Ein Dreikaiserbecher und zwei KPM-Teller aus prominenter Familie

Ende Oktober 2016 erhielt das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte über die Vermittlung des Fördervereins des Potsdam-Museums e.V. eine wertvolle Schenkung aus Privatbesitz. Aus der Familie Pietschker, dessen bekanntester Vertreter der Flugpionier Werner Alfred Pietschker (1887–1911) war, gelangten zwei Teller der Königlich Preußischen Porzellanmanufaktur und ein Silberbecher aus dem „Dreikaiserjahr“ ans Haus. 1888 verstarb Wilhelm I. fast einundneunzigjährig in Berlin. Sein Sohn, Kaiser Friedrich III., folgte ihm wenige Monate später nach nur knapp dreimonatiger Amtszeit. Wilhelm II. bestieg kurz darauf als letzter deutscher Kaiser den Thron. Der Becher war ein Taufgeschenk an einen Bruder Werner Alfred Pietschkers. Weiterlesen

Schenkung von Kai Diekmann an das Potsdam Museum

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Fördervereinschef Markus Wicke, Museumsdirektorin Jutta Götzmann, Kai Diekmann und Denkmalpfleger Jörg Limberg (Foto: Potsdam Museum)

Auf Vermittlung unseres Fördervereinsmitglieds Jörg Limberg hat der Potsdamer Journalist und Publizist Kai Diekmann am 21.11.2016 der Direktorin des Potsdam Museums, Dr. Jutta Götzmann zwei Landschaftsgemälde von Ludwig Martin Wilberg (1853 – 1936) übergeben. Das Wohnhaus des Künstlers im Stil eines Bauernhauses aus dem Voralpenland in der Potsdamer Karl-Marx-Straße 35 wurde von Kai Diekmann und seiner Frau Katja Keßler vor zwei Jahren erworben. Während der Sanierungsarbeiten wurden Schätze im Innern des Gebäudes sichtbar; Wandmalereien, die zur Bauzeit üblich waren, wurden entdeckt und wieder freigelegt. Für Diekmann ein Grund, sich für den Maler zu interessieren und nach weiteren Werken Ausschau zu halten. Weiterlesen

Geschichte des Campus Griebnitzsee

 

campus_griebnitzseeVor 120 Jahren wurde das Gelände südlich des damaligen Bahnhofs Neubabelsberg erstmals bebaut. Aus dem 1896 errichteten Depot für Lazarett-Baracken entwickelte sich bis 1938 die logistische Zentrale des Deutschen Roten Kreuzes, das ab 1939 auch sein Präsidium nach Babelsberg verlegte. Nach einer Zwischennutzung ab 1945 durch die sowjetische Besatzungsarmee war von 1952 bis zur Wende die Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften als „Kaderschmiede“ der Hausherr des nun im Grenzgebiet zu Westberlin liegenden Areals. Heute nutzen die Universität Potsdam und das Hasso-Plattner-Institut für Software-Systemtechnik den Campus, dessen Geschichte mit dieser Publikation erstmals umfassend dokumentiert wird.

Presserezension in den Potsdamer Neuesten Nachrichten („Ein Abbild deutscher Geschichte“)

Link zur Online-Publikation

Wer lieber ein „richtiges“ gedrucktes Buch lesen möchte, kann sich per E-Mail an vorstand@fvpm.de ein Exemplar über den Förderverein bestellen oder unsere Partner-Buchhandlung „Das Internationale Buch“ besuchen (Brandenburger Str. / Ecke Friedrich-Ebert-Str.).
Preis: 16,00 Euro (inkl. Versandkosten).

 

Kulturträger für Restaurierungen gesucht

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Wilhelm Barth: Alter Markt (um 1823), Potsdam Museum, Forum für Kunst und Geschichte.

PROJEKT Nr. 1: Alter Markt

Kulturträger gefunden, vielen Dank!

Das für die Sammlung des Potsdam Museum wichtige Gemälde wurde um 1823 von Wilhelm Barth gemalt und zeigt die südöstliche Ecke des Alten Marktes mit dem Alten Rathaus und dem Palast Barberini. Im Vordergrund befindet sich der freie Platz mit Wegekreuz nach der endgültigen Beräumung der Trümmer der 1795 abgebrannten alten Nikolaikirche.

Das fertig restaurierte Bild soll 2017 in einer Ausstellung gezeigt werden.

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Johann David Schleuen d.Ä.: Potsdam vom Brauhausberg aus gesehen, um 1755. Radierung, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

PROJEKT Nr. 2: Blick vom Brauhausberg

Für diese Restaurierung suchen wir 4 Kulturträger, die uns mit jeweils 100 Euro unterstützen.

Das Blatt 39 aus der Serie „Verschiedene Prospecte & Vorstellungen von Berlin, Potsdam …“ zeigt den Blick vom Brauhausberg auf das von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff bis 1752 umgebaute Stadtschloss mit der von Benkert, Heymüller und Nahl ausgeführten Neptungruppe.

Notwendige Restaurierungsarbeiten: Die um 1755 entstandene Grafik wurde später in ein Passepartout eingeklebt. Diese Verklebung muss aus konservatorischen Gründen entfernt werden.Außerdem weist das Blatt starke Verbrennungen und Flecken sowie Risse und Knicke auf. Es ist vorgesehen, die freigelegte, restaurierte Grafik in einem Ablagepassepartout zu montieren.
Die fertig restaurierte Grafik soll 2017 in einer Ausstellung gezeigt werden.

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Karl Hagemeister Ohne Titel (Havellandschaft) Pastellkreide auf Leinwand Potsdam Museum-Forum für Kunst und Geschichte

PROJEKT Nr. 3: Karl Hagemeisters Havellandschaft 

Für diese Restaurierung suchen wir noch 10 Kulturträger, die uns mit jeweils 100 Euro unterstützen.

Das Pastell zeigt einen weiten Blick über die Havel, möglicherweise über den Schwielowsee.

Notwendige Restaurierungsarbeiten: Das auf Grund seiner Maltechnik äußerst fragile Kunstwerk weist wegen seiner bisher unverglasten Rahmung bereits große Verluste durch Abrieb im Himmel auf. Außerdem ist die Bildspannung ungenügend. Um den vorhandenen Bestand zu schützen, ist eine museumsgerechte Verglasung mit Abstandshaltern zur entspiegelten UV-Schutz-Sicherheits-Glasscheibe (mirogard protect) dringend erforderlich. Der derzeitige zu schlichte, ästhetisch unbefriedigende Schmuckrahmen wird dem Kunstwerk nicht gerecht, kann aber, da er die nötige Breite besitzt, nach einer rückseitigen Aufdoppelung für die Verglasung wiederverwendet werden.

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Karl Hagemeister ohne Titel (Winterlandschaft) Pastellkreide auf Leinwand Potsdam Museum-Forum für Kunst und Geschichte

PROJEKT Nr. 4: Karl Hagemeisters Winterlandschaft

Für diese Restaurierung suchen wir 10 Kulturträger, die uns mit jeweils 100 Euro unterstützen.

Das hochformatige Pastell ist ein Werk von hervorragender künstlerischer Qualität.

Notwendige Restaurierungsarbeiten: Derzeit ist das Pastell in einem konservatorisch bedenklichen Zustand direkt an einer Glasscheibe aufliegend gerahmt. Sowohl die zu schwache Rahmung als auch die spiegelnde Normalglasscheibe müssen durch eine museumsgerechte, verglaste Rahmung mit dem UV-Schutzglas mirogard protect ersetzt werden. Hierbei sollte die beim Pastell Karl Hagemeister „Schneeginster“ stilistisch überzeugende Schmuckrahmung verwendet werden. Im Zuge der Ausrahmung werden im Weiteren am Objekt notwendige Maßnahmen durchgeführt.

Alle Projekte im Überblick im Spendenflyer (Download hier)

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Förderverein des Potsdam-Museums e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse
IBAN: DE 3016 0500 0035 0301 6596 • BIC: WELADED1PMB
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Unser Förderverein ist als gemeinnützig anerkannt (Förderung von Kunst und Kultur), Spenden können somit steuerlich geltend gemacht werden. Entsprechende Bescheinigungen können über den Verein ausgestellt werden.

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Telefon: 0331.280 40 39 • Mobil: 0179.21 44 175 • Mail: vorstand@fvpm.de

Speisekarte zur Olympiade 1936 aus dem Kempinski Hotel Schloß Marquardt

Bildschirmfoto 2016-08-01 um 08.31.48Aus Anlass der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele vor 80 Jahren in Berlin hat der Förderverein dem Potsdam Museum am 1. August 2016 eine Speisekarte vom Kempinski-Schlosshotel in Marquardt übergeben. Die in deutscher, englischer und französischer Sprache verfasste Karte wurde für die Gäste der Olympiade herausgegeben, die den Weg von den Spielstätten nach Marquardt fanden. Eine Landkarte informierte über den schnellsten Weg aus Berlin an den idyllisch gelegenen Ausflugsort.

Das Schloßhotel spielte auch für die Vorbereitung der Olympiade eine wichtige Rolle Weiterlesen