Förderverein vermittelte wertvollen Foto-Vorlass: Bundeskanzler Olaf Scholz besucht neue Ausstellung „Entlang der Mauer. Matthias Kupfernagel. Fotografie 89/90“

Anlässlich der von unserem Förderverein vermittelten Schenkung einer umfassenden Fotodokumentation der Mauer-Grenzanlagen des Berliner Fotografen Matthias Kupfernagel präsentierte das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte vom 9. August bis zum 24. September 2023 die Ausstellung „Entlang der Mauer. Matthias Kupfernagel. Fotografie 89/90“ mit einer Auswahl dieses historisch bedeutenden Konvoluts.

Im Rahmen seiner Wahlkreisreise besuchte der Bundestagsabgeordnete und Bundeskanzler Olaf Scholz gemeinsam mit Kulturministerin Manja Schüle am 14. August 2023 die Ausstellung und würdigte das Engagement des Fördervereins und die großzügige Stiftung des Künstlers Matthias Kupfernagel.

Der Fotograf Matthias Kupfernagel im Gespräch mit Kulturministerin Manja Schüle, Bundeskanzler Olaf Scholz und dem Vereinsvorsitzenden Markus Wicke. Foto: Michael Lüder

Matthias Kupfernagel erkannte nach dem 9. November 1989 die damals sich eröffnende und zugleich schon absehbar nur zeitlich begrenzte Möglichkeit, die intakten Grenzanlagen der Berliner Mauer mit all ihren Facetten vor ihrem Abriss dokumentarisch zu erfassen. Nach längeren Verhandlungen mit den DDR-Grenztruppen erhielt er die Genehmigung und konnte sein Vorhaben vom Dezember 1989 bis zum März 1990 realisieren.

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Peter Rohn – Wie ein Schnitt durch die Wirklichkeit

Förderverein finanzierte Begleitfilm von 414films und Katalog zur erfolgreichen Sonderausstellung

Der Landschaftsmaler, Porträtist und Chronist Peter Rohn prägt seit gut 60 Jahren malerisch und fotografisch das Gesicht der Stadt – und macht so auch ihren geschichtlichen Wandel mit allen Brüchen sichtbar. Vom 5. November 2022 bis zum 4. Juni 2023 widmete das Potsdam Museum dem 88-jährigen Künstler die große Sonderausstellung ROHN – WELT IN HELL UND DUNKEL. Der Förderverein unterstützte die Ausstellung mit der Finanzierung des Ausstellungskataloges und eines Begleitfilms. Die Ausstellung hatte mit insgesamt 7.421 Besucherinnen und Besuchern eine sehr positive Resonanz.

Das Team von 414films traf Peter Rohn Anfang 2022 zu einem ausführlichen Interview über sein Leben und Werk in seinem Potsdamer Atelier, begleitete den Künstler und die frühere Museumsdirektorin Jutta Götzmann ins Depot des Museums, wo die beiden über Peter Rohns dort vorhandene Bilder sprachen und suchte auch die Werke Rohns im Öffentlichen Raum auf, wie die Wandbilder “Adam und Eva” und das “Flugschiff”. Das filmische Künstlerporträt wurde im Auftrag des Potsdam Museums mit Unterstützung des Fördervereins des Potsdam Museums e.V. für die erfolgreiche Ausstellung produziert.

Peter Rohn – Wie ein Schnitt durch die Wirklichkeit (37 Min / 2022)
Ein Film von 414films im Auftrag des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte

Förderverein unterstützte erfolgreiche Hagemeister-Ausstellung mit über 40.000 Euro

Am 6.9.2020 ging die erfolgreiche Retrospektive zum märkischen Maler Karl Hagemeister im Potsdam Museum zu Ende. Über 19.000 Gäste besuchten die Ausstellung mit dem Titel KARL HAGEMEISTER »…das Licht, das ewig wechselt.« Landschaftsmalerei des deutschen Impressionismus.

Karl Hagemeister: Uferlandschaft [Schilfufer], 1900 Öl auf Leinwand, 71 x 116 cm I Potsdam Museum, Forum für Kunst und Geschichte. Restauriert mit Unterstützung des Vereins Kulturstadt Potsdam e.V.

Das Potsdam Museum besitzt in seiner Kunstsammlung einen umfangreichen Werkbestand des bedeutenden Impressionisten Karl Hagemeister, der in der Nähe von Potsdam lebte und zu den Wegbereitern der modernen Landschaftsmalerei in Deutschland zählt. Die für Potsdam konzipierte Werkschau wurde am 8. Februar 2020 eröffnet; sie stellte in einem retrospektiven Überblick das malerische und grafische Schaffen des Künstlers von 1870 bis 1916 vor. In Kooperation mit zwei Partnermuseen, dem Museum Georg Schäfer in Schweinfurt und dem Kunstmuseum Ahrenshoop, wird die Ausstellung anschließend an den beiden weiteren Standorten in Deutschland präsentiert. Weiterlesen →

700 Gäste bei SANS FEMMES potsdammaenner im sans titre

Michael Lüder / Fotografie und Ulf Schüler / Skulptur

Über 700 Gäste besuchten unsere Ausstellung, die vom 22. September bis zum 28. Oktober 2018 im im Kunsthaus sans titre stattfand.

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Potsdamer Männer: Musiker und Metzger, Student und Steinmetz, Polizist und Philosoph, Sportler und Schlosser, Pfarrer und Obdachloser, Autor und Buchhändler. Und alle im besten Alter: jung, älter und alt; am Ziel, am Start und auf dem Weg; selbstsicher und zweifelnd, traumverloren und felsenfest. Weiterlesen →

Max-Baur-Ausstellung mit großer Resonanz von 12.300 Besucher/innen

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Max Baur, Panorama von der Heiligengeistkirche (Detail), 1934-1936 Lichtbild-Archiv Max Baur © Lichtbild-Archiv Max Baur

Mit Spenden, Sponsoring und Mitgliedsbeiträgen von über 20.000 Euro hat der Förderverein des Potsdam-Museums die Sonderausstellung mit Fotografien von Max Baur unterstützt, die unter dem Titel „Potsdam, ein Paradies für meine Kamera“ vom 13. April bis 26. August im Potsdam Museum zu sehen war und über 12.300 Besucher/innen erreichte. Kuratiert wurde sie von Judith Granzow und Anja Tack, die sich neben ihrer Arbeit im Museum auch ehrenamtlich im Förderverein des Potsdam Museums engagieren.

Wie Museumsdirektorin Jutta Götzmann anlässlich der Ausstellungseröffnung betonte, gilt Max Baur (1898–1988) als bedeutendster Potsdam-Fotograf: „Zu Beginn der 1930er-Jahre erkannte er, dass das architektonische Juwel Potsdam fotografisch nur rudimentär bearbeitet vorlag. Baur widmete der Stadt und in besonderem Maße Schloss Sanssouci über Jahre seine ganze Aufmerksamkeit und bestimmte in nicht unerheblichem Maße Bild und Mythos der idealen Kulturlandschaft.“ Bis heute prägen seine Potsdam-Aufnahmen das Bildgedächtnis der Stadt und halten die einstige barocke Kulturlandschaft als wahren Sehnsuchtsort in Erinnerung. Seine Fotografien Weiterlesen →