DER TURM von Mikos Meininger für das Potsdam Museum / Spendenbitte

Das Potsdam Museum möchte für seine Sammlung die Bronzeplastik „Der Turm“ (2021) von Mikos Meininger erwerben. Dafür bitten wir Sie um eine Spende.

Mikos Meininger: Der Turm (Turmbau zu Babel), 2021, 100 x 50 x 50 cm, Bronzeplastik

Bereits gespendet: 200 Euro von 6.000 Euro (3,3 Prozent)

SPENDENKONTO
Förderverein des Potsdam-Museums e.V. / Mittelbrandenburgische Sparkasse
IBAN: DE 3016 0500 0035 0301 6596 / BIC: WELADED1PMB
Verwendungszweck: Turm / Adresse des Spenders für Spendenbescheinigung

HIER PER PAYPAL SPENDEN

Kontakt für Nachfragen:
Telefon: 0331/280 40 39 I Mail: vorstand@fvpm.de

DER TURMBAU ZU BABEL

…VON MIKOS MEININGER IN BRONZE GEGOSSEN

„Der Turm von Babel“ ist zusammen mit der babylonischen Sprachverwirrung trotz ihres geringen Umfangs von nur neun Versen eine der bekanntesten biblischen Erzählungen des Alten Testaments. Theologen werten das zum Scheitern verurteilte Turmbau-Vorhaben als Versuch der Menschheit, Gott gleichzukommen, was zugleich bestraft wird.

Mikos Meininger erschafft eine moderne Version des Turmbaus zu Babel, ein bekanntes Symbol der Teilung aus der Bibel. Gott bestrafte die Menschen, weil sie es gewagt hatten, seine Macht herauszufordern. Anstatt eine Sprache zu sprechen, waren sie dazu verdammt, verschiedene Sprachen zu sprechen, was zu ständiger Verwirrung führte. Der Künstler hat eine Skulptur geschaffen, um genau das und vielleicht auch das destruktive Ergebnis zu unterstreichen. Wie setzt man die Welt zusammen?

Der unikate Bronzeguss des Künstlers Mikos Meininger fasziniert durch die Fülle von menschlichen Figuren, die sich in einem abstrakten Turmgebilde befinden und gestisch artikulieren, sinnieren oder in einer vergeistigten Haltung verharren. Jede Seite der Plastik ist anders gestaltet und die Figurinen sind nach Aussagen des Künstlers alle einzeln gegossen und nachträglich an das Gestell montiert.

Das berühmte Motiv wurde vielfach künstlerisch verarbeitet. Besonders berühmt sind die detailreichen Gemälde von Pieter Bruegel dem Älteren (aus dem 16. Jahrhundert), die den Turm oft in Form eines riesigen, in den Himmel ragenden römischen Kolosseums darstellen.

Als Sinnbild für Übermut und Der Turmbau gilt bis heute als Sinnbild für menschliche Hybris (Überheblichkeit) und die Grenzen des Machbaren.

Gerne würden wir dieses Einzelstück – unikate Bronzeplastik – für die Kunstsammlung des Potsdam Museums erwerben.

Benötigt wird die Summe von: 6.000 Euro

DER KÜNSTLER MIKOS MEININGER

BIOGRAPHIE

1963 geboren in Jena / Thüringen
1984-86 Ausbildung zum Plakatmaler
1988-90 Studium Grafikdesign in Berlin

Seit 2006 lebt und arbeitet Meininger in Potsdam, wo er 2009 gemeinsam mit dem Bildhauer und Musiker der Band Sandow, Chris Hinze, das Kunsthaus sans titre gründete. Dort befindet sich auch sein Atelier.

2009 Gründung „Kunsthaus sans titre“ in Potsdam
2016 Gestaltung „Voltaire – Preis“ der Uni Potsdam 2019 Gestaltung Skulptur für den „Brandenburgischen Kunstpreis“

2019 Gestaltung „Denkmal für die Potsdamer Demokratiebewegung im Herbst 1989“

Seit 1990 freischaffend als Maler/Grafiker/ Skulpteur mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Meiningers Arbeiten befinden sich in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen. Meininger beschreibt den Entstehungsprozess seiner Arbeit als Materialbefragungen. „Jedes Material trägt verschlüsselnde Informationen in sich und offenbart das Wesentliche dem geduldigen Betrachter…“

EINZELAUSSTELLUNGEN (Auswahl)

2021 „Der Hände Tun“, Kunsthalle Brennabor, Brandenburg
2020 „Paare – Berührungen“, Hans Vent/Mikos Meininger, KH sans titre
2019 „ZÄRTLICHKEIT / TENDERNESS“, EWE Kunstparkhaus, Berlin
2018 „BUSEN UND BUCHTEN“, Kunsthaus Meiningen
2016 MIKOS MEININGER -Retrospektive, KUNSTSAMMLUNG Jena
2014 „MEMORY “ Shanghai, China
2013 S U R A K I „, Staatsgalerie, Czestochowa, Polen
1998 Gallery Ann Lydecker, San Francisco, USA
1993 Galerie at Alliance Francaise, Pondicherry, Indien

Eigene Veröffentlichungen

Künstlerbücher
2005 lebt und arbeitet in Berlin und Potsdam
2009 Gründung Kunsthaus sans titre in Potsdam (mit Chris Hinze)

Ausstellungen
Deutschland, USA, Italien, Palma de Mallorca, Polen, China

CHRISTOPHER LEHMPFUHL I ALTER MARKT POTSDAM

Seit dem Frühjahr 2025 widmete sich der Berliner Künstler Christopher Lehmpfuhl auf Einladung des Fördervereins des Potsdam-Museums ein ganzes Jahr lang dem Alten Markt. Aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Jahreszeiten malte er einen der bekanntesten Plätze Deutschlands. Das Ergebnis dieses Arbeits-Zyklus – über 30 Ölbilder, Aquarelle, Grafiken und Leuchtkästen – ist noch bis zum 3. Januar 2027 in einer Ausstellung im Potsdam Museum direkt am Alten Markt zu sehen sein – parallel zur Museums-Ausstellung „Platz____ für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945-2025“.    

Christopher Lehmpfuhl: Alter Markt im Mittagslicht, 2025, Öl auf Leinwand,
Repro: Uwe Walter, VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Weiterlesen →

4.410 Gäste waren REiF FÜR DIE INSEL – HAFEMEISTER auf der Freundschaftsinsel

Gemeinsam mit dem Verein der Freunde der Freundschaftsinsel zeigten wir vom 29. August bis 4. Oktober 2026 im Pavillon auf der Freundschaftsinsel eine Ausstellung mit Werken von Jörg Hafemeister. Die Ausstellung war mit 4.410 Gästen ein großer Erfolg.

Mehr zur Ausstellung

Diese Ausstellung war fröhlich, wimmelig und fritzig: Vielen Potsdamern ist Jörg Hafemeister durch seine MAZ-Mittwochkarikaturen kein Unbekannter. In ihnen kommentiert er Stadt- und Tagespolitik und auch die Brandenburger Landespolitik ist vor ihm nicht sicher. Nun zeigte der 1961 geborene Mecklenburger, der seit 1980 Potsdamer ist, in einer Ausstellung auf der Freundschaftsinsel erstmals ganz Unterschiedliches aus 40 Jahren Schaffenszeit.

Weiterlesen →

Potsdam Museum erhält barocke Potsdamer Gläser

Förderverein ermöglicht Erwerb bedeutender Zeugnisse der Potsdamer Glaskunst // Neues Highlight in der Ständigen Ausstellung

Zwölf barocke Gläser aus einer privaten Sammlung gehören seit kurzem zum Bestand des Potsdam Museums. Der Förderverein des Potsdam-Museums e.V. hat sechs der kostbaren Objekte aus der Sammlung des Ehepaars Hannelore und Lothar Franze erworben und dem Museum übergeben. Weitere Gläser aus der Sammlung konnte das Potsdam Museum direkt ankaufen. Damit wird ein bedeutendes Kapitel der Potsdamer Stadt- und Kulturgeschichte dauerhaft am historischen Entstehungsort bewahrt.

Das Sammlerehepaar hatte dem Förderverein angeboten, die über Jahre auf Aktionen erworbenen Gläser als Konvolut für das Museum anzukaufen. Familie Franze war es ein besonderes Anliegen, dass die Gefäße in ihrer Heimatstadt Potsdam verbleiben – dort, wo sie im 17. und 18. Jahrhundert hergestellt wurden. Der Förderverein konnte mit Unterstützung seiner Mitglieder die erforderliche hohe Summe für den Ankauf aufbringen und so den Erhalt der Objekte für Potsdam ermöglichen.

Weiterlesen →

ATLAS Nr. 5 rund um den Alten Markt und Sammeln im Museum

Platz für Neues? – Das ist der Titel der nächsten Sonderausstellung im Potsdam Museum zu den städtebaulichen Visionen für den Alten Markt zwischen 1945 und 2025, auf die uns die beiden Kuratorinnen Wenke Nitz und Uta Kumlehn auf den ersten Seiten unseres aktuellen ATLAS-Magazins neugierig machen. 

>> Sie können die aktuelle Ausgabe des ATLAS-Magazins hier herunterladen.

Platz für Neues – Das bietet das Museum auch unserem Verein immer wieder für eigene Projekte. Und so freuen wir uns schon auf die Ausstellung von Christopher Lehmpfuhl, der seit einigen Monaten für uns den Alten Markt aus verschiedenen Perspektiven malt. Wie es zu diesem Projekt kam und welche Bilder wir ab Ende Mai im Museum erwarten können, lesen Sie in der Titelstory. 

Weiterlesen →