Rainer Ehrts POTSDAMORAMA als Schenkung an das Potsdam Museum

Im Jahr 2020 hat der Förderverein des Potsdam-Museum Rainer Ehrts POTSDAMORAMA aus einer Ausstellung in der Galerie KunstKontor für die Sammlung des Potsdam Museum angekauft. Es wird in der Ausstellung „Mehr davon! Wir sammeln Kunst“ erstmals gezeigt.

Rainer Ehrt, POTSDAMORAMA, 2017, Potsdam Museum © Rainer Ehrt, Foto Rainer Ehrt

Zu Bedeutung seines Werkes schrieb der Künstler:

Zwischen Fortuna, Atlas und Schinkel-Engel – Potsdams gute Stube im Wandel der Zeiten

»Semper talis« – »Stets gleich« war der Wahlspruch des altpreußischen Garderegiments zu Fuß, wie er’s heute noch der des Bundeswehr-Wachbataillons ist – das ist selbstverständlich kein Zufall, sondern Absicht, aber welche? 

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Förderverein vermittelte wertvollen Foto-Vorlass: Bundeskanzler Olaf Scholz besucht neue Ausstellung „Entlang der Mauer. Matthias Kupfernagel. Fotografie 89/90“

Anlässlich der von unserem Förderverein vermittelten Schenkung einer umfassenden Fotodokumentation der Mauer-Grenzanlagen des Berliner Fotografen Matthias Kupfernagel präsentierte das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte vom 9. August bis zum 24. September 2023 die Ausstellung „Entlang der Mauer. Matthias Kupfernagel. Fotografie 89/90“ mit einer Auswahl dieses historisch bedeutenden Konvoluts.

Im Rahmen seiner Wahlkreisreise besuchte der Bundestagsabgeordnete und Bundeskanzler Olaf Scholz gemeinsam mit Kulturministerin Manja Schüle am 14. August 2023 die Ausstellung und würdigte das Engagement des Fördervereins und die großzügige Stiftung des Künstlers Matthias Kupfernagel.

Der Fotograf Matthias Kupfernagel im Gespräch mit Kulturministerin Manja Schüle, Bundeskanzler Olaf Scholz und dem Vereinsvorsitzenden Markus Wicke. Foto: Michael Lüder

Matthias Kupfernagel erkannte nach dem 9. November 1989 die damals sich eröffnende und zugleich schon absehbar nur zeitlich begrenzte Möglichkeit, die intakten Grenzanlagen der Berliner Mauer mit all ihren Facetten vor ihrem Abriss dokumentarisch zu erfassen. Nach längeren Verhandlungen mit den DDR-Grenztruppen erhielt er die Genehmigung und konnte sein Vorhaben vom Dezember 1989 bis zum März 1990 realisieren.

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Förderverein des Potsdam-Museums finanzierte Restaurierung von zwei Potsdam-Landschaften von Max Koch für Ausstellung im Museum der Havelländischen Malerkolonie in Ferch

Der Museumskonservator und Restaurator Oliver Max Wenske präsentierte im Juli 2023 gemeinsam mit dem Fördervereinsvorsitzenden Markus Wicke zwei wertvolle Potsdam-Landschaften von Max Koch (1859-1930) aus dem Sammlungsbestand des Museums, die mithilfe privater Spenden restauriert werden konnten. „Wir bedanken uns sehr herzlich bei den 17 privaten Spenderinnen und Spendern, die mit ihrer finanziellen Unterstützung dazu beigetragen haben, dass die Bilder in einen ausstellungsfähigen Zustand versetzt werden konnten“, freut sich Fördervereinsvorsitzender Markus Wicke.

Max Koch: Die Neue Fahrt mit Blick zur Heiligengeistkirche|1907|Öl auf Leinwand |Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, Foto: Oliver Max Wenske

Restaurator Oliver Max Wenske erläuterte die notwendigen Arbeitsschritte: „Beiden Gemälden konnte durch die Entfernung von Schmutzauflagen und verbräunten Firnissen ihre ursprüngliche malerische Qualität zurückgegeben werden. Bei der kleinformatigen Ansicht der Neuen Fahrt wurden zusätzlich Übermalungen einer alten Restaurierung abgenommen. Die dadurch freigelegten Verluste in der originalen Malschicht sind durch eine umfangreiche Retusche im Sinne der besonderen künstlerischen Handschrift Max Kochs geschlossen worden.“

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Peter Rohn – Wie ein Schnitt durch die Wirklichkeit

Förderverein finanzierte Begleitfilm von 414films und Katalog zur erfolgreichen Sonderausstellung

Der Landschaftsmaler, Porträtist und Chronist Peter Rohn prägt seit gut 60 Jahren malerisch und fotografisch das Gesicht der Stadt – und macht so auch ihren geschichtlichen Wandel mit allen Brüchen sichtbar. Vom 5. November 2022 bis zum 4. Juni 2023 widmete das Potsdam Museum dem 88-jährigen Künstler die große Sonderausstellung ROHN – WELT IN HELL UND DUNKEL. Der Förderverein unterstützte die Ausstellung mit der Finanzierung des Ausstellungskataloges und eines Begleitfilms. Die Ausstellung hatte mit insgesamt 7.421 Besucherinnen und Besuchern eine sehr positive Resonanz.

Das Team von 414films traf Peter Rohn Anfang 2022 zu einem ausführlichen Interview über sein Leben und Werk in seinem Potsdamer Atelier, begleitete den Künstler und die frühere Museumsdirektorin Jutta Götzmann ins Depot des Museums, wo die beiden über Peter Rohns dort vorhandene Bilder sprachen und suchte auch die Werke Rohns im Öffentlichen Raum auf, wie die Wandbilder “Adam und Eva” und das “Flugschiff”. Das filmische Künstlerporträt wurde im Auftrag des Potsdam Museums mit Unterstützung des Fördervereins des Potsdam Museums e.V. für die erfolgreiche Ausstellung produziert.

Peter Rohn – Wie ein Schnitt durch die Wirklichkeit (37 Min / 2022)
Ein Film von 414films im Auftrag des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte

Förderverein finanziert aus Spenden Rettung eines Gemäldes

Im Jahr 2021 erhielt das Potsdam Museum das Gemälde „Blick auf das Neue Palais in Sanssouci über Eiche vom Ehrenpfortenberg“ (1862, Öl auf Leinwand) von Karl Ferdinand Adolf Kießling als Schenkung aus einem Berliner Privatbesitz. Das Gemälde war auf Grund zahlreicher Leinwandrisse, Deformationen, Verschmutzungen und Übermalungen nur noch bedingt erlebbar. Einzig seine vom Künstler rückseitig aufgetragene Beschriftung ließ Bedeutendes erwarten.

Gesamt mit Schmuckrahmen – Vor der Restaurierung | © Potsdam Museum, Foto Oliver Max Wenske

Der Förderverein des Potsdam-Museums e.V. finanzierte die aufwendige Restaurierung des wertvollen historischen Gemäldes mit der Beteiligung von 25 Spenderinnen und Spendern. „Wir sind dem Förderverein außerordentlich dankbar, mit seiner Unterstützung diese für den Sammlungsbestand des Potsdam Museums und darüber hinaus bedeutende Potsdam-Vedute vor dem Verfall retten zu können. Jetzt zeigen wir das Bild für einen längeren Zeitraum in der Ständigen Ausstellung als Intervention zum Thema ‘Fokus Sammlung‘ im Kontext seiner Restaurierung“, sagt Hannes Wittenberg, kommissarischer Direktor des Potsdam Museums.

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