Potsdam Museum erhält barocke Potsdamer Gläser

Förderverein ermöglicht Erwerb bedeutender Zeugnisse der Potsdamer Glaskunst // Neues Highlight in der Ständigen Ausstellung

Zwölf barocke Gläser aus einer privaten Sammlung gehören seit kurzem zum Bestand des Potsdam Museums. Der Förderverein des Potsdam-Museums e.V. hat sechs der kostbaren Objekte aus der Sammlung des Ehepaars Hannelore und Lothar Franze erworben und dem Museum übergeben. Weitere Gläser aus der Sammlung konnte das Potsdam Museum direkt ankaufen. Damit wird ein bedeutendes Kapitel der Potsdamer Stadt- und Kulturgeschichte dauerhaft am historischen Entstehungsort bewahrt.

Das Sammlerehepaar hatte dem Förderverein angeboten, die über Jahre auf Aktionen erworbenen Gläser als Konvolut für das Museum anzukaufen. Familie Franze war es ein besonderes Anliegen, dass die Gefäße in ihrer Heimatstadt Potsdam verbleiben – dort, wo sie im 17. und 18. Jahrhundert hergestellt wurden. Der Förderverein konnte mit Unterstützung seiner Mitglieder die erforderliche hohe Summe für den Ankauf aufbringen und so den Erhalt der Objekte für Potsdam ermöglichen.

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CHRISTOPHER LEHMPFUHL I ALTER MARKT POTSDAM

Seit dem Frühjahr 2025 widmete sich der Berliner Künstler Christopher Lehmpfuhl auf Einladung des Fördervereins des Potsdam-Museums ein ganzes Jahr lang dem Alten Markt. Aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Jahreszeiten malte er einen der bekanntesten Plätze Deutschlands. Das Ergebnis dieses Arbeits-Zyklus – über 30 Ölbilder, Aquarelle, Grafiken und Leuchtkästen – ist noch bis zum 25. Oktober 2026 in einer Ausstellung im Potsdam Museum direkt am Alten Markt zu sehen sein – parallel zur Museums-Ausstellung „Platz____ für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945-2025“.    

Christopher Lehmpfuhl: Alter Markt im Mittagslicht, 2025, Öl auf Leinwand,
Repro: Uwe Walter, VG Bild-Kunst Bonn, 2026

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ATLAS Nr. 5 rund um den Alten Markt und Sammeln im Museum

Platz für Neues? – Das ist der Titel der nächsten Sonderausstellung im Potsdam Museum zu den städtebaulichen Visionen für den Alten Markt zwischen 1945 und 2025, auf die uns die beiden Kuratorinnen Wenke Nitz und Uta Kumlehn auf den ersten Seiten unseres aktuellen ATLAS-Magazins neugierig machen. 

>> Sie können die aktuelle Ausgabe des ATLAS-Magazins hier herunterladen.

Platz für Neues – Das bietet das Museum auch unserem Verein immer wieder für eigene Projekte. Und so freuen wir uns schon auf die Ausstellung von Christopher Lehmpfuhl, der seit einigen Monaten für uns den Alten Markt aus verschiedenen Perspektiven malt. Wie es zu diesem Projekt kam und welche Bilder wir ab Ende Mai im Museum erwarten können, lesen Sie in der Titelstory. 

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