Großer Erfolg: Ausstellung „Im Fluss – Die Freundschaftsinsel“ hatte 6.060 Besucher

Vom 4. Mai bis 1. Juni 2025 erzählte die Ausstellung „Im Fluss. Die Freundschaftsinsel“ Geschichten aus dem Leben dieses Ortes. Die über 6.000 Besucher erwartete im Pavillon auf der Freundschaftsinsel eine Auswahl von etwa 100 historischen Fotografien, Kunstwerken und Dokumenten, die teilweise zum ersten Mal gezeigt wurden. Die üppig gehängte Ausstellung folgte dabei nicht einem streng chronologischen Erzählstrang, sondern lud anhand der Objekte eher zum selbständigen Entdecken der vielen Geschichten dieser Insel ein, die den Potsdamern und ihren Gästen schon seit 1845 als Ausflugsziel und seit über 80 Jahren als innerstädtischer Garten dient.

Die Potsdamer Freundschaftsinsel, ein idyllischer Park in der Havel direkt neben dem Stadtzentrum, ist ein Paradies für Spaziergänger und Gartenliebhaber. Die Insel bietet nicht nur reichblühende Schönheit, sondern viele weitere Attraktivitäten: Eine Freilichtbühne, ein Bootsverleih, ein großer Spielplatz und ein Café laden Besucher ein, den Tag inmitten dieser grünen Oase zu genießen. Bekannt vor allem durch den Schau- und Sichtungsgarten, der von Karl Foerster und Hermann Mattern von 1938 bis 1940 angelegt wurde, ist die Geschichte ihrer Nutzung älter und vielfältiger, als es den Potsdamern und Touristen heute mitunter bewußt ist.

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Der „Tag von Potsdam“ als Schulwandkarte / Schenkung an das Potsdam Museum

Der Arbeitskreis Militärgeschichte im Förderverein des Potsdam-Museums hat dem Potsdam Museum zur Erweiterung der Museumssammlung ein seltenes Objekt übergeben. Es handelt sich dabei um ein Lehrmittel aus dem Jahr 1933, das zur Illustration des sog. „Tags von Potsdam“ in Schulen eingesetzt wurde. Die Schulwandkarte wurde vom Förderverein in einem Auktionshaus erworben und der Erwerb durch Spenden von Mitgliedern des Arbeitskreises finanziert. 

Abbildung: Lehrmittel Schulwandkarte, 1933 nach einem Gemälde, von Prof. Otto Seek / Foto: Markus Wicke

Die Karte zeigt den Festakt zur Eröffnung des Reichstages in der Potsdamer Garnisonkirche am 21. März 1933, der von den neu an die Macht gekommenen Nationalsozialisten als Schulterschluss mit den konservativen Kräfte im Deutschen Reich medial inszeniert wurde. Noch am gleichen Tag wurde der erste Reichstag nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in der Berliner Kroll-Oper eröffnet. 

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Spendensammlung Potsdamer Glas erfolgreich

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für ihren Beitrag für den Ankauf von sechs wertvollen Gläsern aus einer bedeutenden Potsdamer Privatsammlung. Alle Gläser stammen aus der berühmten Potsdamer Glashütte am Hakendamm und sollen künftig in der Ständigen Ausstellung des Potsdam Museums gezeigt werden. Sie können die Gläser bereits jetzt bei Museum-Digital genauer ansehen.

Fotos: Hans-Jürgen Krackher

Folgende Gläser konnten angekauft werden:

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Historischer Nussknacker erstrahlt in neuem Glanz

Dank engagierter Spenderinnen und Spender konnte durch eine Restaurierung der weitere Verfall eines historischen Nussknackers aus der Spielzeugsammlung des Potsdam-Museums gestoppt und sein ursprüngliches Erscheinungsbild wiederhergestellt werden.

So wurde die in großen Teilen abblätternde Farbfassung gesichert, die aus Naturfasern bestehenden Haare konsolidiert und neu geordnet, die Oberfläche gereinigt und Fehlstellen retuschiert.

Nun kann unser Nussknacker wieder Bewunderung wecken und als Zeitzeuge vergangener Handwerkskunst zukünftige Generationen faszinieren. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Restaurierung möglich gemacht haben!

Nussknacker als Soldat mit Hellebarde, 1875, vermutlich Seiffen/Erzgebirge, Holz, farbig gefasst, Hanf, Leder, Inv.-Nr. 81-241-V

Abb.1: Vorzustand / Abb.2 und 3: Zustandsaufnahmen während der Restaurierung / Abb.4: nach der Restaurierung (Fotos: G. Jehmlich und O.M.Wenske)

Hilfe für Hagemeister erfolgreich! 17.245 Besucher sahen die Ausstellung

In Vorbereitung der Ausstellung „Karl Hagemeister >>die Natur ist groß<< Jahreszeitliche Impressionen“, die vom 22.3.2024 bis zum 19.01.2025 im Potsdam Museum gezeigt wurde, haben wir erfolgreich Spenden für die Restaurierung von drei Kunstwerken gesammelt. Danke an alle 48 Spenderinnen und Spender!

Drei Bilder aus der Sammlung des Museums mussten restauriert werden, um sie in einen ausstellungsfähigen Zustand zu versetzen.

Ein ausführlicher Beitrag über die Restaurierung findet sich in unserem ATLAS-Heft Nr. 4.

VORHER / NACHHER 1
Karl Hagemeister: Ferch im Sommer, Öl auf Leinwand, 1898. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte. (Fotos: Regina Klug / Michael Lüder)

VORHER / NACHHER 2
Karl Hagemeister: Ferch im Winter, Öl auf Leinwand, 1895. Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte. (Fotos: Oliver Max Wenske)

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