Historischer Nussknacker erstrahlt in neuem Glanz

Dank engagierter Spenderinnen und Spender konnte durch eine Restaurierung der weitere Verfall eines historischen Nussknackers aus der Spielzeugsammlung des Potsdam-Museums gestoppt und sein ursprüngliches Erscheinungsbild wiederhergestellt werden.

So wurde die in großen Teilen abblätternde Farbfassung gesichert, die aus Naturfasern bestehenden Haare konsolidiert und neu geordnet, die Oberfläche gereinigt und Fehlstellen retuschiert.

Nun kann unser Nussknacker wieder Bewunderung wecken und als Zeitzeuge vergangener Handwerkskunst zukünftige Generationen faszinieren. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Restaurierung möglich gemacht haben!

Nussknacker als Soldat mit Hellebarde, 1875, vermutlich Seiffen/Erzgebirge, Holz, farbig gefasst, Hanf, Leder, Inv.-Nr. 81-241-V

Abb.1: Vorzustand / Abb.2 und 3: Zustandsaufnahmen während der Restaurierung / Abb.4: nach der Restaurierung (Fotos: G. Jehmlich und O.M.Wenske)

Hilfe für Hagemeister erfolgreich! 17.245 Besucher sahen die Ausstellung

In Vorbereitung der Ausstellung „Karl Hagemeister >>die Natur ist groß<< Jahreszeitliche Impressionen“, die vom 22.3.2024 bis zum 19.01.2025 im Potsdam Museum gezeigt wurde, haben wir erfolgreich Spenden für die Restaurierung von drei Kunstwerken gesammelt. Danke an alle 48 Spenderinnen und Spender!

Drei Bilder aus der Sammlung des Museums mussten restauriert werden, um sie in einen ausstellungsfähigen Zustand zu versetzen.

Ein ausführlicher Beitrag über die Restaurierung findet sich in unserem ATLAS-Heft Nr. 4.

VORHER / NACHHER 1
Karl Hagemeister: Ferch im Sommer, Öl auf Leinwand, 1898. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte. (Fotos: Regina Klug / Michael Lüder)

VORHER / NACHHER 2
Karl Hagemeister: Ferch im Winter, Öl auf Leinwand, 1895. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte. (Fotos: Oliver Max Wenske)

Weiterlesen

Aus dem Göttinger Sperrmüll ins Potsdam Museum: Porträt von Heinrich Basedow

Das Potsdam Museum hat von seinem Förderverein die letzte Schenkung des Jahres 2024 erhalten: Ein Bildnis des Potsdamer Oberstudienrates Prof. Walther Schmidt (Schleusingen, 05.11.1873 – 01.12.1945, Potsdam), der nach Recherchen von Siegfried Jahn an der heutigen Dortuschule (früher Städtisches Lyzeum mit realgymnasiastischer Studienanstalt) lehrte und 1932 vom bekannten Potsdamer Maler Heinrich Basedow d.J. (Berlin, 01.01.1896 – 12.04.1994, Kiel) porträtiert wurde.

Heinrich Basedow d.J.: Oberstudienrat Prof. Walther Schmidt (1932), Mischtechnik, vermutlich Tempera gefirnisst, auf Holz, Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte / Die Restauratorin Grit Jemlich bei der Retusche des Gemäldes (Fotos: Oliver Max Wenske)

„Zwei Passanten fanden das Gemälde zufällig im Frühjahr im Sperrmüll in Göttingen und kamen über eine Internetrecherche auf das von uns herausgegebene Werkverzeichnis zu Heinrich Basedow und boten uns daraufhin das Gemälde für die Sammlung des Potsdam Museums an.“, beschreibt der Vereinsvorsitzende Markus Wicke die ungewöhnlichen Umstände des Erwerbs, der – ebenso wie die Restaurierung des Bildes – aus Mitgliederspenden bezahlt wurde.

Weiterlesen

Förderverein des Potsdam-Museums finanzierte Restaurierung von zwei Potsdam-Landschaften von Max Koch für Ausstellung im Museum der Havelländischen Malerkolonie in Ferch

Der Museumskonservator und Restaurator Oliver Max Wenske präsentierte im Juli 2023 gemeinsam mit dem Fördervereinsvorsitzenden Markus Wicke zwei wertvolle Potsdam-Landschaften von Max Koch (1859-1930) aus dem Sammlungsbestand des Museums, die mithilfe privater Spenden restauriert werden konnten. „Wir bedanken uns sehr herzlich bei den 17 privaten Spenderinnen und Spendern, die mit ihrer finanziellen Unterstützung dazu beigetragen haben, dass die Bilder in einen ausstellungsfähigen Zustand versetzt werden konnten“, freut sich Fördervereinsvorsitzender Markus Wicke.

Max Koch: Die Neue Fahrt mit Blick zur Heiligengeistkirche|1907|Öl auf Leinwand |Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, Foto: Oliver Max Wenske

Restaurator Oliver Max Wenske erläuterte die notwendigen Arbeitsschritte: „Beiden Gemälden konnte durch die Entfernung von Schmutzauflagen und verbräunten Firnissen ihre ursprüngliche malerische Qualität zurückgegeben werden. Bei der kleinformatigen Ansicht der Neuen Fahrt wurden zusätzlich Übermalungen einer alten Restaurierung abgenommen. Die dadurch freigelegten Verluste in der originalen Malschicht sind durch eine umfangreiche Retusche im Sinne der besonderen künstlerischen Handschrift Max Kochs geschlossen worden.“

Weiterlesen

Förderverein finanziert aus Spenden Rettung eines Gemäldes

Im Jahr 2021 erhielt das Potsdam Museum das Gemälde „Blick auf das Neue Palais in Sanssouci über Eiche vom Ehrenpfortenberg“ (1862, Öl auf Leinwand) von Karl Ferdinand Adolf Kießling als Schenkung aus einem Berliner Privatbesitz. Das Gemälde war auf Grund zahlreicher Leinwandrisse, Deformationen, Verschmutzungen und Übermalungen nur noch bedingt erlebbar. Einzig seine vom Künstler rückseitig aufgetragene Beschriftung ließ Bedeutendes erwarten.

Gesamt mit Schmuckrahmen – Vor der Restaurierung | © Potsdam Museum, Foto Oliver Max Wenske

Der Förderverein des Potsdam-Museums e.V. finanzierte die aufwendige Restaurierung des wertvollen historischen Gemäldes mit der Beteiligung von 25 Spenderinnen und Spendern. „Wir sind dem Förderverein außerordentlich dankbar, mit seiner Unterstützung diese für den Sammlungsbestand des Potsdam Museums und darüber hinaus bedeutende Potsdam-Vedute vor dem Verfall retten zu können. Jetzt zeigen wir das Bild für einen längeren Zeitraum in der Ständigen Ausstellung als Intervention zum Thema ‘Fokus Sammlung‘ im Kontext seiner Restaurierung“, sagt Hannes Wittenberg, kommissarischer Direktor des Potsdam Museums.

Weiterlesen