Potsdam Museum kauft wertvolle Fotografien von Manfred Hamm

FS18340_Dampfmahlm++hle_M++hlengeb+ñude von der Wasserseite_1991

Dampfmahlmühle von der Wasserseite (C) Potsdam Museum, Foto: Manfred Hamm

Das Potsdam Museum Forum für Kunst und Geschichte konnte jetzt seine fotografisch künstlerische Sammlung um einen wertvollen Neuzugang mit Potsdam-Fotografien aus dem Archiv des Fotografen Manfred Hamm ergänzen. „Ohne die großzügige Unterstützung der Kulturstiftung der Länder, der Ministerien für Infrastruktur und Landesplanung sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und unseres Fördervereins des Potsdam-Museums e. V. hätten wir diesen wichtigen Ankauf nicht realisieren können, sagt Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums.
Das Konvolut umfasst circa 10 000 schwarz-weiß-Negative und Farb-Dias mit Potsdam-Aufnahmen aus den Jahren 1990 bis 2008 sowie rund 400 Originalabzüge in verschiedenen Größen. Der Schwerpunkt liegt dabei zeitlich auf den 1990er-Jahren. Weiterlesen

Karl Hagemeister – In Reflexion der Stille

Ausschnitt – Karl Hagemeister. Seedorn an der Steilküste bei Lohme/Rügen. 1915. Öl auf Leinwand.138,5 x 92 cm. Potsdam Museum © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Ausschnitt – Karl Hagemeister. Seedorn an der Steilküste bei Lohme/Rügen. 1915. Öl auf Leinwand.138,5 x 92 cm. Potsdam Museum © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Der Landschaftsmaler Karl Hagemeister, geboren 1848 und 1933 gestorben in Werder an der Havel, gehörte zu den Künstlern, die den stimmungsvollen Eindruck in ihrer Malerei auszudrücken versuchten: Ein Ringen um Farbe und Form – ganz aus der Natur schöpfend. Karl Hagemeister verbrachte den größten Teil seiner Schaffensjahre in selbstgewählter Isolation. In seiner havelländischen Heimat malte er still und zufrieden seine Bilder. Als einer der ersten Maler griff er das Motiv der märkischen Landschaft auf. Hagemeister war zudem Gründungsmitglied der progressiven Künstlervereinigung der „Berliner Secession“. Zusammen mit anderen Malern, darunter Max Liebermann, etablierte er den Impressionismus in Deutschland.

Das Potsdam Museum besitzt neben dem Bröhan Museum in Berlin und dem Brandenburger Stadtmuseum eine der größten Hagemeister-Sammlungen Deutschlands. Weiterlesen

Historische Pläne für Haus Dietz als Schenkung an das Potsdam Museum 

Dietz_im_Atelier_Peter_Behrens_1912

Heinrich Laurenz Dietz im Atelier von Peter Behrens in Neubabelsberg, 1912, Foto: Privatbesitz.

Durch die Vermittlung seines Fördervereins hat das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte mehrere wichtige Dokumente aus dem früheren Besitz des bekannten Potsdamer Architekten Heinrich Laurenz Dietz erhalten. Die in Köln lebende Enkeltochter Angelika Werner schenkte dem Museum insgesamt drei originale Pläne des „Hauses Dietz“, das sich in der Kurfürstenstraße befand und im Jahr 1927 vom Architekten im Stil des „Neuen Bauens“ für sich und seine Familie entworfen wurde.

Darüber hinaus sind eine Patentschrift und Pläne für den ebenfalls von Dietz entworfenen Multifunktions-Schreibtisch „Zwiesel“ Bestandteil der Schenkung.

„Unser Museum würdigt das Werk von Heinrich Laurenz Dietz bereits in der Ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte. Die neuen Dokumente stellen eine wertvolle Ergänzung unserer Sammlung zur Potsdamer Architekturgeschichte dar“, freut sich Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann über den Neuzugang.

Der in Mainz geborene Heinrich Laurenz Dietz (1888 – 1942) Weiterlesen

Schenkung zur Erinnerung an den 9. November 1938

Datei 08.11.15, 23 21 54Anlässlich des Jahrestages der reichsweiten Pogrome der Nationalsozialisten am 9. November 1938 erhält das Potsdam Museum von seinem Förderverein ein wichtiges biographisches Zeugnis jüdischen Lebens vor 1933 als Schenkung. Es handelt sich dabei um das sehr seltene Exemplar einer Studienarbeit des Potsdamers Ernst Nathan aus dem Jahr 1916 mit dem Titel „Ausgrabungen und Inschriften als Erläuterungen ausgewählter Stellen des Horaz“. Der Privatdruck, Weiterlesen

Seltene Fotografien von Potsdams ältestem Ruderklub entdeckt

Das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte hat von seinem Förderverein eine wertvolle Schenkung von insgesamt 11 Glasplattennegativen erhalten, die u.a. das Grundstück und Mitglieder des früheren Ruderklubs Vineta zeigen. Die Bilder, die vemutlich um 1930 entstanden sind, stammen offenbar aus Privatbesitz, wurden vom Museum über ein Internetauktionshaus entdeckt und vom Förderverein erworben.

Drei Klubmitglieder vor dem „Vineta“-Klubhaus nahe der Glienicker Brücke, das 1910 eingeweiht und 1979 abgerissen wurde. (C) Potsdam Museum - Forum für Kunst und Gechichte

Drei Klubmitglieder vor dem „Vineta“-Klubhaus nahe der Glienicker Brücke, das 1910 eingeweiht und 1979 abgerissen wurde. (C) Potsdam Museum – Forum für Kunst und Gechichte

„Wir freuen uns, dass die Sammlung des Potsdam Museums damit ein weiteres Zeugnis der Alltagskultur aus der Potsdamer Sportgeschichte erhält“, so der Vereinsvorsitzende Markus Wicke. Bislang besitzt das Potsdam Museum lediglich Amateurfilmaufnahmen, die das Vineta-Klubleben zeigen, Fotos waren bisher nicht in der Sammlung vertreten.

Der Ruderklub „Vineta“ gilt als Urzelle des Potsdamer Rudersports Weiterlesen