„Neue Männer braucht das Land“: Transparent und Fotos zum 4. November 1989 als Schenkung ans Potsdam-Museum

Im Vorfeld der Einweihung des Denkmals auf dem Luisenplatz in Erinnerung an die Kundgebung am 4.11.1989 hat der Förderverein eine wichtige Schenkung an das Potsdam Museum vermittelt und einen ergänzenden Ankauf getätigt. Zum einen handelt es sich dabei um ein Original-Transparent unseres Mitglieds Barbara Mädler-Vormfeld mit der Aufschrift „Neue Männer braucht das Land“, das sie für die Demonstration und Kundgebung auf dem Platz der Nationen (heute Luisenplatz) angefertigt und dort auch selbst getragen hat.

Joachim Liebe: Barbara Mädler Vormfeld auf der Kundgebung am 4.11.1989 auf dem Platz der Nationen (heute Luisenplatz) (C) Joachim Liebe / Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Festgehalten wurde diese Szene vom Potsdamer Fotografen Joachim Liebe, der diese Fotos Jahre später im Filmmuseum Potsdam zeigte, in dem Barbara Mädler Vorfeld damals arbeitete und sich selbst auf dem Foto entdeckte.

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„Unterwegs in Potsdam und Umgebung“ erschienen

Der Förderverein des Potsdam Museums hat am 5. Oktober 2021 gemeinsam mit Potsdam-Museum das Buch „Unterwegs in Potsdam und Umgebung. Fotografien aus dem Atelier Eichgrün zwischen 1890 und 1952“ herausgegeben.

Der über 250 Seiten starke Bildband zeigt historische Fotos vor allem aus dem Fotobestand des Potsdam Museums, die von dem bekannten Hoffotografen Ernst Eichgrün, seinem Sohn Walter und seiner Enkeltochter Gisela aufgenommen wurden. Mit Unterstützung des Fördervereins des Potsdam-Museums und durch Spenden u.a. von Günter Jauch gelang es vor über zehn Jahren, den fotografischen Nachlass des Ateliers Eichgrün, der neben Originalfotografien etwa 1.700 Glasplatten-Negative umfasst, für das Potsdam Museum zu erwerben und 2010 einen ersten Band („Spaziergänge durch Potsdam. Neues aus dem Atelier Eichgrün“) herauszubringen.

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ATLAS. DAS MAGAZIN mit erster Ausgabe erschienen

Der Förderverein des Potsdam-Museums bringt zum Ende des Sommers 2021 ein neues Produkt für Mitglieder und Freundinnen und Freunde des Potsdam-Museums heraus: Das ATLAS-Magazin.

Mit diesem neuem Online-Magazin wollen wir ein- bis zweimal jährlich Einblicke in die Museumsarbeit ermöglichen, Mitglieder und Förderprojekte unseres Vereins vorstellen und mit einem Blick über den Potsdamer Tellerrand Denkanstöße für die Museumsarbeit liefern.

In unserem Auftaktheft stellt Museumsdirektorin Jutta Götzmann im Interview mit Kathrin Jütte die aktuellen Herausforderungen ihrer Arbeit und der ihres Teams vor und gibt Einblicke in die Vorbereitungen des anstehenden Depotumzugs.

Mathias Deinert porträtiert unser Mitglied Jörg Kirschstein, dessen vor wenigen Monate erschienene Biographie der letzten Deutschen Kaiserin bereits in zweiter Auflage gedruckt wurde.

Hans-Jürgen Krackher nimmt uns in seinem Beitrag mit auf eine Museumsreise nach Weimar und Altranft und stellt interessante Beziehungen zur Potsdamer Stadtpersönlichkeit und zum Potsdam Museum als Forum für Kunst und Geschichte her.

Und schließlich stellen wir mit dem Neuankauf eines Lotte-Laserstein-Gemäldes, dem gerade im Druck befindlichen neuen Buch „Unterwegs in Potsdam und Umgebung“ und einem neuen Spendenaufruf die aktuellen Projekte des Vereins vor.

Sie können das aktuelle Heft als .pdf hier herunterladen.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Potsdamer Stadtansicht von Lotte Laserstein als Schenkung für das Potsdam Museum

Bedeutende Ölskizze zeigt verlorenes Potsdam-Panorama von 1929/30.

Der Vorsitzende des Fördervereins des Potsdam-Museums, Markus Wicke, hat am 19.03.2021  gemeinsam mit Museumsdirektorin Jutta Götzmann eine bedeutende Neuerwerbung für die Sammlung des Potsdam Museums vorgestellt. Es handelt sich dabei um die Ölskizze „Ansicht Potsdam (Im Park)“ von Lotte Laserstein (1898–1993) aus dem Jahr 1929/30, die vom Förderverein Anfang  März aus schwedischem Besitz angekauft werden konnte.

Lotte Laserstein: Ansicht Potsdam (Im Park) I 1929/30 I Öl auf Holz I 15×34 cm (C) I Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte  (Foto: Michael Lüder)

Die Finanzierung des Ankaufs gelang über Spenden sechs privater Kunstfreunde, einer Spende des Rotary Club Potsdam und aus Vereinsmitteln. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir durch diese große Unterstützung innerhalb von zwei Wochen die nötigen Mittel für einen Ankauf aufbringen und so dieses in Potsdam gemalte Bild zurück an den ursprünglichen Entstehungsort bringen konnten“, so der Vereinsvorsitzende Markus Wicke.

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Frischer Fischer fischt im Stadtkanal

Erneut ist dem Förderverein der Ankauf und die Restaurierung eines Gemäldes des bekannten Potsdamer Malers Max Koch gelungen. Ebenso wie der letzte Ankauf beim „Bares für Rares“ Händler David Suppes zeigt es wieder die zerstörte Potsdamer Kellertorbrücke. Dieses Mal ist jedoch die Perspektive anders: Im Hintergrund sieht man das frühere Offizierscasino der „Gardes du Corps“, und im Vordergrund ist ein Fischer mit einem Kahn zu sehen.

Das von der Potsdamer Diplom-Restauratorin Regina Klug gereinigte Bild. Foto: Regina Klug.

Das Bild und der originale Rahmen mussten dringend restauriert werden. Weiterlesen