ATLAS Nr. 5 rund um den Alten Markt und Sammeln im Museum

Platz für Neues? – Das ist der Titel der nächsten Sonderausstellung im Potsdam Museum zu den städtebaulichen Visionen für den Alten Markt zwischen 1945 und 2025, auf die uns die beiden Kuratorinnen Wenke Nitz und Uta Kumlehn auf den ersten Seiten unseres aktuellen ATLAS-Magazins neugierig machen. 

>> Sie können die aktuelle Ausgabe des ATLAS-Magazins hier herunterladen.

Platz für Neues – Das bietet das Museum auch unserem Verein immer wieder für eigene Projekte. Und so freuen wir uns schon auf die Ausstellung von Christopher Lehmpfuhl, der seit einigen Monaten für uns den Alten Markt aus verschiedenen Perspektiven malt. Wie es zu diesem Projekt kam und welche Bilder wir ab Ende Mai im Museum erwarten können, lesen Sie in der Titelstory. 

Weiterlesen

Spende erbeten für Gemäldeankauf

Liebe Freundinnen und Freunde des Potsdam-Museums,

wir möchten Sie herzliche um eine Spende für den Erwerb eines Gemäldes für die Sammlung des Potsdam Museum bitten. Über eine Unterstützung würden wir uns freuen!

Bereits gespendet: 1.420,00 € von 2.500 Euro (57 Prozent)

Spendenkonto:

Förderverein des Potsdam-Museums e.V. 
Mittelbrandenburgische Sparkasse
IBAN: DE 3016 0500 0035 0301 6596
BIC: WELADED1PMB
Verwendungszweck: Spende Gemälde 2025 / Adresse des Spenders für Spendenbescheinigung

Gemälde von Max Koch mit der Terasse von Sanssouci, die sich heute in einem völlig veränderten Bild präsentiert.

Nachfragen gern unter: vorstand@fvpm.de

Stadtschloss-Ruine wieder ausstellungsfähig

Am 21.11.1955 schuf der Potsdamer Künstler Gerhardt Hadert (1901-1977), mit „Ruine des Stadtschlosses bei Nacht“ ein ergreifendes Gemälde, das heute in der Museums-Sammlung einen besonderen Platz einnimmt. Leider war das ungefirniste Kunstwerk durch eine auf der Malschicht verfestigte Schmutzschicht, zahlreiche Kratzer und Abriebe stark in seiner Erlebbarkeit beeinträchtigt und bisher nicht ausstellungsfähig.

Gerhardt Hadert, 21.11.1955, „Ruine des Stadtschlosses bei Nacht“ vor der Restaurierung, Öl auf Pappe, 30 x 40 cm, Inv.-Nr. 78-835-M, © Potsdam Museum, Foto: Michael Lüder

Am 16. Mai 2026 eröffnet das Potsdam Museum die Ausstellung „Platz für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945–2025„, bei der dieses Bild ausgestellt werden soll. Dafür waren konservatorische Maßnahmen wie eine lokale Malschichtkonservierung, die Entfernung der Schmutzauflage und die behutsame Retusche beschädigter Bereiche notwendig.

Gerhardt Hadert, 21.11.1955, „Ruine des Stadtschlosses bei Nacht“ nach der Restaurierung, Öl auf Pappe, 30 x 40 cm, Inv.-Nr. 78-835-M, © Potsdam Museum, Foto: Oliver Max Wenske

Wir freuen uns, dass unsere Spendenaktion für das Gemälde erfolgreich war! Wir danken vor allem den beiden Hauptspendern Manfred Kolb und Siegfried Jahn und weiteren privaten Unterstützerinnen und Unterstützern!

Ausstellungsvorschau: CHRISTOPHER LEHMPFUHL I ALTER MARKT POTSDAM

Seit dem Frühjahr 2025 widmete sich der Berliner Künstler Christopher Lehmpfuhl auf Einladung des Fördervereins des Potsdam-Museums ein ganzes Jahr lang dem Alten Markt. Aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Jahreszeiten malte er einen der bekanntesten Plätze Deutschlands. Das Ergebnis dieses Arbeits-Zyklus – ca. 40 Ölbilder, Aquarelle, Grafiken und Leuchtkästen – wird vom 30.05.2026 bis 25.10.2026 in einer Ausstellung im Potsdam Museum direkt am Alten Markt zu sehen sein – parallel zu der geplanten Museums-Ausstellung „Platz für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945-2025“.    

Christopher Lehmpfuhl: Alter Markt im Mittagslicht, 2025, Öl auf Leinwand
Foto: (C) Christopher Lehmpfuhl

Weiterlesen

Großer Erfolg: Ausstellung „Im Fluss – Die Freundschaftsinsel“ hatte 6.060 Besucher

Vom 4. Mai bis 1. Juni 2025 erzählte die Ausstellung „Im Fluss. Die Freundschaftsinsel“ Geschichten aus dem Leben dieses Ortes. Die über 6.000 Besucher erwartete im Pavillon auf der Freundschaftsinsel eine Auswahl von etwa 100 historischen Fotografien, Kunstwerken und Dokumenten, die teilweise zum ersten Mal gezeigt wurden. Die üppig gehängte Ausstellung folgte dabei nicht einem streng chronologischen Erzählstrang, sondern lud anhand der Objekte eher zum selbständigen Entdecken der vielen Geschichten dieser Insel ein, die den Potsdamern und ihren Gästen schon seit 1845 als Ausflugsziel und seit über 80 Jahren als innerstädtischer Garten dient.

Die Potsdamer Freundschaftsinsel, ein idyllischer Park in der Havel direkt neben dem Stadtzentrum, ist ein Paradies für Spaziergänger und Gartenliebhaber. Die Insel bietet nicht nur reichblühende Schönheit, sondern viele weitere Attraktivitäten: Eine Freilichtbühne, ein Bootsverleih, ein großer Spielplatz und ein Café laden Besucher ein, den Tag inmitten dieser grünen Oase zu genießen. Bekannt vor allem durch den Schau- und Sichtungsgarten, der von Karl Foerster und Hermann Mattern von 1938 bis 1940 angelegt wurde, ist die Geschichte ihrer Nutzung älter und vielfältiger, als es den Potsdamern und Touristen heute mitunter bewußt ist.

Weiterlesen