#WIRSAMMELN // 2 Goethe als Erbstück

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J.W.Goethe als „Orest“, Abguss nach einer Büste von Gottlieb Martin Klauer in Weimar, 1780. Foto: privat

Zum 125jährigen Jubiläum der Firma Freyberg aus Delitzsch wurde diese Plastik von einer Büste aus der Goethe-Zeit abgeformt. Diese ist eine von vielleicht noch zehn erhaltenen Kopien, die allesamt in Familienbesitz und quer über Deutschland verteilt sind.

Auch das seltene Original befindet sich im Besitz der Familie Freyberg und stammt von Carl Christian Freyberg – Apotheker und Gutsbesitzer in Delitzsch.
Gründer war Ernst Freyberg, die Firma: „Chemische Fabrik Delicia“ in Delitzsch, Spezialunternehmen für Schädlingspräperate seit 1817.
Unter der Rubrik #WIRSAMMELN stellen wir in loser Folge Objekte der Sammelleidenschaft unserer Mitglieder vor.  Alle Einträge erfolgen anonym. Wenn Sie Fragen dazu haben oder einen Kontakt zum Sammler wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns per E-mail unter wirsammeln@fvpm.de auf; wir vermitteln Sie dann gern an den Sammler.  

#WIRSAMMELN // 1 Die Rettung eines Borghard

Es war einer dieser nutzlosen Sonntagnachmittage, die es mit Schönem zu Füllen galt. Also auf ins Auktionshaus Dannenberg, das sich damals noch in einem ehemaligen Supermarktgeschäft mit Westberliner Charme der 1960er Jahre befand. Oben gab es die guten, teueren Sachen; unten im Keller bot man „Varia“ minderer Qualität feil.

Art(h)ur Borghard, ohne Titel, ohne Jahr, Öl auf Leinwand, Privatbesitz.

Genau dazwischen und aufgrund der Enge kaum richtig sichtbar fiel mir ein am Treppengeländer lieblos aufgehängtes, impressionistisches Landschaftsbild auf. Es war völlig verstaubt, der Keilrahmen verzogen und der Schmuckrahmen etwas zu groß. Alles machte einen fragilen, aber doch interessanten Eindruck. Ich blieb stehen und begann mich in das Bild zu verlieben, zugegebenermaßen auch aus Mitleid ob des Zustands. Weiterlesen →

„Ein prächtiges mit grauem und roten Marmor verkleidetes Vestibül …“

Förderverein erwirbt mit einer Spende der Baudenkmalpflege Roland Schulze drei seltene Aufnahmen der Seidenweberei Michels & Cie. von Hermann Muthesius

Seit kurzem befinden sich drei bisher unbekannte Innenaufnahmen der Nowaweser Seidenfabrik Michels & Cie. in der Fotosammlung des Potsdam Museums. „Sie konnten Dank unseres Fördervereins erworben werden.“, freut sich Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann.

Blick in die Repräsentationshalle der Seidenweberei Michel & Cie, um 1913
Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte/ Foto: Emil Leitner

„Durch Zufall entdeckte unser Vorstandmitglied Mathias Deinert bei einem Händler im Internet die drei großformatigen, für ihr Alter außerordentlich gut erhaltenen Fotoabzüge des Berliner Fotografen Emil Leitner“, berichtet der Fördervereinsvorsitzende Markus Wicke. „Erste Recherchen ergaben, dass die Aufnahmen kurz nach Fertigstellung des repräsentativen Baus 1912 entstanden sein müssen. Die drei Fotografien sind Teil einer umfangreicheren Fotodokumentation, aus der ganz ähnliche Aufnahmen desselben Urhebers in zeitgenössischen Publikationen veröffentlicht wurden“.

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Positive Bilanz bei Neujahrsempfang mit 100 Gästen

„Wir können voller Stolz und Dankbarkeit auf die geleistete Vereinsarbeit zurückblicken. Wie schon im Vorjahr werden wir wieder mit einem Jahresergebnis von über 80.000 € an Zuwendungen, Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Verkaufserlösen abschließen. Darüber hinaus besuchten rund 2.800 Gäste unsere Veranstaltungen. Und unsere wachsende Mitgliederzahl von nunmehr 264 macht uns zu einem der größten Geschichts- und Kunstvereine der Landeshauptstadt Potsdam.“, so fasste der Vorsitzende des Fördervereins des Potsdam-Museums die positive Jahresbilanz des Vereins für 2019 auf dem Neujahrsempfang am 7. Januar 2020 im Potsdam Museum zusammen.
Anlässlich des Empfangs erhielt der Förderverein von der Potsdamer Filialleiterin der BBBank, Ines Schulz eine Spende von 1.450 Euro für die Restaurierung des Gemäldes „Uferlandschaft.  Schilfufer mit auffliegender Stockente“ (1892) von Karl-Hagemeister.

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Erfolgreiche Zeitzeugenreihe mit über 900 Gästen erinnerte an Friedliche Revolution in Potsdam

Die späten 1980er Jahre und besonders das Jahr 1989 waren auch in Potsdam eine Zeit des Umbruchs, des Widerstandes und der Repressionen des Staates gegen den Unmut seiner Bürger.  30 Jahre später kamen in unserer erfolgreichen Zeitzeugenreihe Potsdamer zu Wort, die damals dazu beigetragen haben, daß am 10. November 1989 die Glienicker Brücke geöffnet werden mußte und Weiterlesen →