„Neue Männer braucht das Land“: Transparent und Fotos zum 4. November 1989 als Schenkung ans Potsdam-Museum

Im Vorfeld der Einweihung des Denkmals auf dem Luisenplatz in Erinnerung an die Kundgebung am 4.11.1989 hat der Förderverein eine wichtige Schenkung an das Potsdam Museum vermittelt und einen ergänzenden Ankauf getätigt. Zum einen handelt es sich dabei um ein Original-Transparent unseres Mitglieds Barbara Mädler-Vormfeld mit der Aufschrift „Neue Männer braucht das Land“, das sie für die Demonstration und Kundgebung auf dem Platz der Nationen (heute Luisenplatz) angefertigt und dort auch selbst getragen hat.

Joachim Liebe: Barbara Mädler Vormfeld auf der Kundgebung am 4.11.1989 auf dem Platz der Nationen (heute Luisenplatz) (C) Joachim Liebe / Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Festgehalten wurde diese Szene vom Potsdamer Fotografen Joachim Liebe, der diese Fotos Jahre später im Filmmuseum Potsdam zeigte, in dem Barbara Mädler Vorfeld damals arbeitete und sich selbst auf dem Foto entdeckte.

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Potsdamer Stadtansicht von Lotte Laserstein als Schenkung für das Potsdam Museum

Bedeutende Ölskizze zeigt verlorenes Potsdam-Panorama von 1929/30.

Der Vorsitzende des Fördervereins des Potsdam-Museums, Markus Wicke, hat am 19.03.2021  gemeinsam mit Museumsdirektorin Jutta Götzmann eine bedeutende Neuerwerbung für die Sammlung des Potsdam Museums vorgestellt. Es handelt sich dabei um die Ölskizze „Ansicht Potsdam (Im Park)“ von Lotte Laserstein (1898–1993) aus dem Jahr 1929/30, die vom Förderverein Anfang  März aus schwedischem Besitz angekauft werden konnte.

Lotte Laserstein: Ansicht Potsdam (Im Park) I 1929/30 I Öl auf Holz I 15×34 cm (C) I Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte  (Foto: Michael Lüder)

Die Finanzierung des Ankaufs gelang über Spenden sechs privater Kunstfreunde, einer Spende des Rotary Club Potsdam und aus Vereinsmitteln. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir durch diese große Unterstützung innerhalb von zwei Wochen die nötigen Mittel für einen Ankauf aufbringen und so dieses in Potsdam gemalte Bild zurück an den ursprünglichen Entstehungsort bringen konnten“, so der Vereinsvorsitzende Markus Wicke.

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Frischer Fischer fischt im Stadtkanal

Erneut ist dem Förderverein der Ankauf und die Restaurierung eines Gemäldes des bekannten Potsdamer Malers Max Koch gelungen. Ebenso wie der letzte Ankauf beim „Bares für Rares“ Händler David Suppes zeigt es wieder die zerstörte Potsdamer Kellertorbrücke. Dieses Mal ist jedoch die Perspektive anders: Im Hintergrund sieht man das frühere Offizierscasino der „Gardes du Corps“, und im Vordergrund ist ein Fischer mit einem Kahn zu sehen.

Das von der Potsdamer Diplom-Restauratorin Regina Klug gereinigte Bild. Foto: Regina Klug.

Das Bild und der originale Rahmen mussten dringend restauriert werden. Weiterlesen

Frischer Blick vom Babelsberg

Restaurierte Potsdam-Vedute ans Potsdam Museum übergeben

Nach einer aufwändigen Restaurierung konnte dem Potsdam Museum durch seinen Förderverein Anfang März eine großformatige Potsdam-Vedute als Schenkung übergeben werden. Das in einem Auktionshaus erworbene Ölgemälde zeigt die Stadt, wie sie sich dem Spaziergänger im ausgehenden 19. Jahrhundert vom Park Babelsberg aus präsentierte. Standort des Betrachters ist die Anhöhe unterhalb des Flatowturms.

Das großformatige Gemälde nach der Restaurierung (Foto: Oliver Max Wenske).

Der Blick geht über die Havel auf die Stadtsilhouette mit ihren markanten Bauten und reicht links vom Brauhausberg mit dem Belvedere bis zur Leibgarde-Husaren-Kaserne am rechten Bildrand. Unterhalb der Heiligengeistkirche ist der nicht mehr erhaltene Heckers Kalkofen zu erkennen, links daneben sieht man Liebischs Meierei, das heutige Havelhaus, das nach einem Brand im Jahr 1883 sein neues Aussehen von Reinhold Persius erhielt. Zahlreiche Staffagefiguren beleben die Szenerie im spätbiedermeierlichen Stil.

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Aus dem Schuppen in die Schule

Peter Rohns großformatiges Wandbild „Havelland“ kehrt nach 25 Jahren zurück in die Öffentlichkeit

Der Förderverein der Voltaireschule Potsdam freut sich seit Kurzem über ein Kunstwerk des bekannten Potsdamer Künstlers Peter Rohn, das in der Schul-Cafeteria an der Lindenstraße aufgehängt wurde.   
Das großformatige Gemälde (8,75 m x 2,40 m, aufgeteilt in sieben Panele) aus dem Jahr 1983 war ursprünglich eine Auftragsarbeit für die Kantine eines obstverarbeitenden Betriebs in Potsdam-Mittelmark. Dort wurde das Gemälde im Zuge des Verkaufes des Betriebes durch die Treuhand obsolet und konnte vom Maler selbst geborgen werden. 

Peter Rohn vor einem der insgesamt sieben Panele des großformatigen Wandbildes. Foto: Susanne K. Fienhold Sheen.

Danach lagerte das Bild über 25 Jahre im Schuppen einer mit dem Maler befreundeten Potsdamer Familie. Als Susanne K. Fienhold Sheen vom Förderverein des Potsdam-Museums davon erfuhr, bemühte sie sich, für das Gemälde einen passenden, öffentlichen Platz in Potsdam zu finden. Weiterlesen