Liebe Freundinnen und Freunde des Potsdam-Museums,
wir möchten Sie herzliche um eine Spende für den Erwerb eines Gemäldes für die Sammlung des Potsdam Museum bitten. Über eine Unterstützung würden wir uns freuen!
Bereits gespendet: 1.520,00 € von 2.500 Euro (61 Prozent)
Spendenkonto:
Förderverein des Potsdam-Museums e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse IBAN: DE 3016 0500 0035 0301 6596 BIC: WELADED1PMB Verwendungszweck: Spende Gemälde 2025 / Adresse des Spenders für Spendenbescheinigung
Am 21.11.1955 schuf der Potsdamer Künstler Gerhardt Hadert (1901-1977), mit „Ruine des Stadtschlosses bei Nacht“ ein ergreifendes Gemälde, das heute in der Museums-Sammlung einen besonderen Platz einnimmt. Leider war das ungefirniste Kunstwerk durch eine auf der Malschicht verfestigte Schmutzschicht, zahlreiche Kratzer und Abriebe stark in seiner Erlebbarkeit beeinträchtigt und bisher nicht ausstellungsfähig.
Am 16. Mai 2026 eröffnet das Potsdam Museum die Ausstellung „Platz für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945–2025„, bei der dieses Bild ausgestellt werden soll. Dafür waren konservatorische Maßnahmen wie eine lokale Malschichtkonservierung, die Entfernung der Schmutzauflage und die behutsame Retusche beschädigter Bereiche notwendig.
Wir freuen uns, dass unsere Spendenaktion für das Gemälde erfolgreich war! Wir danken vor allem den beiden Hauptspendern Manfred Kolb und Siegfried Jahn und weiteren privaten Unterstützerinnen und Unterstützern!
Seit dem Frühjahr 2025 widmete sich der Berliner Künstler Christopher Lehmpfuhl auf Einladung des Fördervereins des Potsdam-Museums ein ganzes Jahr lang dem Alten Markt. Aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Jahreszeiten malte er einen der bekanntesten Plätze Deutschlands. Das Ergebnis dieses Arbeits-Zyklus – über 30 Ölbilder, Aquarelle, Grafiken und Leuchtkästen – wird vom 30.05.2026 bis 25.10.2026 in einer Ausstellung im Potsdam Museum direkt am Alten Markt zu sehen sein – parallel zu der geplanten Museums-Ausstellung „Platz für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945-2025“.
Christopher Lehmpfuhl: Alter Markt im Mittagslicht, 2025, Öl auf Leinwand Foto: Christopher Lehmpfuhl
Vom 4. Mai bis 1. Juni 2025 erzählte die Ausstellung „Im Fluss. Die Freundschaftsinsel“ Geschichten aus dem Leben dieses Ortes. Die über 6.000 Besucher erwartete im Pavillon auf der Freundschaftsinsel eine Auswahl von etwa 100 historischen Fotografien, Kunstwerken und Dokumenten, die teilweise zum ersten Mal gezeigt wurden. Die üppig gehängte Ausstellung folgte dabei nicht einem streng chronologischen Erzählstrang, sondern lud anhand der Objekte eher zum selbständigen Entdecken der vielen Geschichten dieser Insel ein, die den Potsdamern und ihren Gästen schon seit 1845 als Ausflugsziel und seit über 80 Jahren als innerstädtischer Garten dient.
Die Potsdamer Freundschaftsinsel, ein idyllischer Park in der Havel direkt neben dem Stadtzentrum, ist ein Paradies für Spaziergänger und Gartenliebhaber. Die Insel bietet nicht nur reichblühende Schönheit, sondern viele weitere Attraktivitäten: Eine Freilichtbühne, ein Bootsverleih, ein großer Spielplatz und ein Café laden Besucher ein, den Tag inmitten dieser grünen Oase zu genießen. Bekannt vor allem durch den Schau- und Sichtungsgarten, der von Karl Foerster und Hermann Mattern von 1938 bis 1940 angelegt wurde, ist die Geschichte ihrer Nutzung älter und vielfältiger, als es den Potsdamern und Touristen heute mitunter bewußt ist.
Der Arbeitskreis Militärgeschichte im Förderverein des Potsdam-Museums hat dem Potsdam Museum zur Erweiterung der Museumssammlung ein seltenes Objekt übergeben. Es handelt sich dabei um ein Lehrmittel aus dem Jahr 1933, das zur Illustration des sog. „Tags von Potsdam“ in Schulen eingesetzt wurde. Die Schulwandkarte wurde vom Förderverein in einem Auktionshaus erworben und der Erwerb durch Spenden von Mitgliedern des Arbeitskreises finanziert.
Abbildung: Lehrmittel Schulwandkarte, 1933 nach einem Gemälde, von Prof. Otto Seek / Foto: Markus Wicke
Die Karte zeigt den Festakt zur Eröffnung des Reichstages in der Potsdamer Garnisonkirche am 21. März 1933, der von den neu an die Macht gekommenen Nationalsozialisten als Schulterschluss mit den konservativen Kräfte im Deutschen Reich medial inszeniert wurde. Noch am gleichen Tag wurde der erste Reichstag nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in der Berliner Kroll-Oper eröffnet.