„Heilig dem Ewigen“ Die Potsdamer Synagoge von Julius Otto Kerwien

synagogeDer Vorsitzende des Fördervereins des Potsdam-Museums, Markus Wicke hat heute die zweite Ausgabe der Schriftenreihe zur Potsdamer Stadt- und Kunstgeschichte vorgestellt.

Die Veröffentlichung trägt den Titel „Heilig dem Ewigen – Die Potsdamer Synagoge von Julius Otto Kerwien“ und beschäftigt sich in dem Beitrag des Potsdamer Architekturhistorikers Thomas Sander mit der Bau- und Nutzungsgeschichte der ehemaligen Potsdamer Synagoge am heutigen Platz der Einheit von 1767 bis 1955. Ein Glossar von Mathias Deinert und ein Exkurs zum sog. „Judenporzellan“ unter Friedrich II. runden das Heft ab.

„Mit diesem Heft wollen wir einem möglichst breiten Publikum die Geschichte dieses einstmals so wichtigen und prächtigen Baus der Jüdischen Gemeinde in Potsdam nahe bringen, ohne uns in die laufende Architekturdebatte um den geplanten Synagogen-Neubau einzumischen“, erläuterte Vereinschef Markus Wicke die Intention des Fördervereins bei der Herausgabe des Heftes.

Die Veröffentlichung entstand in Kooperation mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, das die z.T. bisher unveröffentlichten Fotos recherchierte. Weitere Pläne und Grafiken wurden durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und das Brandenburgische Landeshauptarchiv zur Verfügung gestellt. Markus Wicke dankte auch dem Lektor Mathias Deinert und der Dipl.-Designerin Susanne Stich, die die Gestaltung des Heftes übernahm.

Ein besonderer Dank ging durch den Vereinsvorsitzenden an die Staatskanzlei des Landes Brandenburg und die Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Kultur und Museum, die den Eigenbeitrag des Vereins mit Fördermitteln ergänzten.

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