Eichgrün-Sammlung wiedervereint

Ernst Eichgrün: Kronprinz Wilhelm zu Pferde im Potsdamer Lustgarten © Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Ernst Eichgrün: Kronprinz Wilhelm zu Pferde im Potsdamer Lustgarten © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Der Förderverein des Potsdam-Museums hat der Kulturbeigeordneten Gabriele Fischer am 11. Juli 2008 einen weiteren Teil des künstlerischen Nachlasses der Potsdamer Hoffotografenfamilie Ernst und Walter Eichgrün für die Sammlung des Potsdam-Museums übergeben. 

Es handelt sich dabei um 200 originale Glasplattennegative, die sich seit den späten 1950er Jahren im Besitz der Tochter von Walter Eichgrün in Braunschweig befanden und vom Förderverein mit Hilfe von privaten Spenden angekauft werden konnten. Zusammen mit der vor einigen Monaten bereits vom Verein angekauften Sammlung von 1.500 Glasplattennegativen aus dem Eichgrün-Atelier ist der vor knapp 50 Jahren durch die damaligen politischen Umstände getrennte Nachlass nun in der Sammlung des Potsdam-Museums wiedervereinigt worden.

Die aktuell angekauften 200 Glasplattennegative wurden zwischen 1890 und 1940 aufgenommen und zeigen vor allem Motive aus dem öffentlichen Leben in der Garnison- und Residenzstadt Potsdam. Neben zahlreichen Aufnahmen der Hohenzollernfamilie sind dies vor allem Fotos von Potsdamer Regimentern und u.a. auch seltene Innenaufnahmen der Potsdamer Garnisonkirche mit den dort aufgehängten historischen Regimentsfahnen.  

„Wir danken Frau Gisela Spilleke-Eichgrün herzlich für das große Vertrauen, das sie dem Potsdam-Museum mit dem Verkauf des künstlerischen Nachlasses ihres Vaters und Großvaters zur wissenschaftlichen Aufarbeitung und öffentlichen Nutzung geschenkt hat, so der Vorsitzende des Fördervereins, Markus Wicke, der darüber hinaus den Hauptspender des Ankaufs würdigte; die Kommunikationsagentur „Brille und Bauch“, die zur Übergabe durch den Geschäftsführer Rico Bigelmann vertreten war. Die in Potsdam ansässige Agentur hat damit bereits zum 2. Mal einen namhaften Betrag zur Unterstützung des Potsdam-Museums zur Verfügung gestellt.

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