Vom 4. Mai bis 1. Juni 2025 erzählte die Ausstellung „Im Fluss. Die Freundschaftsinsel“ Geschichten aus dem Leben dieses Ortes. Die über 6.000 Besucher erwartete im Pavillon auf der Freundschaftsinsel eine Auswahl von etwa 100 historischen Fotografien, Kunstwerken und Dokumenten, die teilweise zum ersten Mal gezeigt wurden. Die üppig gehängte Ausstellung folgte dabei nicht einem streng chronologischen Erzählstrang, sondern lud anhand der Objekte eher zum selbständigen Entdecken der vielen Geschichten dieser Insel ein, die den Potsdamern und ihren Gästen schon seit 1845 als Ausflugsziel und seit über 80 Jahren als innerstädtischer Garten dient.


Die Potsdamer Freundschaftsinsel, ein idyllischer Park in der Havel direkt neben dem Stadtzentrum, ist ein Paradies für Spaziergänger und Gartenliebhaber. Die Insel bietet nicht nur reichblühende Schönheit, sondern viele weitere Attraktivitäten: Eine Freilichtbühne, ein Bootsverleih, ein großer Spielplatz und ein Café laden Besucher ein, den Tag inmitten dieser grünen Oase zu genießen. Bekannt vor allem durch den Schau- und Sichtungsgarten, der von Karl Foerster und Hermann Mattern von 1938 bis 1940 angelegt wurde, ist die Geschichte ihrer Nutzung älter und vielfältiger, als es den Potsdamern und Touristen heute mitunter bewußt ist.
In der Ausstellung gezeigt wurden u.a. eine Freilichtaufnahme der ersten Schankwirtschaft auf der Freundschaftsinsel von 1869 sowie eine aus dieser Gastwirtschaft stammende Kanne, die dem Ausschank von Zichorienkaffee diente. Aus neuerer Zeit stammten Fotos von Max Hochgeladen, Werner Taag und Peter Altmann sowie Kunstwerke von Dorothea und Werner Nerlich, Sooki, Matthias Koeppel, Detlef Birkholz, Max Koch und Hans Klohss, um nur einige zu nennen.











Fotos von Eröffnung: (C) Eberhard Thonfeld
Viele der Fotos und Gemälde zeigten die Freundschaftsinsel selbst und ihre Gäste, aber auch Blicke auf und Blicke von der Insel etwa auf die heute nicht mehr zu erlebende Uferbebauung an der Alten Fahrt mit der Heilig-Geist-Kirche.
Die Ausstellung war den Gärtnerinnen und Gärtnern der Freundschaftsinsel gewidmet.
Kuratorin: Susanne K. Fienhold Sheen
Ausstellungsgestaltung: Peter Rogge
Eine Ausstellung des Fördervereins des Potsdam-Museums e.V. in Kooperation mit den Freunden der Freundschaftinsel e.V. und mit freundlicher Unterstützung des Potsdam-Museums

Stimmen aus dem Gästebuch:
„Was für eine wunderbare informative und sehr interessante Ausstellung […] Die gewählte Reihenfolge der Hängung der Gemälde und Fotos hat mir sehr gefallen. […] Toll ist, daß diese Ausstellung im Pavillon auf der Freundschaftsinsel ist. Ich hoffe sehr, daß weitere folgen werden.“
„Jedes Jahr kommen wir mindestens 1-2x hierher, zurück zu ‚unseren Wurzeln‘. […] Gewidmet den Gärtnern der Insel. Wir sind / waren zwei von diesen. […] Vielen Dank für diese Ausstellung.“
„Eine Zeitreise! Wunderbar!“
„Eine sehr beeindruckende Ausstellung, die mich teilweise in meine Kindheit versetzt hat. Früher war ich mit meinem Vati (Hobbyfotograf) zu jeder Dalienausstellung.“
„Endlich wieder eine Ausstellung im traditionsreichen Pavillon, welche die Besucher der Freundschaftsinsel anspricht.“
„Vielen Dank für die schöne Ausstellung. Wir hatten eine Zeitreise in unsere Jugend.“
„Selbst wir älteren Potsdamer finden diese Ausstellung wunderschön und informativ. Der Name ‚Freundschaftsinsel‘ hat seine Geburtsstunde vor ca. 200 Jahren. Für uns neu! Auch die Leihgaben von den bildenden Künstlern ergänzen die Fotos – besser als ein Geschichtsbuch.“
„Als Potsdamer hat diese Ausstellung nur neue Aspekte gezeigt. Sehr spannend, vielen Dank, auch die Kombination alt + neu ist sehr gelungen.“
„Vor Werner Nerlichs Aquarell: Iris gleich hinaus zur waren Blütenpracht an der Wasserachse. Dass diese Ausstellung den Inselgärtnern und -gärtnerinnen gewidmet ist, berührt mich sehr.“
„Sehr schöne Ausstellung, leider viel zu kurz. Sollte eine Dauerausstellung werden.“
„Schon so viele Stunden auf dieser wunderbaren Insel verbracht und heute so viel Neues über sie erfahren.“
„Danke für die liebevollen historischen Blicke.“
„So eine wunderschöne kleine Ausstellung! Gerne öfter solche Ausstellungen in diesem Pavillon!“
„Soo gut, dass Ihr sowas macht! So kann ich mir auch als armer Azubi einen Teil Potsdamer Kultur und Geschichte leisten.“
Pressestimmen:
Die Geschichte der Freundschaftsinsel in Fotos, Objekten und Kunst (Blickpunkt)
Der Central Park von Potsdam: Freundschaftsinsel mit neuer Ausstellung (Meetingpoint)