Am 8.11.2019 stellten wir im Potsdam Museum das von uns herausgegebene Buch JOHN GERSMAN FLÜCHTLING – BEFREIER – BESATZER – WOHLTÄTER vor. Der Autor ist Wolfgang Weißleder.

Das reich mit Fotos und Originaldokumenten aus dem Nachlass von John Gersmann ausgestattete Buch beschreibt die spannende Lebensgeschichte des Potsdamers John Gersman (1911 – 2003), der als Jude vor den Nationalsozialisten in die USA flüchtete, von dort im Jahre 1945 als ausgebildeter „Ritchie Boy“ als Befreier in seine alte Heimat Weiterlesen
Aus Anlass des 15jährigen Jubiläums des Fördervereins des Potsdam-Museums hat der Verein dem Museum im April 2019 eine wertvolle leinengebundene Mappe mit 11 Farbfotos mit Potsdamer Stadtansichten aus dem Jahr 1979 geschenkt. Die Fotos von Horst Albrecht zeigen vorwiegend die von 1950 bis 1990 so genannte „Klement-Gottwald-Straße“ (heute Brandenburger Straße) kurz nach der Sanierung, die ab 1974 aus der verkehrsreichen Straße einen modernen Flanier- und Einkaufsboulevard machte und „169 Wohnungen …. auf das Niveau von Neubauwohnungen“ brachte, wie auf der beigefügten Schrifttafel vermerkt wird.
Die jüdische Geschichte Potsdams ist durch die Residenz- und Architekturgeschichte der Stadt weitestgehend überlagert und bislang nur wenigen Jugendlichen und auch Erwachsenen bekannt. Es fehlte bisher die Bündelung aller bekannten Orte (wie z.B. der Stolpersteine) des einstigen und heutigen jüdischen Lebens in Potsdam durch ein attraktives Vermittlungsformat für Jugendliche von Jugendlichen.
