Gemeinsam mit dem Verein der Freunde der Freundschaftsinsel zeigen wir vom 29. August bis 4. Oktober 2026 im Pavillon auf der Freundschaftsinsel eine Ausstellung mit Werken von Jörg Hafemeister.
REiF FÜR DIE INSEL Hafemeister – 40 Jahre Potscartoon & Co
Seit dem Frühjahr 2025 widmete sich der Berliner Künstler Christopher Lehmpfuhl auf Einladung des Fördervereins des Potsdam-Museums ein ganzes Jahr lang dem Alten Markt. Aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Jahreszeiten malte er einen der bekanntesten Plätze Deutschlands. Das Ergebnis dieses Arbeits-Zyklus – über 30 Ölbilder, Aquarelle, Grafiken und Leuchtkästen – ist noch bis zum 3. Januar 2027 in einer Ausstellung im Potsdam Museum direkt am Alten Markt zu sehen sein – parallel zur Museums-Ausstellung „Platz____ für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945-2025“.
Christopher Lehmpfuhl: Alter Markt im Mittagslicht, 2025, Öl auf Leinwand, Repro: Uwe Walter, VG Bild-Kunst Bonn, 2026
Dank der Unterstützung unserer Mitglieder konnten wir anlässlich unserer Mitgliederversammlung ein Gemälde von Max Koch in die Sammlung des Potsdam Museums übergeben. Vielen Dank!
Max Koch, Schloss Sanssouci (um 1910), Öl auf Sperrholz.
Am 21.11.1955 schuf der Potsdamer Künstler Gerhardt Hadert (1901-1977), mit „Ruine des Stadtschlosses bei Nacht“ ein ergreifendes Gemälde, das heute in der Museums-Sammlung einen besonderen Platz einnimmt. Leider war das ungefirniste Kunstwerk durch eine auf der Malschicht verfestigte Schmutzschicht, zahlreiche Kratzer und Abriebe stark in seiner Erlebbarkeit beeinträchtigt und bisher nicht ausstellungsfähig.
Am 16. Mai 2026 eröffnet das Potsdam Museum die Ausstellung „Platz für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945–2025„, bei der dieses Bild ausgestellt werden soll. Dafür waren konservatorische Maßnahmen wie eine lokale Malschichtkonservierung, die Entfernung der Schmutzauflage und die behutsame Retusche beschädigter Bereiche notwendig.
Wir freuen uns, dass unsere Spendenaktion für das Gemälde erfolgreich war! Wir danken vor allem den beiden Hauptspendern Manfred Kolb und Siegfried Jahn und weiteren privaten Unterstützerinnen und Unterstützern!
Vom 4. Mai bis 1. Juni 2025 erzählte die Ausstellung „Im Fluss. Die Freundschaftsinsel“ Geschichten aus dem Leben dieses Ortes. Die über 6.000 Besucher erwartete im Pavillon auf der Freundschaftsinsel eine Auswahl von etwa 100 historischen Fotografien, Kunstwerken und Dokumenten, die teilweise zum ersten Mal gezeigt wurden. Die üppig gehängte Ausstellung folgte dabei nicht einem streng chronologischen Erzählstrang, sondern lud anhand der Objekte eher zum selbständigen Entdecken der vielen Geschichten dieser Insel ein, die den Potsdamern und ihren Gästen schon seit 1845 als Ausflugsziel und seit über 80 Jahren als innerstädtischer Garten dient.
Die Potsdamer Freundschaftsinsel, ein idyllischer Park in der Havel direkt neben dem Stadtzentrum, ist ein Paradies für Spaziergänger und Gartenliebhaber. Die Insel bietet nicht nur reichblühende Schönheit, sondern viele weitere Attraktivitäten: Eine Freilichtbühne, ein Bootsverleih, ein großer Spielplatz und ein Café laden Besucher ein, den Tag inmitten dieser grünen Oase zu genießen. Bekannt vor allem durch den Schau- und Sichtungsgarten, der von Karl Foerster und Hermann Mattern von 1938 bis 1940 angelegt wurde, ist die Geschichte ihrer Nutzung älter und vielfältiger, als es den Potsdamern und Touristen heute mitunter bewußt ist.