Kulturerbenbroschüre zeigt breites Engagement der Potsdamer Vereine

Bildschirmfoto 2018-10-03 um 11.50.28Als einen Höhepunkt im Europäischen Kulturerbejahr 2018 – Sharing Heritage präsentierten der Förderverein des Potsdam-Museums und die Landeshauptstadt Potsdam am 25.09.2018 das Buch „Kulturerben in Potsdam“, das als Informationsmaterial von beiden Partnern herausgegeben wurde. „Nach der politischen Wende von 1989 wurden in Potsdam ungewöhnlich viele Menschen aktiv und engagierten sich für das kulturelle Erbe ihrer Stadt. Das ist bundesweit herausragend, wenn nicht ein Alleinstellungsmerkmal für Potsdam“, sagt Sabine Ambrosius vom Bereich Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Potsdam. Die Ehrenamtlichen in der Bau- und Gartenkultur widmen sich der Pflege, dem Erhalt, der Belebung oder der Vermittlung des bau- und gartenkünstlerischen Erbes. „Sie bekennen sich dazu, nutzen und verwalten es, um es später an die nächste Erbengeneration weiter zu geben – sie sind Kulturerben“, so Ambrosius.

Im Buch „Kulturerben in Potsdam“ stellen sich insgesamt 39 Vereine und Initiativen in der Baukultur vor. Weiterlesen

SANS FEMMES potsdammaenner

Michael Lüder / Fotografie
Ulf Schüler / Skulptur

Kunsthaus sans titre / Französische Str. 18 / 14467 Potsdam
22. September bis 28. Oktober 2018 / Do. bis So 14.00 bis 19.00 Uhr

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Potsdamer Männer: Musiker und Metzger, Student und Steinmetz, Polizist und Philosoph, Sportler und Schlosser, Pfarrer und Obdachloser, Autor und Buchhändler. Und alle im besten Alter: jung, älter und alt; am Ziel, am Start und auf dem Weg; selbstsicher und zweifelnd, traumverloren und felsenfest. Weiterlesen

Spendenkonto

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Potsdam-Gruß für den Kaiser: Seltene Max-Baur-Fotos zum Garnisonmuseum für das Potsdam Museum angekauft

Kurz vor Ende der Sonderausstellung mit Fotos von Max Baur ist dem Förderverein des Potsdam Museums der spendenfinanzierte Ankauf einer äußerst seltenen Arbeit des Fotografen gelungen. Es handelt sich dabei um eine großformatige Mappe mit insgesamt 14 Fotos von Innenräumen des Potsdamer Garnisonmuseums, was sich von 1923 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im früheren Marstall des Stadtschlosses (heute Filmmuseum) befand.

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Max Baur: Album Garnisonmuseum Potsdam (1938), Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte (C) Lichtbildarchiv Max Baur.

Die wertvolle Mappe aus dem Jahr 1938 wurde vom Vereinsvorsitzenden Markus Wicke nach einem Hinweis eines Museumsfreundes im Kunsthandel angekauft – sehr zur Freude von Max-Baur-Spezialistin Judith Granzow, die die Fotosammlung des Potsdam Museums betreut. „Bei diesem Mappenwerk handelt es sich um eine absolute Rarität, uns ist nur noch ein fast identisches Exemplar in der Sammlung von Haus Doorn bekannt.“, so ihre Einschätzung. Kaiser Wilhelm II. hatte die Mappe im Januar 1939 als Geschenk zum 80. Geburtstag von ehemaligen Offizieren des Ersten Garderegiments zu Fuß aus Potsdam ins holländische Exil nach Doorn geschickt bekommen. „Dass wir nun auch ein Exemplar dieser Mappe für unsere Potsdamer Sammlung bekommen haben, ist ein Glücksfall“, so Granzow weiter.

Die 14 handsignierten Fotos Weiterlesen

Gemeinsames Engagement für Restaurierungen

Gemeinsam mit dem Freundeskreis der Kulturstiftung der Länder hat unser Förderverein ein großes Restaurierungsprojekt realisiert. Mit großer finanzieller Unterstützung beider Institutionen konnten acht Gemälde aus der Kunstsammlung des Potsdam Museums restauriert werden, die ab dem 29. September 2018 im Rahmen der Sonderausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Wilhelm Schmid und die Novembergruppe“ der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Ein Ausschnitt der Ölstudie von Alfred Liedtke (Alte Glienicker Brücke) vor und nach der Restaurierung (Foto: Oliver Max Wenske)

Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann dankte dem Freundeskreis der Kulturstiftung der Länder sowie dem Förderverein des Potsdam-Museums für ihr großzügiges Engagement bei der Restaurierung und Neurahmung.

Als Künstler der neuen Sachlichkeit gilt der gebürtige Schweizer Wilhelm Schmid, der Potsdam ab 1923 zu seiner Wahlheimat erklärte. Schmid, der zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Novembergruppe und somit zum Kreis der künstlerischen Avantgarde zählte, war auch Mitglied des Potsdamer Kunstvereins. In Potsdam beteiligte er sich an einer Ausstellung des Potsdamer Kunstvereins 1927 im Marstall. Er stellte dort Weiterlesen