von Innenräumen des Potsdamer Garnisonmuseums, was sich von 1923 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im früheren Marstall des Stadtschlosses (heute Filmmuseum) befand.

FS20370-1

Max Baur: Album Garnisonmuseum Potsdam (1938), Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte (C) Lichtbildarchiv Max Baur.

Die wertvolle Mappe aus dem Jahr 1938 wurde vom Vereinsvorsitzenden Markus Wicke nach einem Hinweis eines Museumsfreundes im Kunsthandel angekauft – sehr zur Freude von Max-Baur-Spezialistin Judith Granzow, die die Fotosammlung des Potsdam Museums betreut. „Bei diesem Mappenwerk handelt es sich um eine absolute Rarität, uns ist nur noch ein fast identisches Exemplar in der Sammlung von Haus Doorn bekannt.“, so ihre Einschätzung. Kaiser Wilhelm II. hatte die Mappe im Januar 1939 als Geschenk zum 80. Geburtstag von ehemaligen Offizieren des Ersten Garderegiments zu Fuß aus Potsdam ins holländische Exil nach Doorn geschickt bekommen. „Dass wir nun auch ein Exemplar dieser Mappe für unsere Potsdamer Sammlung bekommen haben, ist ein Glücksfall“, so Granzow weiter.

Die 14 handsignierten Fotos Weiterlesen