Broschüre zum Jüdischen Friedhof und Schenkung eines Rabbiner-Porträts

img_4170Am 12. April stellte Projektleiterin Anke Geißler die gemeinsam mit Schüler/innen erstellte Broschüre „Spurensuche auf dem Jüdischen Friedhof Potsdam“ im Potsdam Museum vor. Im Rahmen eines Seminarkurses am Potsdamer Humboldt-Gymnasium mit 15 Schüler/innen der 11. Klasse entstand im 1. Schulhalbjahr 2015/2016 ein facettenreiches Lehrmaterial für den Unterricht. Finanziert wurde dieses Schülerprojekt der Vereinigung für Jüdische Studien e.V. durch das „Leo Baeck Programm“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Realisiert wurde es unter mühevoller Kleinarbeit, begleitend durch die Lehrerin Frau Andrea Rauch sowie durch die großzügige Unterstützung unterschiedlichster Protagonisten.

Die jüdische Geschichte Potsdams ist bislang nur wenigen bekannt. Weiterlesen

Historische Pläne für Haus Dietz als Schenkung an das Potsdam Museum 

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Heinrich Laurenz Dietz im Atelier von Peter Behrens in Neubabelsberg, 1912, Foto: Privatbesitz.

Durch die Vermittlung seines Fördervereins hat das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte mehrere wichtige Dokumente aus dem früheren Besitz des bekannten Potsdamer Architekten Heinrich Laurenz Dietz erhalten. Die in Köln lebende Enkeltochter Angelika Werner schenkte dem Museum insgesamt drei originale Pläne des „Hauses Dietz“, das sich in der Kurfürstenstraße befand und im Jahr 1927 vom Architekten im Stil des „Neuen Bauens“ für sich und seine Familie entworfen wurde.

Darüber hinaus sind eine Patentschrift und Pläne für den ebenfalls von Dietz entworfenen Multifunktions-Schreibtisch „Zwiesel“ Bestandteil der Schenkung.

„Unser Museum würdigt das Werk von Heinrich Laurenz Dietz bereits in der Ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte. Die neuen Dokumente stellen eine wertvolle Ergänzung unserer Sammlung zur Potsdamer Architekturgeschichte dar“, freut sich Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann über den Neuzugang.

Der in Mainz geborene Heinrich Laurenz Dietz (1888 – 1942) Weiterlesen

Schenkung zur Erinnerung an den 9. November 1938

Datei 08.11.15, 23 21 54Anlässlich des Jahrestages der reichsweiten Pogrome der Nationalsozialisten am 9. November 1938 erhält das Potsdam Museum von seinem Förderverein ein wichtiges biographisches Zeugnis jüdischen Lebens vor 1933 als Schenkung. Es handelt sich dabei um das sehr seltene Exemplar einer Studienarbeit des Potsdamers Ernst Nathan aus dem Jahr 1916 mit dem Titel „Ausgrabungen und Inschriften als Erläuterungen ausgewählter Stellen des Horaz“. Der Privatdruck, Weiterlesen

Seltene Fotografien von Potsdams ältestem Ruderklub entdeckt

Das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte hat von seinem Förderverein eine wertvolle Schenkung von insgesamt 11 Glasplattennegativen erhalten, die u.a. das Grundstück und Mitglieder des früheren Ruderklubs Vineta zeigen. Die Bilder, die vemutlich um 1930 entstanden sind, stammen offenbar aus Privatbesitz, wurden vom Museum über ein Internetauktionshaus entdeckt und vom Förderverein erworben.

Drei Klubmitglieder vor dem „Vineta“-Klubhaus nahe der Glienicker Brücke, das 1910 eingeweiht und 1979 abgerissen wurde. (C) Potsdam Museum - Forum für Kunst und Gechichte

Drei Klubmitglieder vor dem „Vineta“-Klubhaus nahe der Glienicker Brücke, das 1910 eingeweiht und 1979 abgerissen wurde. (C) Potsdam Museum – Forum für Kunst und Gechichte

„Wir freuen uns, dass die Sammlung des Potsdam Museums damit ein weiteres Zeugnis der Alltagskultur aus der Potsdamer Sportgeschichte erhält“, so der Vereinsvorsitzende Markus Wicke. Bislang besitzt das Potsdam Museum lediglich Amateurfilmaufnahmen, die das Vineta-Klubleben zeigen, Fotos waren bisher nicht in der Sammlung vertreten.

Der Ruderklub „Vineta“ gilt als Urzelle des Potsdamer Rudersports Weiterlesen

Max-Baur-Fotos als Geschenk zum 120. Geburtstag von Walter Bullert

Aus Anlass des 120. Geburtstages des Potsdamer Bildhauers, Grafikers und Malers Walter Bullert (*24.05.1895 in Potsdam † 28. Februar 1986 in Potsdam) hat dessen Tochter Elke Spuler-Bullert über 100 Fotos mit Werken ihres Vaters und anderer Künstler an das Potsdam Museum als Schenkung übergeben.

Gedenktafel für Max Dortu (1948), Foto: Max Baur / Sammlung Potsdam Museum

Gedenktafel für Max Dortu (1948), Foto: Max Baur / Sammlung Potsdam Museum

Der größte Teil der Fotografien wurde von dem weit über Potsdam hinaus bekannten Fotografen Max Baur (1898 – 1988) aufgenommen, dem Walter Bullert als Künstlerkollege verbunden war. So entwarf Walter Bullert Weiterlesen