Förderverein unterstützte erfolgreiche Hagemeister-Ausstellung mit über 30.000 Euro

Am 6.9.2020 ging die erfolgreiche Retrospektive zum märkischen Maler Karl Hagemeister im Potsdam Museum zu Ende. Über 19.000 Gäste besuchten die Ausstellung mit dem Titel KARL HAGEMEISTER »…das Licht, das ewig wechselt.« Landschaftsmalerei des deutschen Impressionismus.

Karl Hagemeister: Uferlandschaft [Schilfufer], 1900 Öl auf Leinwand, 71 x 116 cm I Potsdam Museum, Forum für Kunst und Geschichte. Restauriert mit Unterstützung des Vereins Kulturstadt Potsdam e.V.

Das Potsdam Museum besitzt in seiner Kunstsammlung einen umfangreichen Werkbestand des bedeutenden Impressionisten Karl Hagemeister, der in der Nähe von Potsdam lebte und zu den Wegbereitern der modernen Landschaftsmalerei in Deutschland zählt. Die für Potsdam konzipierte Werkschau wurde am 8. Februar 2020 eröffnet; sie stellte in einem retrospektiven Überblick das malerische und grafische Schaffen des Künstlers von 1870 bis 1916 vor. In Kooperation mit zwei Partnermuseen, dem Museum Georg Schäfer in Schweinfurt und dem Kunstmuseum Ahrenshoop, wird die Ausstellung anschließend an den beiden weiteren Standorten in Deutschland präsentiert. Weiterlesen

Restaurierte Dankestafel der Füsiliere der Unteroffiziersschule Potsdam bekommt Platz in Ständiger Ausstellung des Potsdam Museums

Als sich 1899 der 75. Jahrestag der Gründung der Potsdamer Unteroffiziersschule in der Jägerallee (heute Justizzentrum) jährte, sammelten 1.478 ehemalige Schüler der Anstalt Geld für eine Gedenk- und Dankestafel an ihre Erzieher und Ausbilder. Die Tafel wurde am 4. Juli 1899 feierlich übergeben. Die Zöglinge (ab 1864 Füsiliere genannt) waren zwischen 17 und 20 Jahre alt und unterstanden den Militärgesetzen wie reguläre Soldaten. Sie kamen aus dem Großen Militärwaisenhaus von Potsdam, den neuen Unteroffiziersschulen oder traten als Freiwillige in den Dienst. Sie erhielten in der Potsdamer Jägerallee eine Schulausbildung, trugen Uniformen und wurden militärisch erzogen. Nach 3-jähriger Ausbildung wurden nur die besten Schüler Unteroffiziere der Armee.

Die Bruchstücke der Tafel nach dem Fund. Foto: Volker Schobeß

Am 1. April 1920 wurde die Unteroffiziersschule Potsdam infolge des Versailler Friedensvertrages aufgelöst. Die aus schwedischem Granit hergestellte Tafel wurde erst 1936 demontiert und in die neue Heeres-Unteroffiziersschule nach Potsdam-Eiche gebracht. Beim Abriss der alten Wehrmachtsgarage auf dem heutigen Gelände der Brandenburgischen Landespolizei in Potsdam/Eiche kam die alte Platte zum Vorschein, zerbrach aber dabei.

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„Bares-für-Rares“-Schatz geht gemeinsam mit Groß-Glienicke-Gemälde als Geschenk ans Potsdam Museum

Der Fördervereinsvorsitzende Markus Wicke hat am 31. August 2020 gemeinsam mit Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann zwei neu erworbene und frisch restaurierte Gemälde vorgestellt, die als Geschenk des Vereins in die Kunstsammlung des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte übergehen sollen. Es handelt sich dabei zum einen um das Ölgemälde „Kellertorbrücke im Herbst“ von Max Koch (1917, Öl auf Sperrholzplatte, 35x 50 cm) und zum anderen um das Gemälde „Glienicke bei Kladow“ von Paul Lehmann-Brauns (Öl/Harzmalerei auf Leinwand, 80,7 x 58,8 cm). Beide Gemälde wurden im Auftrag des Fördervereins durch die Potsdamerin Regina Klug restauriert.

Fördervereinschef Markus Wicke und Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann bei der Bildübergabe

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Spendenbitte: Blick vom Babelsberg soll wieder frisch erstrahlen

Dem Förderverein des Potsdam-Museums ist vor einigen Wochen der Ankauf eines wertvollen großfomatigen Potsdam-Gemäldes gelungen. Es zeigt die Stadt um das Jahr 1860, wie sie sich dem Spaziergänger damals vom Babelsberg aus präsentierte. Standort des Betrachters ist vermutlich die Anhöhe unterhalb des damals noch nicht existierenden Flatowturms im heutigen Park Babelsberg.

Unbekannter Künstler: Blick auf Potsdam vom Babelsberg um 1860, Öl auf Leinwand, 88,0 x 110,0 cm. Die Potsdamvedute ist im Zustand vor der Bearbeitung stark durch vergilbte Firnisüberzüge und Übermalungen beeinträchtigt. Foto: Oliver Max Wenske

Der Blick geht über die Havel auf die zentrale Stadtsilhouette mit ihren markanten Bauten und reicht links vom Brauhausberg mit dem Belvedere bis zur Leibgarde-Husaren-Kaserne am rechten Bildrand. Die Zuordnung einzelner in die Landschaft gestreuter Gebäude harrt noch einer Recherche. Zahlreiche Staffagefiguren beleben die Szenerie im spätbiedermeierlichen Stil.

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Historische Arado-Werksfotos für Potsdam Museum erworben

Dem Förderverein des Potsdam-Museums ist im Juli 2020 der Erwerb von drei Original-Fotoabzügen aus der Arado-Bildstelle Babelsberg gelungen, die Gebäude der früheren Zweigstelle der Arado-Flugzeugwerke an der heutigen Friedrich-Engels-Straße zeigen.

Verwaltungsgebäude der Arado-Flugzeugwerke GmbH (um 1940) / Arado-Bildstelle (C) Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Die 1925 in Warnemünde gegründete Arado-Flugzeugwerke GmbH gründete ab 1933 verschiedenen Zweigwerke, darunter in Brandenburg / Havel, Anklam, Wittenberg und Rathenow.

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