BBBank spendete 1.300 Euro für Gemälderestaurierung

Doppelporträt „Julius Kann mit seiner Schwester“

Albert Moores: Julius Kann mit seiner Schwester, © Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Albert Moores: Julius Kann mit seiner Schwester, © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Das Gemälde kam durch eine Schenkung der Familie Blumenau (Nachfahren der Familie Kann) in den Besitz des Potsdam-Museums. Es handelt sich dabei um ein Doppelporträt von 1849 aus der Hand des Potsdamer Malers Albert Moores, auf dem der spätere Potsdamer Bankier Julius Kann (21.12.1844 – 19.09.1918) im Alter von 5 Jahren gemeinsam mit seiner Schwester zu sehen ist. Die Schwester, deren Name nicht überliefert ist, starb bereits im Alter von 12 Jahren.

Die Familie Kann kam um 1840 aus Eberswalde nach Potsdam, wo der Vater von Julius Kann, Wilhelm Kann im Jahre 1842 ein Bankhaus an der heutigen Friedrich-Ebert Str. 113 eröffnete. In diesem Haus hat die Potsdamer Filiale der BBBank seit über einem Jahr ihren Sitz.
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Bürger machen Politik. Schriftenreihe erschienen

schrift1Bürger machen Politik – dieser für unser heutiges Gemeinwesen so selbstverständliche Satz hat in Potsdam erst seit 200 Jahren Gültigkeit, denn erst 1809 fanden in der damaligen Residenzstadt die ersten Wahlen zur Potsdamer Stadtverordnetenversammlung statt. Dieses historische Datum war dem Förderverein des Potsdam-Museums e.V. Anlass genug, eine Publikation zum politischen Engagement von Potsdamer Bürgerinnen und Bürgern in den letzten beiden Jahrhunderten herauszugeben.  Weiterlesen

Eichgrün-Sammlung wiedervereint

Ernst Eichgrün: Kronprinz Wilhelm zu Pferde im Potsdamer Lustgarten © Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Ernst Eichgrün: Kronprinz Wilhelm zu Pferde im Potsdamer Lustgarten © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Der Förderverein des Potsdam-Museums hat der Kulturbeigeordneten Gabriele Fischer am 11. Juli 2008 einen weiteren Teil des künstlerischen Nachlasses der Potsdamer Hoffotografenfamilie Ernst und Walter Eichgrün für die Sammlung des Potsdam-Museums übergeben. 
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Förderverein unterstützt Ankauf bedeutender Fotosammlung

Ernst Eichgrün: Zeppelin über Potsdam © Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Ernst Eichgrün: Zeppelin über Potsdam © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Dank einer über den Förderverein des Potsdam-Museums vermittelten Spende von Günther Jauch konnte das Potsdam Museum eine historisch wertvolle Sammlung aus dem Nachlass der Potsdamer Hoffotografenfamilie Ernst und Walter Eichgrün erwerben. Die am 12. Oktober durch die Kulturbeigeordnete der Stadt Potsdam vorgestellte Sammlung umfasst mehr als 1.500 Glasplattennegative mit Motiven aus über fünf Jahrzehnten Potsdamer Geschichte. Da sich die Eichgrüns, beide auch Mitglied im früheren Potsdamer Museumsverein, immer auch als Dokumentaristen ihrer Zeit verstanden, besticht die Sammlung vor allem auch durch interessante Motive aus dem Potsdamer Alltagsleben. Nun beginnt die wissenschaftliche Erfassung und Aufarbeitung der Sammlung, denn bereits im Oktober 2008 möchte das Potsdam-Museum seinen neu erworbenen Schatz in einer Ausstellung zu Ernst Eichgrün präsentieren.  

Erfolgreiche Restaurierung des Poträts Friedrich Wilhelm III.

unbekannt: Porträt Friedrich Wilhelm III. © Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

unbekannt: Porträt Friedrich Wilhelm III. © Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Der Förderverein des Potsdam-Museums hat der Landeshauptstadt Potsdam am 18.5.2007 das aufwändig restaurierte Porträt Friedrich-Wilhelm III. übergeben. Die Restaurierung des Bildes aus der Sammlung des Potsdam-Museums wurde mit Hilfe von Spendenmitteln ermöglicht, die der Förderverein im letzten Jahr gesammelt hat. 

Hauptspender für die Restaurierung ist die Kommunikationsagentur „Brille und Bauch“, die durch die Geschäftsführer Thomas Wolter und Rico Bigelmann vertreten wird.

Ein weiterer namhafter Betrag wurde durch Frau Dr. Angelika Euchner zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus haben einzelne Bürgerinnen und Bürger aus Potsdam und Berlin, dem Potsdamer Umland und sogar aus den Alten Bundesländern kleinere und größere Beträge gespendet. 

Daten zum Bild:
Porträt König Friedrich Wilhelm III
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Standbild, im Hintergrund das Kreuzbergdenkmal
Unsigniert
Öl auf Leinwand
Bildmaße: 80,5 x 60,,5 cm
Schmuckrahmenmaße: 86,5 x 66,5 x 5,0 cm

Der Maler des Bildes und das Entstehungsjahr sind unbekannt, auffällig ist jedoch die Ähnlichkeit zu einer Kreidezeichnung des Malers Franz Krüger aus dem Jahr 1824. Die Kreidezeichnung – zugleich das erste bekannte Porträt des Königs von Krügers Hand – und die entsprechende Lithographie könnten die Vorlage für das Gemälde des unbekannten Künstlers gewesen sein. 

Das Gemälde ist eine Schenkung an das Potsdam-Museum von Herrn Nikolaus von Wedell. Das aus dem Familienbesitz stammende Porträt füllte eine entscheidende Lücke im Sammlungsbestand, da kein Gemälde des auch für Potsdam wichtigen Königs vorhanden war. Um es in künftigen Ausstellungen zeigen zu können, war eine Konservierung und Restaurierung notwendig.

Die Restaurierung des Bildes und des Schmuckrahmens wurde durch Oliver Wenske und Grit Jehmlich besorgt.