Geschichte des Campus Griebnitzsee

 

campus_griebnitzseeVor 120 Jahren wurde das Gelände südlich des damaligen Bahnhofs Neubabelsberg erstmals bebaut. Aus dem 1896 errichteten Depot für Lazarett-Baracken entwickelte sich bis 1938 die logistische Zentrale des Deutschen Roten Kreuzes, das ab 1939 auch sein Präsidium nach Babelsberg verlegte. Nach einer Zwischennutzung ab 1945 durch die sowjetische Besatzungsarmee war von 1952 bis zur Wende die Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften als „Kaderschmiede“ der Hausherr des nun im Grenzgebiet zu Westberlin liegenden Areals. Heute nutzen die Universität Potsdam und das Hasso-Plattner-Institut für Software-Systemtechnik den Campus, dessen Geschichte mit dieser Publikation erstmals umfassend dokumentiert wird.

Presserezension in den Potsdamer Neuesten Nachrichten („Ein Abbild deutscher Geschichte“)

Link zur Online-Publikation

Wer lieber ein „richtiges“ gedrucktes Buch lesen möchte, kann sich per E-Mail an vorstand@fvpm.de ein Exemplar über den Förderverein bestellen oder unsere Partner-Buchhandlung „Das Internationale Buch“ besuchen (Brandenburger Str. / Ecke Friedrich-Ebert-Str.).
Preis: 16,00 Euro (inkl. Versandkosten).

 

Broschüre zum Jüdischen Friedhof und Schenkung eines Rabbiner-Porträts

img_4170Am 12. April stellte Projektleiterin Anke Geißler die gemeinsam mit Schüler/innen erstellte Broschüre „Spurensuche auf dem Jüdischen Friedhof Potsdam“ im Potsdam Museum vor. Im Rahmen eines Seminarkurses am Potsdamer Humboldt-Gymnasium mit 15 Schüler/innen der 11. Klasse entstand im 1. Schulhalbjahr 2015/2016 ein facettenreiches Lehrmaterial für den Unterricht. Finanziert wurde dieses Schülerprojekt der Vereinigung für Jüdische Studien e.V. durch das „Leo Baeck Programm“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Realisiert wurde es unter mühevoller Kleinarbeit, begleitend durch die Lehrerin Frau Andrea Rauch sowie durch die großzügige Unterstützung unterschiedlichster Protagonisten.

Die jüdische Geschichte Potsdams ist bislang nur wenigen bekannt. Weiterlesen

Neu erschienen: Karl Hagemeister – In Reflexion der Stille

Ausschnitt – Karl Hagemeister. Seedorn an der Steilküste bei Lohme/Rügen. 1915. Öl auf Leinwand.138,5 x 92 cm. Potsdam Museum © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Ausschnitt – Karl Hagemeister. Seedorn an der Steilküste bei Lohme/Rügen. 1915. Öl auf Leinwand.138,5 x 92 cm. Potsdam Museum © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Der Landschaftsmaler Karl Hagemeister, geboren 1848 und 1933 gestorben in Werder an der Havel, gehörte zu den Künstlern, die den stimmungsvollen Eindruck in ihrer Malerei auszudrücken versuchten: Ein Ringen um Farbe und Form – ganz aus der Natur schöpfend. Karl Hagemeister verbrachte den größten Teil seiner Schaffensjahre in selbstgewählter Isolation. In seiner havelländischen Heimat malte er still und zufrieden seine Bilder. Als einer der ersten Maler griff er das Motiv der märkischen Landschaft auf. Hagemeister war zudem Gründungsmitglied der progressiven Künstlervereinigung der „Berliner Secession“. Zusammen mit anderen Malern, darunter Max Liebermann, etablierte er den Impressionismus in Deutschland.

Das Potsdam Museum besitzt neben dem Bröhan Museum in Berlin und dem Brandenburger Stadtmuseum eine der größten Hagemeister-Sammlungen Deutschlands. Weiterlesen

Historische Postkarten kaufen – Das Museum unterstützen!

Glienicker Brücke, Foto: Ernst Eichgrün © Sammlung Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Glienicker Brücke, Foto: Ernst Eichgrün © Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Ab sofort bietet der Förderverein in Zusammenarbeit mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte ein exklusives Postkartensortiment mit insgesamt 32 Motiven aus der Museums-Sammlung zum Kauf an.

Neben Motiven aus der Ständigen Ausstellung „Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte“ sind dies vor allem Reproduktionen von Werken Carl Gustav Wegeners und Potsdam- Fotografien der Hoffotografenfamilie Ernst und Walter Eichgrün.
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„Heilig dem Ewigen“ Die Potsdamer Synagoge von Julius Otto Kerwien

synagogeDer Vorsitzende des Fördervereins des Potsdam-Museums, Markus Wicke hat heute die zweite Ausgabe der Schriftenreihe zur Potsdamer Stadt- und Kunstgeschichte vorgestellt.

Die Veröffentlichung trägt den Titel „Heilig dem Ewigen – Die Potsdamer Synagoge von Julius Otto Kerwien“ und beschäftigt sich in dem Beitrag des Potsdamer Architekturhistorikers Thomas Sander mit der Bau- und Nutzungsgeschichte der ehemaligen Potsdamer Synagoge am heutigen Platz der Einheit von 1767 bis 1955. Ein Glossar von Mathias Deinert und ein Exkurs zum sog. „Judenporzellan“ unter Friedrich II. runden das Heft ab. Weiterlesen