GRENZSTADT POTSDAM in der PotsdamHistoryApp

Aus Anlass des 35. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer hat der Förderverein des Potsdam-Museums in Kooperation mit dem Potsdam Museum im November 2024 ein neues Projekt in der PotsdamHistory App veröffentlicht. Unter dem Titel „Grenzstadt Potsdam“ werden 29 Fotos von 23 Stationen der Grenze zwischen Potsdam und dem damaligen Westberlin gezeigt und genau verortet. Schwerpunkt der Fotos sind die ehemaligen Grenzanlagen im Stadtteil Babelsberg. 

Die Aufnahmen des Berliner Fotografen Matthias Kupfernagel werden durch historisches Kartenmaterial des DDR-Grenztruppenregiments 44 und Texten von Hannes Wittenberg mit Informationen zu den jeweiligen Standorten ergänzt. Wichtige Stationen sind die Exklave Klein-Glienicke, der Grenzbahnhof Griebnitzsee und Situationen an der Stubenrauchstraße und der Westberliner Enklave Steinstücken.

Das Projekt wurde durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur aus Spendenmitteln der Erbengemeinschaft Heimpel gefördert.
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Der Stadt auf’s Dach gestiegen – Potsdam aus halber Höhe

Das Potsdam Museum präsentiert vom 17. August 2024 bis zum 14. September 2024 im Potsdamer Hauptbahnhof eine Ausstellung spannender Potsdam-Panoramen aus der Fotografischen Sammlung, die vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen. Ermöglicht wird die Ausstellung durch die finanzielle Unterstützung unseres Fördervereins und der Bahnhofspassagen Potsdam. 

Foto: Potsdam um 1880, unbekannter Fotograf, © Potsdam Museum

Der Blick von oben, aufgenommen von Türmen, Hochhäusern und Bergen, hat Fotografen über alle Zeiten hinweg fasziniert. Die wohl bekannteste Potsdam-Ansicht ist der Panoramablick vom Brauhausberg auf die Stadt. Auch von Potsdamer Kirchtürmen und dem Flatowturm wurden zahlreiche Aufnahmen gemacht. Die festgehaltenen Fernsichten und Panoramen bieten uns heute weite Perspektiven auf die Stadt, ihre Höhendominanten zu verschiedenen Zeiten und veranschaulichen so den Wandel des Stadtgefüges in den letzten gut 100 Jahren. 

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150 Jahre alte Potsdam-Fotos von Marie Panckow

Der Förderverein des Potsdam-Museums e.V. hat am 19. Juni 2024 zehn wertvolle, auf Karton aufgezogene Albuminabzüge mit Ansichten von Potsdam an die Sammlung des Potsdam Museums übergeben können. Die in sehr guter Qualität erhaltenen Abzüge im Maß 18 x 24 cm stammen von der Berliner Fotografin Marie Panckow und wurden um das Jahr 1870 vermutlich mit einer Glasplattenkamera aufgenommen. 

Marie Panckow: Lustgarten mit Marstall, Ringerkolonnade und Stadtschloss (um 1870 / (C) Potsdam Museum

„Sensationell sind nicht nur das sehr frühe Aufnahmedatum der Fotos und der sehr gute Erhaltungszustand, sondern auch der Umstand, dass die Bilder von einer Fotografin stammen, denn die Fotografie war damals noch eine Männerdomäne.“, freut sich der Vereinsvorsitzende Markus Wicke über den erfolgreichen Ankauf, der nur mit Hilfe von zehn Vereinsmitgliedern zustande kam, die innerhalb weniger Tage knapp 2.000 Euro an den Verein spendeten. 

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Seltene Fotoaufnahmen vom nationalsozialistischen Siedlungsprojekt der „Kriegsbeschädigten-Siedlung Saarlandanger“ als Schenkung an das Potsdam Museum

Der Förderverein hat für das Potsdam Museum sieben seltene Fotografien und die Reproduktion eines Lageplans aus der Erbauungszeit einer von den Nationalsozialisten erbauten Wohnhaussiedlung am früheren „Saarlandanger“ erworben. Die auf Pappe aufgezogenen und in einer leinenbezogenen Schachtel aufbewahrten Silbergelatineabzüge tragen keine Signatur und wurden aus Potsdamer Privatbesitz angekauft.


Die sehr gut erhaltenen Aufnahmen stammen nach Recherchen des Vereinsvorsitzenden Markus Wicke und Hinweisen des Vereinsmitgliedes Jörg Limberg vom bekannten Kölner Architekturfotografen Hugo Schmölz (1879 – 1938) und wurden augenscheinlich kurz nach Fertigstellung der „Kriegsbeschädigten-Siedlung am Saarlandanger“ im Jahr 1935 im südlichen Potsdam aufgenommen. Heute sind die denkmalgeschützten Häuser Teil der Eduard-Claudius-Straße.

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Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2024

Das Potsdam-Museum konnte in letzter Zeit durch erfolgreiche Ausstellungen, gut besuchte Veranstaltungen und umfangreiche Bildungsangebote eine sehr positive Entwicklung der Besucherzahlen verzeichnen.

Damit wird das Museum als wichtige Kulturinstitution für die Potsdamer Stadtgesellschaft in der Öffentlichkeit sehr positiv wahrgenommen.

Aus diesem Grund hat unser Verein alle in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien und Wählerinitiativen nach ihrem zurückliegenden und geplanten kulturpolitischen Engagement für das Potsdam-Museum befragt. Die Fragen und Antworten darauf finden Sie hier zum Download.