Karl Hagemeister – In Reflexion der Stille

Ausschnitt – Karl Hagemeister. Seedorn an der Steilküste bei Lohme/Rügen. 1915. Öl auf Leinwand.138,5 x 92 cm. Potsdam Museum © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Ausschnitt – Karl Hagemeister. Seedorn an der Steilküste bei Lohme/Rügen. 1915. Öl auf Leinwand.138,5 x 92 cm. Potsdam Museum © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Der Landschaftsmaler Karl Hagemeister, geboren 1848 und 1933 gestorben in Werder an der Havel, gehörte zu den Künstlern, die den stimmungsvollen Eindruck in ihrer Malerei auszudrücken versuchten: Ein Ringen um Farbe und Form – ganz aus der Natur schöpfend. Karl Hagemeister verbrachte den größten Teil seiner Schaffensjahre in selbstgewählter Isolation. In seiner havelländischen Heimat malte er still und zufrieden seine Bilder. Als einer der ersten Maler griff er das Motiv der märkischen Landschaft auf. Hagemeister war zudem Gründungsmitglied der progressiven Künstlervereinigung der „Berliner Secession“. Zusammen mit anderen Malern, darunter Max Liebermann, etablierte er den Impressionismus in Deutschland.

Das Potsdam Museum besitzt neben dem Bröhan Museum in Berlin und dem Brandenburger Stadtmuseum eine der größten Hagemeister-Sammlungen Deutschlands. Weiterlesen

Historische Postkarten kaufen – Das Museum unterstützen!

Glienicker Brücke, Foto: Ernst Eichgrün © Sammlung Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Glienicker Brücke, Foto: Ernst Eichgrün © Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Ab sofort bietet der Förderverein in Zusammenarbeit mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte ein exklusives Postkartensortiment mit insgesamt 32 Motiven aus der Museums-Sammlung zum Kauf an.

Neben Motiven aus der Ständigen Ausstellung „Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte“ sind dies vor allem Reproduktionen von Werken Carl Gustav Wegeners und Potsdam- Fotografien der Hoffotografenfamilie Ernst und Walter Eichgrün.
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„Heilig dem Ewigen“ Die Potsdamer Synagoge von Julius Otto Kerwien

synagogeDer Vorsitzende des Fördervereins des Potsdam-Museums, Markus Wicke hat heute die zweite Ausgabe der Schriftenreihe zur Potsdamer Stadt- und Kunstgeschichte vorgestellt.

Die Veröffentlichung trägt den Titel „Heilig dem Ewigen – Die Potsdamer Synagoge von Julius Otto Kerwien“ und beschäftigt sich in dem Beitrag des Potsdamer Architekturhistorikers Thomas Sander mit der Bau- und Nutzungsgeschichte der ehemaligen Potsdamer Synagoge am heutigen Platz der Einheit von 1767 bis 1955. Ein Glossar von Mathias Deinert und ein Exkurs zum sog. „Judenporzellan“ unter Friedrich II. runden das Heft ab. Weiterlesen

Bürger machen Politik. Schriftenreihe erschienen

schrift1Bürger machen Politik – dieser für unser heutiges Gemeinwesen so selbstverständliche Satz hat in Potsdam erst seit 200 Jahren Gültigkeit, denn erst 1809 fanden in der damaligen Residenzstadt die ersten Wahlen zur Potsdamer Stadtverordnetenversammlung statt. Dieses historische Datum war dem Förderverein des Potsdam-Museums e.V. Anlass genug, eine Publikation zum politischen Engagement von Potsdamer Bürgerinnen und Bürgern in den letzten beiden Jahrhunderten herauszugeben.  Weiterlesen