15 verschollene Gemälde aus früherem Potsdamer Garnisonmuseum entdeckt

2018-12-11-10-06-25.jpgDer Förderverein des Potsdam-Museums hat in einem Potsdamer Privathaushalt 15 stark beschädigte Offiziersporträts entdeckt, die aus dem früheren Potsdamer Garnisonmuseum stammen und bisher als komplett zerstört bzw. als verschollen galten. Neun Gemälde sollen ab Februar 2019 in der Ausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Geschichten aus Potsdam und Babelsberg 1914-1945“ erstmals seit 1944 wieder öffentlich gezeigt werden. Weitere sechs Gemälde werden an den früheren Besitzer, den Semper talis Bund, in dessen militärhistorische Sammlung gegeben.

2018-12-11 11.34.33Der Fördervereinsvorsitzende Markus Wicke stellte den Gemäldefund heute gemeinsam mit der Museumshistorikerin Dr. Wenke Nitz, dem Museumskonservator Oliver Max Wenske und Ernst Schüßling vom Semper talis Bund vor. Markus Wicke entdeckte die 15 Gemälde vor einigen Monaten bei einem Mitglied des Fördervereins, dessen Familie die stark zerkratzten Leinwände seit den 1950er Jahren aufbewahrte und nun dem Förderverein als Schenkung zur Verfügung stellte.

Die historischen Porträts zeigen Offiziere des 1. Garde-Regiments zu Fuß, die in den Kriegen 1866 (sog. „Deutscher Krieg“ zwischen Österreich und Preußen) und 1870/71 (Deutsch-Französischer Krieg) gefallen sind. Weiterlesen

700 Gäste bei SANS FEMMES potsdammaenner im sans titre

Michael Lüder / Fotografie und Ulf Schüler / Skulptur

Über 700 Gäste besuchten unsere Ausstellung, die vom 22. September bis zum 28. Oktober 2018 im im Kunsthaus sans titre stattfand.

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Potsdamer Männer: Musiker und Metzger, Student und Steinmetz, Polizist und Philosoph, Sportler und Schlosser, Pfarrer und Obdachloser, Autor und Buchhändler. Und alle im besten Alter: jung, älter und alt; am Ziel, am Start und auf dem Weg; selbstsicher und zweifelnd, traumverloren und felsenfest. Weiterlesen

Kulturerbenbroschüre zeigt breites Engagement der Potsdamer Vereine

Bildschirmfoto 2018-10-03 um 11.50.28Als einen Höhepunkt im Europäischen Kulturerbejahr 2018 – Sharing Heritage präsentierten der Förderverein des Potsdam-Museums und die Landeshauptstadt Potsdam am 25.09.2018 das Buch „Kulturerben in Potsdam“, das als Informationsmaterial von beiden Partnern herausgegeben wurde. „Nach der politischen Wende von 1989 wurden in Potsdam ungewöhnlich viele Menschen aktiv und engagierten sich für das kulturelle Erbe ihrer Stadt. Das ist bundesweit herausragend, wenn nicht ein Alleinstellungsmerkmal für Potsdam“, sagt Sabine Ambrosius vom Bereich Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Potsdam. Die Ehrenamtlichen in der Bau- und Gartenkultur widmen sich der Pflege, dem Erhalt, der Belebung oder der Vermittlung des bau- und gartenkünstlerischen Erbes. „Sie bekennen sich dazu, nutzen und verwalten es, um es später an die nächste Erbengeneration weiter zu geben – sie sind Kulturerben“, so Ambrosius.

Im Buch „Kulturerben in Potsdam“ stellen sich insgesamt 39 Vereine und Initiativen in der Baukultur vor. Weiterlesen

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Potsdam-Gruß für den Kaiser: Seltene Max-Baur-Fotos zum Garnisonmuseum für das Potsdam Museum angekauft

Kurz vor Ende der Sonderausstellung mit Fotos von Max Baur ist dem Förderverein des Potsdam Museums der spendenfinanzierte Ankauf einer äußerst seltenen Arbeit des Fotografen gelungen. Es handelt sich dabei um eine großformatige Mappe mit insgesamt 14 Fotos von Innenräumen des Potsdamer Garnisonmuseums, was sich von 1923 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im früheren Marstall des Stadtschlosses (heute Filmmuseum) befand.

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Max Baur: Album Garnisonmuseum Potsdam (1938), Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte (C) Lichtbildarchiv Max Baur.

Die wertvolle Mappe aus dem Jahr 1938 wurde vom Vereinsvorsitzenden Markus Wicke nach einem Hinweis eines Museumsfreundes im Kunsthandel angekauft – sehr zur Freude von Max-Baur-Spezialistin Judith Granzow, die die Fotosammlung des Potsdam Museums betreut. „Bei diesem Mappenwerk handelt es sich um eine absolute Rarität, uns ist nur noch ein fast identisches Exemplar in der Sammlung von Haus Doorn bekannt.“, so ihre Einschätzung. Kaiser Wilhelm II. hatte die Mappe im Januar 1939 als Geschenk zum 80. Geburtstag von ehemaligen Offizieren des Ersten Garderegiments zu Fuß aus Potsdam ins holländische Exil nach Doorn geschickt bekommen. „Dass wir nun auch ein Exemplar dieser Mappe für unsere Potsdamer Sammlung bekommen haben, ist ein Glücksfall“, so Granzow weiter.

Die 14 handsignierten Fotos Weiterlesen